Grüngestreifter Panzerwels, Corydoras venazuelanus "Green stripe" CW09
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Grüngestreifter Panzerwels, Corydoras venazuelanus "Green stripe" CW09
| Deutscher Name: | Grüngestreifter Panzerwels |
| Wissenschaftlich: | Corydoras venezuelanus |
| Synonyme: | Venezuelanus Green Stripe, CW09 |
| Herkunft: | Venezuela (Orinoco-Nebenflüsse, Llanos-Gebiet) |
| Gesellschafts-Aquarium: | gut geeignet |
| Wasserwerte: | weich bis mittelhart, pH ca. 6,0–7,3 |
| Temperatur: | ca. 22–26 °C |
| Beckengröße: | ab 80 Litern für Gruppen |
| Bepflanzung: | dicht, mit Schattenzonen und Sandflächen |
| Futter: | Omnivor; Frost-, Lebend- & feines Bodenfutter |
| Geschlechts-Unterschiede: | Weibchen größer & fülliger, Männchen schlanker |
| Zucht möglich: | Ja, T-Position, Haftlaicher |
| Maximale Größe: | bis zu 6–6,5 cm |
| Liefergröße: | ca. 3–4 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | ja, mit größeren Neocaridina-Arten |
Herkunft des Grüngestreiften Panzerwels (Corydoras venezuelanus "Green Stripe")
Der Grüngestreifte Panzerwels (Corydoras venezuelanus, Handelsform „Green Stripe“, CW09) stammt aus den flachen, sonnenbeschienenen Orinoco-Nebenflüssen Venezuelas. Dort findet man die Tiere in sandigen Uferbereichen, verkrauteten Übergangszonen und langsam durchströmten Wasserläufen der Llanos-Savanne. Das Wasser ist klar bis leicht bernsteinfarben, oft mit Laub und feinem Detritus angereichert, wodurch sich ein dichtes Mikrohabitat aus Kleinkrebsen, Insektenlarven und Biofilm bildet – die natürliche Nahrungsbasis dieser Art.
Der namensgebende grüne Rückenstreifen schimmert je nach Lichteinfall metallisch und wirkt im Aquarium besonders intensiv, wenn sanftes Oberlicht auf die Panzerplatten fällt. Die Tiere bewegen sich in synchronen Gruppen über den Bodengrund, heben beim Stöbern feine Sandwolken, wechseln immer wieder zwischen Such- und Ruhephasen und steigen gelegentlich zur Darmatmung an die Oberfläche. Dieses typische Verhalten macht Corydoras zu besonders lebendigen, friedlichen Beobachtungsfischen, die jedem Becken natürliche Dynamik geben.
Grüngestreifte Panzerwelse vergesellschaften
Diese Panzerwelsform ist ausgezeichnet für Gesellschaftsbecken geeignet, solange ruhige und friedliche Mitbewohner gewählt werden. Ideal sind kleine Salmler, Zwergbuntbarsche wie Apistogramma (nicht zu ruppige Arten), Rasboras oder andere Corydoras-Arten. Wichtig ist eine Gruppe von mindestens sechs, besser acht bis zehn Tieren, da die Art stark schwarmorientiert ist. In einer größeren Gruppe zeigen die Welse deutlich natürlicheres Verhalten, sind mutiger und schimmern im Verband eindrucksvoll über den hellen Boden. Aggressive oder hektische Fische sollten vermieden werden, da sie die empfindlichen Barteln und das Suchverhalten stören würden.
Passende Wasserparameter
Corydoras venezuelanus bevorzugt weiches bis leicht mittelhartes Wasser im pH-Bereich von 6,0 bis 7,3 und Temperaturen zwischen 22 und 26 °C. Eine gute Sauerstoffversorgung und saubere Wasserqualität sind wesentlich, da Panzerwelse sensibel auf Schadstoffe reagieren. Sanfte Oberflächenbewegung unterstützt die Sauerstoffsättigung ohne störende Strömung in Bodennähe. Besonders feiner Sand oder sehr feiner, abgerundeter Kies ist Pflicht, damit die Tiere ohne Verletzungen gründeln können.
