Zierfische Kampffische

Kampffische der Art Betta splendens gehören zu den beliebtesten Aquarien-Fischen

Sie sind durch ihre geringen Haltungsansprüche auch für Aquaristik-Anfänger besonders gut geeignet. Ursprünglich heimisch sind die auch als Siamesische Kampffische bezeichneten Betta splendens in flachen Süßgewässern Südostasiens. Bestellen Sie jetzt in unserem Shop Ihren Traum-Kampffisch in Ihrer Wunschfarbe! Dank ihres Labyrinth-Organs, das ihnen erlaubt, atmosphärischen Sauerstoff aufzunehmen, sind die Kampffische in der Lage, in relativ sauerstoffarmen Gewässern wie z. B. Reisfeldern zu überleben. Neben ihrer attraktiven Erscheinung haben Siamesische Kampffische weitere Besonderheiten zu bieten, die sie für den Aquarianer interessant machen. So zeigt der in Asien für die populären Fischkämpfe verwendete Betta splendens besondere Verhaltensweisen wie das namensgebende Territorialverhalten beim Aufeinandertreffen zweier Männchen oder die Brutpflege, die von den Betta splendens Männchen in vorbereiteten Schaumnestern betrieben wird.

Weibliche Kampffische können außerhalb der Brutzeit problemlos zu mehreren in einem Becken gehalten werden. Einige schwimmende Aquarienpflanzen-Triebe oder die Wurzeln von Schwimmpflanzen als Verstecke sind vorteilhaft. Männliche Betta splendens sollten separat und ohne gegenseitigen Sichtkontakt gehalten werden, da sie andernfalls unter permanentem Stress leiden und versuchen, den potentiellen Gegner anzugreifen zu vertreiben. Auch ist darauf zu achten, dass die Kampffische nicht durch Spiegelungen in der Aquarienscheibe irritiert werden, die sie ebenso heftig und ausdauernd bekämpfen wie echte Konkurrenten. In unserem Shop finden Sie Crown Tails, Halfmoons und Long Tails von Betta splendens in verschiedenen schönen Farbvarianten.

In Freiheit lebt der Kampffisch wie bereits erwähnt in den thailändischen Reisfeldern und er ist es gewohnt in einer seichten, aber weitläufigen Umgebung zu leben. Wer lange an seinem Kampffisch Freude haben möchte, der braucht mindestens ein Becken von 30-Liter. Für Kampffische ist Trockenfutter geeignet, aber auch Frost- und Lebensfutter. Das Futter sollte einen hohen Proteingehalt haben. Bei der Flockenfütterung darauf achten, dass es für Kampffische geeignet ist. Die Fütterung der Kampffische sollte in regelmäßigen Abständen geschehen, dabei sollte nicht zu viel Futter ins Becken gelangen. Es gibt Fische die fressen solange wie Futter da ist, das kann bisweilen tödlich enden. Zu viel Futter kann bei dem Kampffische zu Blähungen oder ernsthaften Erkrankungen führen. Kampffische sind nicht nur in ihrer Farbgebung verschieden, deshalb sollte man darauf achten, was Kampffische gerne essen. Gut ist, immer zur gleichen Tageszeit zu füttern. Wenn eine Beziehung zu einem Fisch aufgebaut ist, kann es dann sogar passieren, dass der Fisch auf seinen Halter wartet. Wer seine Kampffische gesund ernährt, sollte einmal pro Woche einen Fastentag einlegen. Futter, das der Kampffisch nicht gegessen hat entfernen, da ansonsten das Becken zu schnell verschmutzt. 

Lebendfutter müssen Kampffische nicht unbedingt haben, ein guter Ersatz ist Trockenfutter oder gefrorenes Futter. Kampffische sind Schaumnestbauer, eine kräftige Wasserbewegung sollte man vermeiden. Ein Aquarium das mit Wurzeln, Pflanzen und Steinen gut strukturiert ist, bietet dem Kampffisch gute Rückzugsmöglichkeiten. Der Kampffisch sucht gerne Verstecke in den Pflanzen. Die Randbepflanzung sollte deswegen dicht sein. Zu den Pflanzen können noch Wurzeln, Tontöpfe oder Schalen das Becken zieren. Auf harte Kunstpflanzen sollte verzichtet werden. Kampffische sind der Star in einem Aquarium, deswegen ist die Vergesellschaftung nicht immer leicht. Gerade der siamesische Kampffisch sollte man eigentlich allein halten. Werden zwei Männchen in das Becken gesetzt, so werden diese kämpfen bis einer verendet. Setzt man mehrere Weibchen zu einem Kampffisch, so steht das Männchen ständig unter Stress. Die Männchen bauen dann Schaumnester und animieren die Weibchen zur Paarung. Die neonfarbenen Guppys könnte der Kampffisch für einen Gegner halten und angreifen. Fische sollten keine großen Flossen haben, auf Barsche sollte man verzichten, ebenso auf die sogenannten Flossenzupfer.