Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

INTERAQUARISTIK

Sortiment entdecken

Alle Kategorien

Blitzversand
Lebendgarantie
Top-Service
Riesige Auswahl

Kaisergrundel, Hypseleotris compressa, 4-5 cm

Farbenprächtiger Blickfang

Zeigt leuchtende Rot- und Blautöne, besonders intensiv in der Balzzeit

Friedliche Gesellschaftsgrundel

Ruhig, neugierig und ideal geeignet für strukturierte Gemeinschaftsbecken

Anpassungsfähige Art

Lebt sowohl in Süß- und leicht brackigem Wasser ohne Anpassungsstress

Majestätische Erscheinung

Wirkt durch Körperform und Farben besonders edel und auffällig im Aquarium

Kaisergrundel, Hypseleotris compressa, 4-5 cm


Auf einen Blick: Kaisergrundel, Hypseleotris compressa
Deutscher Name: Kaisergrundel
Wissenschaftlich: Hypseleotris compressa
Synonyme: Empire Gudgeon, Australische Grundel
Herkunft: Nord- und Ostaustralien, Neuguinea (Flussmündungen und Küstenbäche)
Gesellschafts-Aquarium: bedingt geeignet
Wasserwerte: weich bis mittelhart, pH 6,5–7,8
Temperatur: ca. 24–28 °C
Beckengröße: ab 80 cm
Bepflanzung: strukturreich mit Wurzeln, Steinen und Freiflächen
Futter: Allesfresser; Frost-, Lebend- und feines Trockenfutter
Geschlechts-Unterschiede: Männchen farbiger mit verlängerten Flossen, Weibchen unscheinbarer
Zucht möglich: bedingt, erfordert leicht brackiges Wasser für die Larvenentwicklung
Maximale Größe: bis zu 12 cm
Liefergröße: ca. 4–5 cm
Mit Garnelen verträglich: eingeschränkt, kleine Garnelen können als Beute dienen
Im Detail: Kaisergrundel, Hypseleotris compressa

Herkunft der Kaisergrundel (Hypseleotris compressa)

Die Kaisergrundel (Hypseleotris compressa), auch als Empire Gudgeon bekannt, ist eine farbenprächtige Grundelart aus Australien und Neuguinea. Sie besiedelt dort Flussmündungen, Küstenbäche und Lagunen mit wechselnden Salzgehalten. Besonders während der Fortpflanzungszeit zeigen die Männchen eine spektakuläre Rot- und Blautönung, die an tropische Meeresfische erinnert. Im natürlichen Lebensraum weidet die Art Aufwuchs, Kleinstlebewesen und Insektenlarven ab und nutzt dichte Ufervegetation als Schutz und Reviergrenze. Die Kaisergrundel gilt als anpassungsfähig und ist sowohl in leicht brackigem als auch in reinem Süßwasser anzutreffen.

Kaisergrundeln vergesellschaften

Hypseleotris compressa lässt sich mit ruhigen, nicht zu kleinen Fischen vergesellschaften. Aggressive oder hektische Arten sollten vermieden werden, da sie die Grundeln verunsichern. Innerhalb der eigenen Art zeigen Männchen ein ausgeprägtes Revierverhalten, insbesondere in der Laichzeit. Eine Haltung von einem Männchen mit mehreren Weibchen hat sich bewährt. Mit robusten Garnelen kann eine Vergesellschaftung gelingen, Zwerggarnelen werden jedoch oft gefressen.

Passende Wasserparameter

Diese Art bevorzugt leicht alkalisches, sauerstoffreiches Wasser mit mittlerer Härte. Ein pH-Wert zwischen 6,5 und 7,8 ist ideal. In der Natur kommen Kaisergrundeln auch in leicht brackigen Zonen vor, was sie äußerst robust gegenüber Schwankungen macht. Ein regelmäßiger Teilwasserwechsel und gute Filterung sind Pflicht.

Haltungstemperatur

Temperaturen zwischen 24 und 28 °C entsprechen dem natürlichen Tropenklima. Kurzzeitige Temperaturschwankungen werden toleriert, sollten aber gering bleiben. Bei kühlerem Wasser verlangsamt sich ihr Stoffwechsel, und die Färbung wird blasser.

Die Beckengröße für Hypseleotris compressa

Für eine kleine Gruppe Kaisergrundeln empfiehlt sich ein Aquarium ab 80 cm Länge. Das Becken sollte über Struktur, Strömung und freie Bodenbereiche verfügen. Wurzeln, Steine und robuste Pflanzen schaffen Reviergrenzen und Rückzugsmöglichkeiten. Offene Schwimmzonen sind wichtig, da die Tiere häufig in mittleren Wasserschichten unterwegs sind.

