Weisstüpfel-Erdfresser, Satanoperca leucosticta
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Weisstüpfel-Erdfresser, Satanoperca leucosticta
| Deutscher Name: | Weißtüpfel-Erdfresser |
| Wissenschaftlich: | Satanoperca leucosticta |
| Synonyme: | Leucosticta-Erdfresser |
| Herkunft: | Südamerika (Amazonasbecken) |
| Gesellschafts-Aquarium: | bedingt geeignet |
| Wasserwerte: | weich bis mittelhart, pH ca. 5,5 – 7,0 |
| Temperatur: | ca. 24–28 °C |
| Beckengröße: | ab 120 cm Kantenlänge für adulte Tiere |
| Bepflanzung: | locker, wurzelbetont, mit Freiflächen |
| Futter: | Omnivor; Frost-, Lebendfutter, feines Granulat |
| Geschlechts-Unterschiede: | äußerlich kaum erkennbar |
| Zucht möglich: | Ja, Maulbrüter |
| Maximale Größe: | bis ca. 20 cm |
| Liefergröße: | ca. 3–6 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | nicht empfehlenswert |
Herkunft des Weißtüpfel-Erdfressers (Satanoperca leucosticta)
Der Weißtüpfel-Erdfresser (Satanoperca leucosticta) stammt aus den weit verzweigten Flusssystemen des Amazonasbeckens und bewohnt dort ruhige Nebenarme, überschwemmte Waldgebiete und flache Uferzonen mit weichem, sandigem Untergrund. In diesen Regionen prägen gedämpftes Licht, herabfallendes Laub und ein dichter Wechsel aus Wurzeln, Ästen und offenen Bodenflächen das Bild. Genau hier entfaltet sich das typische Verhalten dieser eindrucksvollen Erdfresser: In ruhigem Rhythmus wird Sand aufgenommen, sorgfältig durch die Kiemen gefiltert und wieder abgegeben – eine stetige, fast meditative Bewegung, die den Bodengrund ständig in feinen Wolken aufleben lässt. Die Grundfärbung wirkt erdig und zurückhaltend, wird jedoch von feinen, hellen Tupfen durchzogen, die im schräg einfallenden Licht dezent aufblitzen. Diese Zeichnung verleiht dem Körper eine lebendige Tiefe, ohne aufdringlich zu wirken. In freier Natur bewegen sich diese Buntbarsche meist in lockeren Gruppen, zeigen wenig Aggression, aber eine klare Ordnung. Das Zusammenspiel aus Ruhe, Bodenbindung und stetiger Bewegung macht sie zu faszinierenden Beobachtungstieren mit ganz eigener Ausstrahlung.
Weißtüpfel-Erdfresser vergesellschaften
Eine Vergesellschaftung gelingt am besten mit ruhigen, nicht zu hektischen Beifischen, die andere Wasserzonen nutzen. Bodenorientierte Arten mit ähnlicher Größe sollten vermieden werden, da es sonst zu Konkurrenz um Futterplätze kommen kann. In großzügig strukturierten Becken mit klar getrennten Bereichen bleibt das Verhalten jedoch meist ausgeglichen. Besonders wichtig ist ausreichend Platz, damit sich keine dauerhaften Spannungen aufbauen. In Gruppen gehalten, zeigen sich diese Erdfresser sozial, aufmerksam und deutlich entspannter als einzeln gepflegte Tiere.
Passende Wasserparameter
Weiches bis maximal mittelhartes Wasser mit leicht saurem bis neutralem pH-Wert entspricht den natürlichen Bedingungen des Amazonasbeckens. Saubere, stabile Wasserverhältnisse sind entscheidend, da die Tiere durch ihr bodennahes Fressverhalten sensibel auf Belastungen reagieren. Regelmäßige Teilwasserwechsel und eine leistungsfähige Filterung sorgen für klare Verhältnisse und unterstützen das natürliche Suchverhalten im Sand.
