Gelbflecken-Kaktuswels, L97, Pseudacanthicus sp.
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Gelbflecken-Kaktuswels, L97, Pseudacanthicus sp.
| Deutscher Name: | Gelbflecken-Kaktuswels |
| Wissenschaftlich: | Pseudacanthicus sp. L97 |
| Synonyme: | L97 Kaktuswels, Yellow Spotted Cactus Pleco |
| Herkunft: | Südamerika (Amazonas- und Nebenflusssysteme) |
| Gesellschafts-Aquarium: | bedingt geeignet |
| Wasserwerte: | weich bis mittelhart, pH ca. 6,0 – 7,5 |
| Temperatur: | ca. 25–30 °C |
| Beckengröße: | ab 150 cm für adulte Tiere |
| Bepflanzung: | untergeordnet, robuste Arten |
| Futter: | überwiegend carnivor; Frost- und Lebendfutter, sinkendes Welsgranulat |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen mit stärkerem Kopf- und Odontodenwuchs |
| Zucht möglich: | selten, Höhlenbrüter |
| Maximale Größe: | bis ca. 40 cm |
| Liefergröße: | ca. 6–7 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | nicht geeignet |
Herkunft des Gelbflecken-Kaktuswelses (Pseudacanthicus sp. L97)
Der Gelbflecken-Kaktuswels (Pseudacanthicus sp. L97) zählt zu den eindrucksvollsten Großwelsen Südamerikas und ist besonders bei Liebhabern kräftiger Harnischwelse geschätzt. Sein natürlicher Lebensraum liegt in den warmen, sauerstoffreichen Flusssystemen des Amazonasbeckens, wo er vor allem felsige Zonen mit starker Strömung bewohnt. Dort hält er sich bevorzugt zwischen großen Steinen, unter überhängenden Felsplatten und in tiefen Spalten auf, die ihm Schutz vor Licht und Strömung bieten. Der Untergrund besteht meist aus grobem Sand, Kies und Geröll, durchsetzt von massiven Wurzeln. Das Wasser ist klar bis leicht getrübt, warm und dauerhaft in Bewegung. Charakteristisch für diese Art ist die kontrastreiche Zeichnung aus dunkler Grundfarbe und auffälligen gelben bis gelblich-orangen Punkten, die je nach Herkunftsform variieren können. Diese Muster wirken im gedämpften Licht besonders intensiv. Der Gelbflecken-Kaktuswels ist überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv, zeigt aber bei guter Eingewöhnung auch tagsüber Präsenz. Sein Verhalten ist ruhig, aber bestimmt, mit klarer Revierbindung gegenüber Artgenossen.
Gelbflecken-Kaktuswels vergesellschaften
Eine Vergesellschaftung ist nur eingeschränkt möglich und sollte gut durchdacht sein. Der Gelbflecken-Kaktuswels eignet sich vor allem für große Aquarien mit robusten, ruhigen Mitbewohnern, die ähnliche Wasseransprüche haben. Andere große Welse oder revierbildende Bodenfische können zu Konflikten führen, wenn nicht ausreichend Platz und Rückzugsorte vorhanden sind. Gegenüber freischwimmenden Großsalmlern oder friedlichen Buntbarschen zeigt er sich meist tolerant. Innerartlich kann es zu Revierstreitigkeiten kommen, weshalb mehrere Tiere nur in sehr großzügigen Becken mit klar getrennten Höhlen gepflegt werden sollten.
Passende Wasserparameter
Der Gelbflecken-Kaktuswels bevorzugt weiches bis mittelhartes Wasser mit einem leicht sauren bis neutralen pH-Wert zwischen 6,0 und 7,5. Besonders wichtig ist eine sehr gute Sauerstoffversorgung, da die Art aus stark durchströmten Habitaten stammt. Eine leistungsfähige Filterung, regelmäßige Wasserwechsel und stabile Wasserwerte sind entscheidend für langfristige Gesundheit und Wachstum. Er reagiert empfindlich auf dauerhaft erhöhte Nitratwerte.
Haltungstemperatur
Temperaturen zwischen 25 und 30 °C entsprechen den natürlichen Bedingungen dieser Art. In diesem Bereich zeigt der Gelbflecken-Kaktuswels ein aktives, aber ausgeglichenes Verhalten. Kurzzeitige Abweichungen werden toleriert, dauerhaft niedrigere Temperaturen wirken sich jedoch negativ auf Stoffwechsel und Immunsystem aus.
