Geckos

Geckos

Allgemeine Informationen zu Geckos:

Geckos wirken wie Wesen aus einer anderen Zeit. Die zu der Familie der Schuppenkriechtieren zählenden Reptilien zählen mit zu den ältesten Tieren überhaupt. Sie leben seit ungefähr 50 Millionen Jahren auf unserer Erde und sind auf nahezu jedem Kontinent vertreten. Die Echsen sind regelrechte Überlebenskünstler, welche sich hervorragend an ihre Umgebung anpassen können. Je nach Art können Geckos in Tropen- oder Wüstenregionen angetroffen werden. DEN Gecko gibt es nicht. Im Gegenteil! Die Reptilien untergliedern sich in eine Vielzahl an Arten und Unterarten, welche sich in Optik, Verhalten oder Herkunftsgebiet unterscheiden. Verwiesen sei hierbei explizit auf den Halbfinger-Gecko, den Afrikanischen Hausgecko oder den Gelbkopf-Zwerggecko. Bei der Mehrheit der bekannten Gecko-Arten handelt es sich um nacht- oder dämmerungsaktive Lauerjäger, welche sich im Regelfall von Insekten ernähren. Tagsüber bleiben sie im Regelfall zwischen Felsen oder Gestein verborgen. Geckos sind interessante Geschöpfe. Neben ihrer schuppigen Haut verdienen insbesondere ihre Füße besondere Beachtung. Diese sind bei vereinzelten Arten mit sogenannten Haftlamellen ausgestattet. Dieser Tatsachenbestand erlaubt es den Reptilien, sich selbst an Wänden oder Glasscheiben fortzubewegen.

Die artgerechte Haltung und Pflege von Geckos:

Mal was anderes. Exoten werden in deutschen Wohnzimmern immer populärer. Insbesondere Geckos sind aktuell gefragter denn je. Die Gründe für die Entscheidung für Geckos als Haustiere sind von mannigfaltiger Natur. Die Terrarienbewohner sind faszinierende Geschöpfe, interessant zu beobachten und dabei verhältnismäßig einfach in Haltung und Pflege. Ungeachtet dieses Tatsachenbestandes ist die Haltung und Pflege von Geckos an vereinzelte Kriterien geknüpft. Die Entscheidung für diese beeindruckenden Haustiere sollte auf jeden Fall gut überlegt sein. Als erstes steht natürlich die Frage im Raum, welche der unzähligen Gecko-Arten es denn sein soll. Je nach Art und Unterart stellen die Tiere andere Wünsche, Bedürfnisse und Anforderungen an ihre Umgebung. Verwiesen sei hierbei explizit auf Terrariengröße, Futter, Raumtemperatur oder Luftfeuchtigkeit. Informieren Sie sich von daher bereits im Vorfeld bitte genau über die jeweiligen Haltungsbedingungen. Wer sich einen oder mehrere Geckos halten möchte, der benötigt in erster Linie ein Terrarium. Die jeweilige Größe richtet sich dabei nach der jeweiligen Gecko-Art. So benötigen größere Geckos selbstverständlich ein größeres Terrarium als kleinere Exemplare. Ein weiteres Kriterium das man im Hinblick auf die erforderliche Terrariengröße bedenken sollte ist die gewünschte Anzahl an Tieren. Geckos sind im Regelfall friedliche und freundliche Gesellen. Sie können ohne Probleme einzeln, als Paar oder auch in der Gruppe gehalten werden. Je mehr Geckos Sie in Ihr Terrarium setzen, desto mehr Raum müssen Sie einkalkulieren. Bezüglich der Terrariengestaltung ist bei den Geckos weniger häufig mehr. Die Exoten benötigen keine unnötigen Dekorationsgegenstände. Viel wichtiger ist, dass das Terrarium den natürlichen Lebensraum der Reptilien widerspiegelt. Ausreichend Sand oder Lehm als Bodengrund sowie diverse Versteckmöglichkeiten und Unterschlüpfe sind von daher Pflicht. Insbesondere Höhlen, Wurzeln sowie Stein- oder Felsaufbauten werden von den Exoten gerne als Rast- und Ruhemöglichkeit angenommen. Hoch hinaus! Geckos klettern sehr gerne und sehr viel. Dies sollte bei der Terrariengestaltung unbedingt bedacht werden. Beobachtungen haben ergeben, dass Äste oder Kletterpflanzen gerne als „Klettergerüst“ verwendet werden. Ein weiterer zentraler Aspekt bei der artgerechten Haltung und Pflege von Geckos sind die Kriterien der Raumtemperatur sowie der Luftfeuchtigkeit im Terrarium. Mit den Werten verhält es sich wie mit der Terrariengröße. Sie kann je nach Gecko-Art variieren. Geckos sind beim Futter nicht wählerisch. Sie nehmen Lebendfutter in Form von Mehlwürmern, Heimchen oder Schaben dankend an.