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Half Moon Kampffisch Galaxy, Männchen, Betta splendens

Unikat-Charakter

Jedes Tier zeigt ein eigenes Muster, keine Zeichnung wiederholt sich exakt

Marble-Dynamik

Leichte Musterveränderungen über Zeit machen den Fisch dauerhaft spannend

Ruhige Präsenz

Wirkt beobachtend und ausgeglichen, trägt das Becken ohne Dominanz

Beobachtungsverhalten

Zeigt neugierige, bewusste Bewegungen, reagiert sichtbar auf Umgebung

Half Moon Kampffisch Galaxy, Männchen, Betta splendens


Auf einen Blick: Halfmoon Kampffisch Galaxy, Betta splendens
Deutscher Name: Halfmoon Kampffisch Galaxy
Wissenschaftlich: Betta splendens
Synonyme: Galaxy Betta, Nemo Galaxy Betta, Galaxy Candy Betta
Herkunft: Südostasien (Thailand, Laos, Kambodscha)
Gesellschafts-Aquarium: nur eingeschränkt empfehlenswert
Wasserwerte: weich bis mittelhart, pH ca. 6,0–7,5; kaum Strömung
Temperatur: ca. 26–28 °C
Beckengröße: optimaler Lebensraum: 30-Liter-Cube
Bepflanzung: klar strukturiert, mit Schatten- und Ruhebereichen
Futter: carnivor; Frost-, Lebendfutter & feines Betta-Futter
Geschlechts-Unterschiede: Männchen mit großen Halfmoon-Flossen und intensiver Zeichnung
Zucht möglich: Schaumnestbauer; erfahrene Halter
Maximale Größe: bis ca. 6–7 cm
Liefergröße: ca. 4–6 cm
Mit Garnelen verträglich: nicht empfehlenswert
Im Detail: Halfmoon Kampffisch Galaxy, Betta splendens

Herkunft des Halfmoon Kampffischs Galaxy (Betta splendens)

Der Halfmoon Kampffisch „Galaxy“ steht weniger für eine feste Farbe als für ein Prinzip: Vielfalt. Seine Wurzeln liegen – wie bei allen Betta splendens – in den warmen, pflanzenreichen Stillgewässern Südostasiens, doch seine eigentliche Besonderheit entsteht durch gezielte Zucht auf Basis des sogenannten Marble-Gens. Dieses Gen sorgt dafür, dass Farbpigmente nicht stabil verteilt sind, sondern in Inseln, Sprenkeln und Übergängen auftreten. Beim Galaxy führt das zu einem außergewöhnlich lebendigen Erscheinungsbild: Blau, Rot, Türkis, Gelb, Violett oder metallische Goldtöne liegen scheinbar zufällig nebeneinander, überlagern sich oder treten zeitweise stärker hervor. Je nach Licht, Blickwinkel und Stimmung wirkt der Fisch jedes Mal anders. Manche Exemplare erinnern an Farbsplitter, andere an einen Sternenhimmel oder an gemaltes Glas. Diese Unberechenbarkeit ist kein Makel, sondern der eigentliche Reiz. Ein Galaxy ist kein statisches Schmuckstück, sondern ein Fisch, der sich visuell weiterentwickelt und dem Aquarium dauerhaft Spannung verleiht.

Halfmoon Kampffisch Galaxy vergesellschaften

Trotz seiner lebendigen Optik zeigt der Galaxy ein ruhiges, kontrolliertes Verhalten. Als männlicher Betta splendens sollte er dennoch einzeln gehalten werden, da er sein Revier klar abgrenzt und Artgenossen nicht duldet. In einem überschaubaren 30-Liter-Cube kann er sein Umfeld vollständig erfassen, was Stress deutlich reduziert. Eine Vergesellschaftung ist nur in Ausnahmefällen und ausschließlich mit sehr friedlichen, vollkommen unaufdringlichen Arten sinnvoll. Je weniger Bewegung im Becken herrscht, desto ausgeglichener wirkt der Fisch.