Die Beckengröße für Pseudacanthicus sp. L97
Für adulte Tiere ist ein Aquarium ab 150 cm Kantenlänge zwingend erforderlich, besser deutlich größer. Jungtiere können zunächst in kleineren Becken aufwachsen, müssen jedoch rechtzeitig umgesetzt werden. Die Einrichtung sollte aus massiven Wurzeln, großen Steinen und stabilen Höhlen bestehen, die auch dem kräftigen Körperbau standhalten. Ein strukturierter Aufbau mit klaren Reviergrenzen reduziert Stress. Freie Bodenflächen sind ebenso wichtig wie beschattete Rückzugsbereiche. Ein sandiger bis feinkiesiger Bodengrund hat sich bewährt.
Bepflanzung
Pflanzen spielen für den Gelbflecken-Kaktuswels eine untergeordnete Rolle. Wenn bepflanzt wird, sollten ausschließlich robuste Arten wie Anubias oder Javafarn verwendet werden, idealerweise fest auf Wurzeln oder Steinen aufgebunden. Weiche oder feinwurzelige Pflanzen werden leicht beschädigt. Der Fokus sollte klar auf Struktur, Holz und Fels liegen, nicht auf dichter Bepflanzung.
Das Futter für Gelbflecken-Kaktuswelse
Der Gelbflecken-Kaktuswels ist überwiegend carnivor. Hochwertiges, sinkendes Welsgranulat sowie Frostfutter wie Muschelfleisch, Garnelen, Krill oder Mückenlarven bilden die Basis der Ernährung. Ergänzend kann gelegentlich pflanzliche Kost angeboten werden, sie spielt jedoch eine untergeordnete Rolle. Mehrere kleinere Fütterungen am Abend kommen dem natürlichen Fressverhalten entgegen. Holz im Aquarium dient nicht primär als Nahrungsquelle, sollte aber dennoch vorhanden sein.
Geschlechtsunterschiede
Geschlechtsunterschiede sind vor allem bei ausgewachsenen Tieren erkennbar. Männchen entwickeln einen breiteren Kopf und ausgeprägtere Odontoden im Bereich der Kiemendeckel und Brustflossen. Weibchen bleiben insgesamt etwas schlanker. Bei Jungtieren ist eine sichere Unterscheidung nicht möglich.
Die Zucht von Pseudacanthicus sp. L97
Die Nachzucht im Aquarium gelingt nur selten und erfordert sehr große Becken mit optimalen Bedingungen. Der Gelbflecken-Kaktuswels ist ein Höhlenbrüter, bei dem das Männchen die Brut bewacht. Strömung, Sauerstoffgehalt und Wasserqualität spielen eine entscheidende Rolle. Entsprechend gilt die Art als anspruchsvoll in der Zucht und wird nur von erfahrenen Haltern erfolgreich vermehrt.
Die Endgröße von Gelbflecken-Kaktuswelsen
Der Gelbflecken-Kaktuswels erreicht eine Endgröße von bis zu etwa 40 cm. Bei guter Pflege und stabilen Bedingungen kann er ein Alter von 15 Jahren oder mehr erreichen, was ihn zu einem langfristigen Pflegling macht. Diese Lebenserwartung sollte bei der Planung von Becken und Besatz unbedingt berücksichtigt werden.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Eine Vergesellschaftung mit Zwerggarnelen ist nicht möglich. Garnelen werden als Beute angesehen und gefressen. Der Gelbflecken-Kaktuswels sollte daher ausschließlich in entsprechend abgestimmten Fischgesellschaften oder spezialisierten Großwelsbecken gepflegt werden.
| Telefon: | Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130. |
|---|---|
| Temperaturbereiche: | Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen |
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Frage : Hallo. Ich hab ein 850l-Becken mit Yellows und braunen Antennenwelsen darin. Kommt der Wels auch in der gelieferten Größe damit klar?
Von : einem Kunden
Antwort des Shopbetreibers:
Guten Tag
Ja, das passt. Der Gelbflecken-Kaktuswels kommt in der Liefergröße von 6–7 cm in Ihrem 850-Liter-Becken mit Yellows und Antennenwelsen gut klar, wenn genügend große Verstecke vorhanden sind und er eiweißreich mitversorgt wird. Das Becken ist auch langfristig ausreichend dimensioniert.
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