Haltungstemperatur
Temperaturen zwischen 24 und 28 °C bieten ideale Voraussetzungen für ein ruhiges, aktives Verhalten. In diesem Bereich wirken Bewegungen gleichmäßig, Farben harmonisch und das Sozialverhalten ausgeglichen. Zu kühle Bedingungen machen träge, während dauerhaft zu hohe Temperaturen Unruhe fördern können.
Die Beckengröße für Satanoperca leucosticta
Ein Aquarium mit mindestens 120 cm Kantenlänge ist für ausgewachsene Tiere notwendig, da das ständige Durcharbeiten des Bodens Raum benötigt. Der Bodengrund sollte aus feinem Sand bestehen, frei von scharfen Kanten. Wurzeln und größere Steine strukturieren das Becken, ohne den offenen Boden zu sehr einzuschränken. Gerade diese Kombination aus Freifläche und Struktur erlaubt es, das typische Erdfresser-Verhalten voll auszuleben. Jungtiere können vorübergehend kleiner gehalten werden, benötigen aber mit zunehmender Größe deutlich mehr Platz.
Bepflanzung
Locker gesetzte, robuste Pflanzen wie Anubias, Javafarn oder größere Cryptocorynen eignen sich gut, wenn sie auf Wurzeln oder Steinen befestigt werden. Freie Sandflächen sollten bewusst eingeplant werden, da sie den Kernbereich des natürlichen Verhaltens darstellen. Schwimmpflanzen können das Licht sanft brechen und die ruhige Atmosphäre zusätzlich unterstützen.
Das Futter für Weißtüpfel-Erdfresser
Feines Frost- und Lebendfutter wie Cyclops, Artemia oder kleine Mückenlarven wird besonders gerne angenommen. Ergänzend eignen sich hochwertige, sinkende Granulate, die sich gut im Sand verteilen lassen. Mehrere kleine Fütterungen fördern das natürliche Suchverhalten und sorgen für gleichmäßige Entwicklung.
Geschlechtsunterschiede
Äußerliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind kaum erkennbar. Erst bei adulten Tieren lassen sich über Verhalten und Maulbrutpflege Rückschlüsse ziehen. In harmonischen Gruppen entwickelt sich die Paarbildung meist unauffällig und ohne auffällige Balzrituale.
Die Zucht von Satanoperca leucosticta
Bei passenden Bedingungen kommt es zur Maulbrutpflege. Nach dem Ablaichen nimmt ein Elternteil die Eier ins Maul und trägt sie über mehrere Wochen. Während dieser Zeit wirken die Tiere zurückgezogener, bleiben aber ruhig und souverän. Diese Form der Brutpflege ist besonders faszinierend zu beobachten.
Die Endgröße von Weißtüpfel-Erdfressern
Mit einer Endgröße von bis zu 20 cm zählen sie zu den größeren Erdfressern. Bei guter Pflege, ausreichend Platz und ausgewogener Ernährung können sie ein Alter von etwa 8 bis 10 Jahren erreichen. Ihre Entwicklung verläuft langsam, aber stetig – genau das macht sie zu langfristigen Begleitern im Aquarium.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Zwerggarnelen werden als Nahrung betrachtet und sind daher keine geeigneten Mitbewohner. In einem artgerecht eingerichteten Becken ohne kleine Wirbellose zeigen die Tiere jedoch ihr vollständiges, ruhiges Verhaltensspektrum.
| Telefon: | Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130. |
|---|---|
| Temperaturbereiche: | Sehr warm (27-30°C) - viel heizen |
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Frage : wie groß sind ihre Satanoperca Leucosticta, was für eine Nachzucht? Können Sie mir ein aktuelles Foto schicken? Was kostet der Versand nach Hamburg? Oder können Sie auch an Tonndorfer Aquariumladen senden? Grüße
Von : einem Kunden
Antwort des Shopbetreibers:
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