Passende Wasserparameter

Weiches bis mittelhartes Wasser mit einem pH-Wert zwischen 6,0 und 7,5 entspricht den bevorzugten Bedingungen des Galaxy. Besonders wichtig ist eine geringe Strömung, da die großen Flossen sonst permanent gegen den Wasserdruck arbeiten müssten. Konstante Wasserwerte fördern nicht nur die Gesundheit, sondern auch die klare Abgrenzung der Farbfelder, die bei instabilen Bedingungen schnell an Wirkung verlieren können.

Haltungstemperatur

Ein gleichmäßig warmer Temperaturbereich von etwa 26 bis 28 °C unterstützt den Stoffwechsel und sorgt für ruhiges, ausgeglichenes Verhalten. Unter stabilen Temperaturbedingungen zeigt der Galaxy ein gleichmäßiges Schwimmverhalten und eine harmonische Farbwirkung ohne hektische Kontraste.

Die Beckengröße für Betta splendens Galaxy

Der 30-Liter-Cube bietet für einen einzelnen Galaxy den idealen Rahmen. Die begrenzte Grundfläche schafft Übersicht und Sicherheit, während gezielt gesetzte Strukturen dem Fisch Orientierung geben. Ein dunkler Bodengrund verstärkt die Tiefenwirkung der Farben, offene Zonen lassen das Muster wirken, ohne es zu überladen.

Bepflanzung

Für den Galaxy eignen sich Pflanzen, die klare Flächen und ruhige Linien schaffen. Anubias, Javafarn oder Bucephalandra bieten stabile Ruheplätze, während Schwimmpflanzen das Licht brechen und einzelne Farbakzente gezielt hervorheben. Wurzeln und feine Strukturen dienen weniger als Versteck, sondern als visuelle Bühne für das komplexe Muster des Fisches.

Das Futter für Halfmoon Kampffische Galaxy

Der Galaxy ist ein ausgeprägter Fleischfresser mit ruhigem Fressverhalten. Feines Frost- und Lebendfutter wie Artemia, Daphnien oder Mückenlarven wird zuverlässig angenommen und unterstützt Kondition sowie Flossenstruktur. Ergänzend eignet sich hochwertiges Betta-Futter in kleinen Portionen. Mehrere kleine Mahlzeiten pro Tag entsprechen seinem natürlichen Rhythmus und halten ihn aktiv, ohne ihn zu überfordern.

Geschlechtsunterschiede

Ausgewachsene Männchen sind an den weit gespannten Halfmoon-Flossen und der intensiven, mehrfarbigen Zeichnung gut zu erkennen. Weibchen bleiben deutlich kompakter, kurzflossiger und zeigen meist ein ruhigeres, weniger kontrastreiches Farbbild. Bei Jungtieren lassen sich die Geschlechter noch nicht sicher unterscheiden, da sich Flossenform und Muster erst mit der Entwicklung ausprägen.

Die Zucht von Betta splendens Galaxy

Die Nachzucht erfordert Erfahrung und ein separates Zuchtbecken. Das Männchen baut ein Schaumnest und übernimmt die komplette Brutpflege. Die Jungfische benötigen feinste Erstnahrung sowie sehr stabile Wasserbedingungen. Durch die zugrunde liegende Marble-Genetik ist das spätere Farbbild der Nachzuchten nicht vorhersehbar, was jede Zucht besonders spannend, aber auch anspruchsvoll macht.

Die Endgröße von Halfmoon Kampffischen Galaxy

Halfmoon Galaxy erreichen ausgewachsen eine Körperlänge von etwa 6 bis 7 cm. Bei ruhiger Einzelhaltung, stabilen Wasserwerten und ausgewogener Ernährung liegt die Lebenserwartung meist zwischen 3 und 5 Jahren. Mit zunehmendem Alter wirkt das Muster oft strukturierter und gewinnt an Tiefe.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Zwerggarnelen werden vom Galaxy in der Regel als potenzielle Beute wahrgenommen. Eine gemeinsame Haltung ist daher nicht empfehlenswert. In einem reinen Kampffischbecken kann der Galaxy sein Verhalten und seine außergewöhnliche Zeichnung am besten entfalten.

Temperaturbereiche: Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen

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