Bepflanzung

Eine dichte Randbepflanzung mit offenen Zonen im Mittelgrund ist ideal. Vallisnerien, Anubias oder Cryptocorynen sind gut geeignet. Pflanzen bieten Sichtschutz zwischen den Männchen und fördern ein natürliches Verhalten. Schwimmpflanzen können Licht dämpfen und helfen, Stress zu vermeiden.

Das Futter für Kaisergrundeln

In der Natur ernähren sich Kaisergrundeln von kleinen Insekten, Würmern, Algen und Detritus. Im Aquarium nehmen sie Frost- und Lebendfutter wie Mückenlarven, Artemia oder Cyclops gern an. Auch hochwertiges Granulat oder Flockenfutter wird akzeptiert. Eine abwechslungsreiche Ernährung fördert die Farbenpracht, besonders bei den Männchen während der Balzzeit.

Geschlechtsunterschiede

Männchen sind intensiver gefärbt und zeigen während der Balzzeit leuchtend rote und blaue Flossenränder. Weibchen bleiben farblich zurückhaltender und wirken etwas rundlicher. Die Farbintensität der Männchen hängt stark von Futter, Wasserqualität und Stimmung ab.

Die Zucht von Hypseleotris compressa

Die Zucht im Aquarium ist anspruchsvoll. Nach der Eiablage auf festen Substraten bewachen die Männchen das Gelege. Die winzigen Larven schlüpfen nach wenigen Tagen und benötigen brackisches Wasser, um sich weiterzuentwickeln. Eine Aufzucht gelingt nur in speziell vorbereiteten Zuchtbecken mit passendem Salzgehalt und feinem Staubfutter.

Die Endgröße von Kaisergrundeln

Erwachsene Tiere erreichen eine Länge von 10 bis 12 cm. Sie beeindrucken durch ihre intensiven Farben, die in Balzstimmung besonders kräftig leuchten. Mit ihrer majestätischen Erscheinung und friedlichen Art zählen sie zu den schönsten australischen Süßwassergrundeln. Bei guter Pflege können sie über acht Jahre alt werden.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Zwerggarnelen sind als Futtertiere zu klein und sollten nicht mit Kaisergrundeln vergesellschaftet werden. Größere Garnelenarten wie Amanos können dagegen in ausreichend großen, bepflanzten Becken gut zusammen mit Grundeln gepflegt werden.

Telefon: Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130.
Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen

2 von 2 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen


100%

0%

0%

0%

0%


Bewerten Sie dieses Produkt!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Kunden.


2 Bewertungen

30. Mai 2026 18:11

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Schöner Fisch

Typische Grundel - versteckt sich gerne und ist nicht so oft zu sehen. Wenn sie hervortreten sind sie sehr auffällig gefärbt.

4. Mai 2026 21:11

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Kaise im Becken

Ein sehr schöner Fisch, ruhig und sehr anpassungsfähig.

Fragen zum Artikel

Noch keine Fragen vorhanden.

Eigene Frage stellen

Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.

−25 %
5x Goldfisch im Mix , Carassius auratus (Kaltwasser)

29,99 €* 39,99 €* (25.01% gespart)
9 Bonuspunkte sichern
1

Durchschnittliche Bewertung von 4.9 von 5 Sternen

Amanogarnele , Caridina multidentata

Ab 1,59 €*

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Aulonocara spec. Dragon Blood albino , DNZ

18,99 €*
6 Bonuspunkte sichern
1

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Bitterlingsbarbe , Rohanella titteya , ehem. Puntius titteya ehem. Puntius titteya

Ab 3,59 €*
1 Bonuspunkte sichern
3
−27 %
Tipp

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Erbsenkugelfisch , Carinotetraodon travancoricus (Minifisch)

5,49 €* 7,49 €* (26.7% gespart)
2 Bonuspunkte sichern
3
−10 %

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Gelbsaum-Prachtharnischwels , L81 , Baryancistrus spec., 6-8 cm Baryancistrus spec., 6-8 cm

62,99 €* 69,99 €* (10% gespart)
19 Bonuspunkte sichern
1

Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

Jetzt anmelden und 3 € sparen

Neue Tiere, frische Lieferungen und exklusive Angebote direkt in Ihr Postfach – als Dankeschön gibt es einen 3 €-Gutschein ab 30 € Einkaufswert.

Abmeldung jederzeit mit einem Klick. Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzerklärung.