Bitterlingsbarbe, Rohanella titteya, ehem. Puntius titteya
| Anzahl | Stückpreis |
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Bitterlingsbarbe, Rohanella titteya, ehem. Puntius titteya
| Deutscher Name: | Bitterlingsbarbe |
| Wissenschaftlich: | Rohanella titteya |
| Synonyme: | Kirschfleckbarbe, Puntius titteya, Barbus titteya |
| Herkunft: | Sri Lanka (besonders im Südwesten der Insel in klaren, schattigen Bächen) |
| Gesellschafts-Aquarium: | sehr gut geeignet |
| Wasserwerte: | pH 6,0–8,0; GH 2–20 °dGH |
| Temperatur: | 20–27 °C |
| Beckengröße: | ab 60 cm |
| Bepflanzung: | dicht bepflanzt mit Rückzugsmöglichkeiten |
| Futter: | Omnivore; feines Granulat, Flocken, Frost- und Lebendfutter |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen intensiver rot gefärbt, Weibchen rundlicher |
| Zucht möglich: | Ja, Freilaicher mit Laichansatz an feinen Pflanzen |
| Maximale Größe: | bis zu 5 cm |
| Liefergröße: | ca. 2-3,5 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | meist gut verträglich |
Herkunft der Bitterlingsbarbe (Rohanella titteya)
Die Bitterlingsbarbe (Rohanella titteya), häufig auch als Kirschfleckbarbe bekannt, ist eine farbenfrohe und friedliche Kleinbarbe, die ursprünglich aus Sri Lanka stammt. In ihrer Heimat bewohnt sie klare, sauerstoffreiche Bäche mit dichter Ufervegetation, meist im Tiefland des Südwestens. Die natürliche Umgebung zeichnet sich durch schattige Lichtverhältnisse und viele Versteckmöglichkeiten aus. Der schlanke, leicht seitlich abgeflachte Körper zeigt bei Männchen eine intensive rotbraune bis kirschrote Färbung, die Weibchen bleiben etwas blasser. Eine dunkle Seitenlinie ist bei beiden Geschlechtern erkennbar. Rohanella titteya gehört zur Familie der Cyprinidae und hat sich in der Aquaristik als beliebter Gruppenfisch etabliert, der sich besonders durch sein ruhiges Verhalten auszeichnet.
Interessant ist auch die aktuelle Systematik: Früher unter Puntius oder Barbus titteya geführt, wurde die Art nach DNS-Analysen in die neu geschaffene Gattung Rohanella gestellt – benannt zu Ehren des bekannten Ichthyologen Rohan Pethiyagoda. Rohanella ist dabei monotypisch, also nur durch diese eine Art vertreten. Verschiedene Fundortformen auf Sri Lanka unterscheiden sich äußerlich leicht, gelten genetisch jedoch als eine gemeinsame Art.
Bitterlingsbarben im Gesellschaftsbecken
Die Haltung erfolgt in einer Gruppe von mindestens 6 Tieren der eigenen Art. Mitbewohner müssen zu Wasserwerten, Temperatur und Aktivität passen; freie Bewegungsflächen und Rückzugsräume sind wichtig.
Passende Wasserparameter
Das Fachprofil nennt für die allgemeine Aquarienhaltung pH 6,0–8,0 und GH 2–20 °dGH. Diese breitere Spanne bezieht sich auf handelsübliche Nachzuchten. Wildfänge sollten gesondert beurteilt werden; die Quelle beschreibt für sie eher leicht saure bis neutrale Bedingungen und eine Orientierung am weicheren Bereich. Stabile Wasserqualität, biologische Filterung und regelmäßige Teilwasserwechsel bleiben wichtig.
Haltungstemperatur
Für die allgemeine Haltung werden 20–27 °C angegeben. Einzelne Fundortmessungen und besondere Zuchtbedingungen sind davon zu unterscheiden.
Die Beckengröße für Rohanella titteya
Ein Aquarium ab 60 cm Länge bietet ausreichend Schwimmraum für eine kleine Gruppe Bitterlingsbarben. Wichtig sind eine dichte Randbepflanzung, feine Blattpflanzen zur Eiablage und offene Schwimmzonen. Als Bodengrund eignet sich dunkler Sand oder feiner Kies, der die Farben der Fische besonders gut zur Geltung bringt.
Bepflanzung
Ideal sind feinfiedrige Pflanzen wie Cabomba, Limnophila oder Hornkraut. Auch Schwimmpflanzen wie Salvinia oder Froschbiss sorgen für schummriges Licht, das den natürlichen Lebensraum gut imitiert und die Färbung der Tiere unterstützt.
Das Futter für Bitterlingsbarben
Rohanella titteya ist ein unkomplizierter Allesfresser. Feines Flockenfutter, Mikropellets sowie kleine Portionen Frost- oder Lebendfutter wie Artemia-Nauplien oder Cyclops werden gerne angenommen. Auch pflanzliche Anteile sollten regelmäßig gefüttert werden, z. B. Spirulina oder blanchierter Spinat.
Geschlechtsunterschiede
Männchen sind insgesamt schlanker und intensiver rot gefärbt, während Weibchen rundlicher gebaut sind und eine gelblichere bis bräunlichere Grundfarbe zeigen. In Laichstimmung färben sich die Männchen besonders kräftig. Auch der Kontrast zur dunklen Seitenlinie ist bei Männchen ausgeprägter.
Die Zucht von Rohanella titteya
Die Zucht der Bitterlingsbarbe ist auch für Einsteiger gut machbar. Es handelt sich um Freilaicher, die ihre Eier bevorzugt zwischen feinen Pflanzen oder Javamoos ablegen. Ein separates Zuchtbecken mit Laichrost oder dichter Bepflanzung ist empfehlenswert, da die Elterntiere den Laich gelegentlich fressen. Nach 24–48 Stunden schlüpfen die Jungfische, die mit Infusorien oder Staubfutter angefüttert werden können.
Die Endgröße von Bitterlingsbarben
Adulte Bitterlingsbarben erreichen eine Länge von gewöhnlich etwa 4 cm bis maximal 5 cm. Bei guter Pflege und artgerechter Haltung können sie ein Alter von bis zu 6 Jahren erreichen.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Aufgrund ihres ruhigen Wesens gelten Bitterlingsbarben als gut mit Zwerggarnelen verträglich, insbesondere wenn sie in ausreichend großer Gruppe gehalten werden. Dennoch kann es vorkommen, dass einzelne Junggarnelen als Nahrung wahrgenommen werden – dies lässt sich durch üppige Bepflanzung und Moospolster jedoch gut ausgleichen.
| Telefon: | Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130. |
|---|---|
| Temperaturbereiche: | Warm (24-26°C) - heizen |
| Wasserhärte: | sehr weich (0–4 °dGH), weich (4–8 °dGH), mittelhart (8–15 °dGH), hart (über 15 °dGH) |
| pH-Bereich: | sauer (unter pH 6,5), neutral (pH 6,5–7,5), alkalisch (über pH 7,5) |
| Endgröße: | bis 5 cm |
| Haltungsform: | Schwarmhaltung |
| pH-Wert: | 6–8 |
| Gesamthärte GH: | 2–20 °dGH |
| Aufenthaltsbereich: | Freiwasser |
| Mindestgruppengröße: | Ab 6 Tieren |
| Beuteprofil: | Garnelennachwuchs kann Beute sein |
| Strömungsbedarf: | Gering bis mittel |
| Einrichtung für die Tierhaltung: | Dichte Bepflanzung, Laub und Rückzugsbereiche, Sandbereich empfohlen, Verstecke und Sichtschutz, Wurzeln und Holzstrukturen |
| Ernährungsweise: | Allesfresser |
| Futterannahme: | Frostfutter, Lebendfutter, Trockenfutter |
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4 Bewertungen
11. Oktober 2026 12:52
Schöne gesunde Tiere
Die Barben kamen gesund und munter bei mir an. Es gibt überhaupt nichts zu meckern. Kann man weiterempfehlen.
5. Dezember 2025 12:39
Topp Fische
Sehr schön gefärbte und muntere Tiere. Macht Spaß, sie zu beobachten
6. März 2025 19:43
Bestellung
Sehr gute und schnelle Abwicklung. Die Fische sind gut und gesund angekommen.
20. November 2024 09:06
Erneut bestellt - erneut sehr zufrieden !!
Die Bestellung konnte leider etwas verspätet ausgeliefert werden. Aber es gab einen sehr freundlichen Kontakt zum Kundencenter. Konnte mit auch den Zustelltag aussuchen. Die Fische selber waren putzmunter und fühlten sich direkt im Aquarium wohl. Volle Empfehlung !!
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.