Spitzschwanzmakropode, Pseudosphromenus dayi
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Spitzschwanzmakropode, Pseudosphromenus dayi
| Deutscher Name: | Spitzschwanzmakropode |
| Wissenschaftlich: | Pseudosphromenus dayi |
| Synonyme: | Dayi-Gurami |
| Herkunft: | Indien (Westghats) |
| Gesellschafts-Aquarium: | bedingt geeignet |
| Wasserwerte: | weich, pH 5,5–6,8 |
| Temperatur: | 23–27 °C |
| Beckengröße: | ab 60 cm für adulte Tiere |
| Bepflanzung: | dicht, strukturreich, schattig |
| Futter: | Lebend- und Frostfutter, feines Granulat |
| Geschlechts-Unterschiede: | bei adulten Tieren gut erkennbar |
| Zucht möglich: | Ja, Höhlenbrüter mit Brutpflege |
| Maximale Größe: | bis ca. 6 cm |
| Liefergröße: | ca. 3–4 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | nicht empfehlenswert |
Herkunft des Spitzschwanzmakropoden (Pseudosphromenus dayi)
Der Spitzschwanzmakropode (Pseudosphromenus dayi) stammt aus den westindischen Gebirgsregionen der Westghats, wo er kleine, langsam fließende Bäche, Waldtümpel und beschattete Überschwemmungszonen bewohnt. Diese Gewässer sind meist weich, leicht sauer und reich an Laub, Wurzeln und dichter Ufervegetation. Das Licht dringt nur gefiltert durch das Blätterdach, wodurch eine ruhige, gedämpfte Atmosphäre entsteht. In diesem Umfeld lebt Pseudosphromenus dayi zurückgezogen und nutzt Höhlungen, Wurzelbereiche und Laubansammlungen als Rückzugsorte. Seine elegante Körperform mit dem spitz zulaufenden Schwanz verleiht ihm ein unverwechselbares Erscheinungsbild, das im Aquarium besonders in ruhigen, naturnah eingerichteten Becken zur Geltung kommt. Als Labyrinthfisch ist er an sauerstoffarme Bedingungen angepasst und nimmt regelmäßig Luft an der Wasseroberfläche auf.
Spitzschwanzmakropode vergesellschaften
Eine Vergesellschaftung ist nur mit sehr ruhigen, unaufdringlichen Arten sinnvoll. Geeignet sind beispielsweise kleine, friedliche Bärblinge oder zurückhaltende Bodenfische, die weder hektisch schwimmen noch Reviere im oberen Beckenbereich beanspruchen. Innerartlich empfiehlt sich die Haltung als Paar, da Männchen untereinander deutlich territorial reagieren können. Zu lebhafte oder dominante Mitbewohner führen dazu, dass sich die Tiere dauerhaft verstecken und ihr natürliches Verhalten nicht zeigen.
Passende Wasserparameter
Weiches Wasser mit einem pH-Wert zwischen 5,5 und 6,8 entspricht den natürlichen Bedingungen von Pseudosphromenus dayi. Besonders wichtig ist eine stabile Wasserqualität ohne starke Schwankungen. Huminstoffe aus Laub oder Erlenzapfen wirken sich positiv auf das Wohlbefinden aus und fördern eine natürliche Färbung. Regelmäßige, schonende Wasserwechsel unterstützen die langfristige Gesundheit.
Haltungstemperatur
Temperaturen zwischen 23 und 27 °C haben sich für diese Art bewährt. Gleichmäßige Wärme ohne starke Schwankungen sorgt für ruhiges Verhalten und stabile Vitalität. Eine ruhige Wasseroberfläche ist wichtig, da der Spitzschwanzmakropode regelmäßig Luft über sein Labyrinthorgan aufnimmt.
Die Beckengröße für Pseudosphromenus dayi
Ein Aquarium ab 60 cm Kantenlänge bietet für adulte Tiere ausreichend Platz, sofern es gut strukturiert ist. Dichte Randbepflanzung, Wurzeln und kleine Höhlen sind entscheidend, um Rückzugsorte und Reviergrenzen zu schaffen. Ein feiner Bodengrund aus Sand oder sehr feinem Kies passt zum natürlichen Lebensraum und unterstreicht die ruhige Wirkung des Beckens.
Bepflanzung
Dichte Bepflanzung ist für den Spitzschwanzmakropoden essenziell. Besonders geeignet sind Cryptocorynen, feinfiedrige Stängelpflanzen und Schwimmpflanzen, die das Licht dämpfen. Die Pflanzen sorgen für Sicherheit, reduzieren Stress und schaffen eine natürliche Umgebung, in der sich die Tiere offen zeigen.
Das Futter für Spitzschwanzmakropoden
Pseudosphromenus dayi bevorzugt tierische Nahrung. Lebend- und Frostfutter wie Artemia, Cyclops oder kleine Mückenlarven werden gerne angenommen. Feines Granulat kann ergänzend gefüttert werden, sollte aber nicht den Hauptanteil ausmachen. Mehrere kleine Fütterungen entsprechen dem natürlichen Fressverhalten.
Geschlechtsunterschiede
Bei adulten Tieren sind die Geschlechter gut unterscheidbar. Männchen zeigen eine intensivere Färbung, verlängerte Flossen und den charakteristisch spitz zulaufenden Schwanz. Weibchen bleiben etwas kleiner, wirken fülliger und insgesamt unauffälliger gefärbt. Bei Jungtieren sind diese Unterschiede noch nicht erkennbar, da sich die geschlechtsspezifischen Merkmale erst mit zunehmender Reife ausprägen.
Die Zucht von Pseudosphromenus dayi
Der Spitzschwanzmakropode ist ein Höhlenbrüter mit ausgeprägter Brutpflege. Das Männchen übernimmt die Bewachung der Eier in einer Höhle oder unter Wurzeln und verteidigt den Brutplatz aufmerksam. Gedämpftes Licht, sehr ruhige Umgebung und weiches Wasser fördern die Laichbereitschaft. Die Aufzucht der Jungfische erfordert feinstes Lebendfutter.
Die Endgröße von Spitzschwanzmakropoden
Mit einer Endgröße von etwa 5 bis 6 cm bleibt Pseudosphromenus dayi kompakt, benötigt aber dennoch eine strukturierte Umgebung. Bei artgerechter Haltung erreichen die Tiere eine Lebenserwartung von rund 5 bis 7 Jahren und entwickeln einen ruhigen, gut beobachtbaren Charakter.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Zwerggarnelen werden als Nahrung betrachtet, insbesondere Jungtiere. Eine gemeinsame Haltung ist daher nicht empfehlenswert, wenn ein stabiler Garnelenbestand erhalten bleiben soll.
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen |
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