Goldorfe XL, Leuciscus idus
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EAN: 0633643674828
Goldorfe XL, Leuciscus idus
| Deutscher Name: | Goldorfe XL |
| Wissenschaftlich: | Leuciscus idus |
| Synonyme: | Ide, Orfe, Golden Orfe |
| Herkunft: | Europa und Westasien; goldene Zuchtform der Orfe |
| Teichgröße: | Mindestens 5.000 Liter, langfristig deutlich größere Teiche sinnvoll |
| Wasserwerte: | pH 6,5–8,5, mittelhartes bis hartes Wasser |
| Temperatur: | 4–24 °C, winterhart |
| Futter: | Insekten, Würmer, schwimmendes Teichfutter, Flockenfutter |
| Geschlechtsunterschiede: | Männchen mit Laichausschlag während der Fortpflanzungszeit |
| Zucht möglich: | Schwierig im Teich, benötigt Kieszonen und Strömung |
| Maximale Größe: | Bis etwa 50 cm |
| Liefergröße: | Ca. 12–15 cm |
Herkunft und Beschreibung der Goldorfe XL (Leuciscus idus)
Die Goldorfe (Leuciscus idus) gehört zur Familie der Karpfenfische (Cyprinidae) und ist eine besonders beliebte Zierform der ursprünglich silbrig gefärbten Orfe. Ihre Stammform ist in vielen Fluss- und Seensystemen Europas sowie Westasiens verbreitet. Durch gezielte Zucht entstand die leuchtend goldene Variante, die heute vor allem als auffälliger Schwarmfisch für größere Gartenteiche gehalten wird.
Typisch für Goldorfen ist ihr schlanker, stromlinienförmiger Körperbau. Dieser ermöglicht schnelle und ausdauernde Schwimmbewegungen im freien Wasserbereich. Die intensive goldene bis orangefarbene Färbung reflektiert das Licht der Wasseroberfläche besonders stark und sorgt dafür, dass diese Fische auch aus größerer Entfernung gut sichtbar bleiben.
Gerade größere Jungtiere zeigen bereits eine ausgeprägte Schwimmfreude und bewegen sich häufig gemeinsam in kleinen Gruppen nahe der Oberfläche. Dadurch bringen Goldorfen viel Bewegung und Leben in einen Gartenteich und werden schnell zu den sichtbarsten Bewohnern eines Gewässers.
Natürlicher Lebensraum
Die ursprüngliche Wildform der Orfe lebt vor allem in größeren Flüssen, Seen und strömungsarmen Abschnitten von Fließgewässern. Diese Gewässer sind meist klar, gut mit Sauerstoff versorgt und verfügen über weite Freiwasserbereiche.
Dort halten sich die Tiere häufig im oberen Teil der Wassersäule auf, wo sie Insekten, kleine Krebstiere oder andere Nahrung aufnehmen. Gleichzeitig nutzen sie offene Schwimmräume, um sich in Gruppen zu bewegen. Diese Lebensweise erklärt auch, warum Goldorfen im Teich viel Platz und ausreichend Sauerstoff benötigen.
Anforderungen an den Teich
Goldorfen gehören zu den aktivsten Teichfischen und benötigen entsprechend großzügige Schwimmflächen. Ein Gartenteich sollte deshalb mindestens etwa 5.000 Liter Wasser fassen, wobei deutlich größere Anlagen langfristig bessere Bedingungen bieten.
Tiefe Bereiche von rund 1,2 bis 1,5 Metern ermöglichen eine sichere Überwinterung. Ebenso wichtig sind offene Wasserzonen ohne dichte Bepflanzung, damit die Tiere ihre natürliche Schwimmaktivität ausleben können. Eine gute Sauerstoffversorgung des Wassers spielt bei dieser Art eine besonders wichtige Rolle.
Passende Wasserparameter
Goldorfen sind relativ tolerant gegenüber unterschiedlichen Wasserwerten, bevorzugen jedoch klares, gut durchlüftetes Wasser. Ein pH-Bereich zwischen etwa 6,5 und 8,5 gilt als ideal.
Da die Art viel schwimmt und einen hohen Sauerstoffbedarf besitzt, profitieren die Tiere besonders von Teichen mit Wasserbewegung oder zusätzlicher Belüftung. Große Wasserflächen und eine stabile Wasserqualität tragen entscheidend zu einer gesunden Entwicklung bei.
Ernährung
Goldorfen nehmen ihre Nahrung überwiegend an der Wasseroberfläche oder knapp darunter auf. In der Natur gehören Insekten, kleine Wirbellose und andere tierische Nahrung zu ihrem Spektrum.
Im Gartenteich werden schwimmende Futtersorten besonders gut angenommen. Dazu zählen spezielles Teichfutter, Flockenfutter oder schwimmende Pellets. Ergänzend können auch natürliche Nahrungsquellen wie Mückenlarven oder kleine Insekten aufgenommen werden.
Vergesellschaftung der Goldorfe
Goldorfen sind friedliche Schwarmfische und fühlen sich besonders wohl, wenn mehrere Tiere gemeinsam gehalten werden. In größeren Gartenteichen lassen sie sich gut mit verschiedenen Arten kombinieren.
Typische Begleitfische sind beispielsweise Kois, Goldfische, Rotfedern oder Schleien. Wichtig ist, dass der Teich genügend Raum für alle Tiere bietet, da Goldorfen sehr aktiv schwimmen und viel Bewegungsfreiheit benötigen.
Geschlechtsunterschiede
Außerhalb der Fortpflanzungszeit lassen sich Männchen und Weibchen nur schwer unterscheiden. Während der Laichperiode entwickeln die männlichen Tiere jedoch kleine, raue Laichausschläge im Kopf- und Flossenbereich.
Die Zucht von Goldorfen
Die Fortpflanzung dieser Art ist im Gartenteich möglich, tritt jedoch nur unter passenden Bedingungen auf. In der Natur legen Orfen ihre Eier bevorzugt über kiesigem Untergrund oder in Bereichen mit leichter Strömung ab.
Im Teich gelingt dies nur selten, da solche Bedingungen oft fehlen. Kommt es dennoch zur Eiablage, entwickeln sich die Jungfische relativ schnell und wachsen in nährstoffreichen Gewässern zügig heran.
Maximale Größe der Goldorfe
Goldorfen können unter guten Bedingungen eine Länge von rund 50 cm erreichen. Aufgrund ihrer hohen Schwimmaktivität benötigen sie dauerhaft viel Raum, um sich gesund zu entwickeln.
Bei stabilen Umweltbedingungen und ausreichender Nahrung können diese Fische ein Alter von etwa 15 bis 20 Jahren erreichen und damit langfristige Bewohner eines Gartenteiches sein.
| Telefon: | Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130. |
|---|---|
| Temperaturbereiche: | Kaltwasser (4-18°C) - kein Heizer |
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