Haltungstemperatur
Bei 22–26 °C fühlen sich Grüngestreifte Panzerwelse am wohlsten. Leicht kühlere Temperaturen betonen ihre Aktivität am Tag, während wärmere Bereiche die Färbung intensivieren und Balzverhalten fördern können. Konstante Temperaturen wirken sich positiv auf Immunsystem und Vitalität aus.
Die Beckengröße für Corydoras venezuelanus "Green Stripe"
Ein Aquarium ab 80 Litern ist empfehlenswert, besonders wenn eine größere Gruppe gehalten wird. Der Bodengrund sollte aus feinem Sand oder sehr feinem, runden Kies bestehen, da die Tiere beim Fressen aktiv mit ihren Barteln scharren. Wurzeln, Laub, Pflanzenbüsche und leichte Schattenbereiche strukturieren das Becken, während offene Sandflächen den typischen Suchlauf der Art ermöglichen. Da Corydoras regelmäßig zur Oberfläche steigen, muss das Becken gut abgedeckt sein.
Bepflanzung
Dichte Randbepflanzung, feinfiedrige Arten wie Ceratophyllum oder Limnophila sowie großblättrige Pflanzen, unter denen die Welse ruhen können, eignen sich besonders gut. Schwimmpflanzen schaffen angenehme Lichtverhältnisse und reduzieren Stress. Laub sorgt für Mikroorganismen, natürliche Verstecke und ein naturnahes Bodenniveau.
Das Futter für Grüngestreifte Panzerwelse
Corydoras venezuelanus ist ein omnivorer Bodenfisch, der eine abwechslungsreiche Mischung aus feinem Granulat, sinkenden Tabletten, Frostfutter (Cyclops, Artemia, Mückenlarven) und Lebendfutter bevorzugt. Entscheidend ist eine feine Körnung, da die Tiere Nahrung mit ihren Barteln aufnehmen und über den Sand sieben. Mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt spiegeln ihr natürliches Suchverhalten wider.
Geschlechtsunterschiede
Weibchen werden größer, runder und wirken fülliger, besonders vor dem Ablaichen. Männchen bleiben schlanker und zeigen meist eine etwas klarere Rückenfärbung. In der Gruppe sind diese Unterschiede gut zu beobachten, besonders wenn die Tiere aktiv im Boden stöbern.
Die Zucht von Corydoras venezuelanus "Green Stripe"
Die Zucht erfolgt wie bei vielen Corydoras-Arten über die typische T-Position. Gute Fütterung, sauberes Wasser und leichte Temperatursenkungen beim Wasserwechsel stimulieren Laichbereitschaft. Die Eier werden an Pflanzen, Scheiben oder Wurzeln abgelegt. Da die Elterntiere keine Brutpflege betreiben, sollten die Eier für bessere Aufzuchtchancen separiert werden. Jungfische nehmen feines Lebendfutter wie Artemia-Nauplien gut an.
Die Endgröße von Grüngestreiften Panzerwelsen
Ausgewachsene Tiere erreichen etwa 6–6,5 cm. Bei guter Pflege und stabilen Bedingungen können sie 6–8 Jahre alt werden und behalten langfristig ihre kräftige Färbung sowie ihr lebhaftes, aber friedliches Schwarmverhalten.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Mit größeren, robusteren Zwerggarnelen – etwa Neocaridina – ist eine Vergesellschaftung möglich, solange ausreichend Verstecke vorhanden sind. Sehr kleine Junggarnelen können gelegentlich aufgenommen werden, sind aber nicht Hauptnahrung. In bepflanzten Aquarien mit vielen Strukturen funktioniert die Kombination meist gut.
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen |
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Häufige Fragen (FAQ)