Weißflossen-Schmucksalmler, Hyphessobrycon rosaceus White fin
| Anzahl | Stückpreis |
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| 5 bis 9 |
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| Ab 10 |
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Weißflossen-Schmucksalmler, Hyphessobrycon rosaceus White fin
| Deutscher Name: | Weißflossen-Schmucksalmler |
| Wissenschaftlich: | Hyphessobrycon rosaceus White Fin |
| Synonyme: | Hyphessobrycon bentosi White Fin, Hyphessobrycon ornatus White Fin, Rosensalmler White Fin, Rosy Tetra White Fin |
| Herkunft: | Südamerika (Guyana, Suriname, Amazonas-Nebenflüsse) |
| Gesellschafts-Aquarium: | sehr gut geeignet, friedlicher Schwarmfisch |
| Wasserwerte: | weich bis mittelhart, pH 5,5–7,2 |
| Temperatur: | 23–27 °C |
| Beckengröße: | ab 60 cm Kantenlänge |
| Bepflanzung: | dicht bepflanzt mit freien Schwimmzonen |
| Futter: | feines Granulat, Flocken, Frost- und Lebendfutter |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen farbintensiver mit stärker ausgezogener Rückenflosse |
| Zucht möglich: | Ja, Freilaicher ohne Brutpflege |
| Maximale Größe: | bis ca. 4,5 cm |
| Liefergröße: | ca. 2–3 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | mit größeren Garnelenarten meist unproblematisch |
Herkunft des Weißflossen-Schmucksalmlers (Hyphessobrycon rosaceus White Fin)
Zwischen dunklen Wurzeln, fallendem Laub und sanft durchströmten Uferzonen kleiner Flüsse Südamerikas bewegt sich die Ursprungsform dieses eleganten Salmlers. In Guyana, Suriname und in Nebenarmen des Amazonas lebt Hyphessobrycon rosaceus in ruhigen, teils leicht bräunlich gefärbten Gewässern mit sandigem bis feinem Schlammgrund. Überhängende Vegetation sorgt für gedämpftes Licht, während Wurzeln und versunkene Äste strukturreiche Rückzugsräume schaffen. Das Wasser ist meist weich, mineralarm und nur schwach strömend – ein typisches Habitat vieler Vertreter der Familie Characidae.
Die White-Fin-Variante beeindruckt durch ihren zart rosé schimmernden Körper, der im richtigen Licht fast perlmuttartig wirkt. Besonders markant sind die milchig weißen Flossenspitzen, die sich deutlich vom transparenten Rest abheben. Ein feiner dunkler Schulterfleck setzt einen eleganten Kontrast. Im natürlichen Umfeld bewegen sich diese Salmler in lockeren Schwärmen durch offene Bereiche zwischen Pflanzen und Holz – stets aufmerksam, aber niemals hektisch. Genau dieses sanfte, koordinierte Schwimmverhalten macht sie im Aquarium zu einem ruhigen, lebendigen Blickfang.
Weißflossen-Schmucksalmler vergesellschaften
In einer Gruppe ab acht bis zehn Tieren zeigt sich das volle Sozialverhalten dieses echten Schwarmfisches. Innerhalb des Schwarms bilden sich kleine Rangordnungen, die jedoch ohne Aggression ablaufen. Besonders harmonisch wirkt die Art zusammen mit friedlichen Zwergbuntbarschen, kleinbleibenden Welsen wie Corydoras oder ruhigen Labyrinthfischen.
Wichtig ist ausreichend Schwimmraum im freien Bereich des Aquariums, damit der Schwarm seine typischen, leicht versetzten Bewegungen entfalten kann. Einzelhaltung oder zu kleine Gruppen führen zu Unsicherheit und blasserer Färbung. In passender Gesellschaft dagegen entsteht ein ruhiges, ausgewogenes Gesamtbild.
Passende Wasserparameter
Weiches bis mittelhartes Wasser mit einem pH-Wert zwischen 5,5 und 7,2 entspricht den natürlichen Bedingungen dieser Art. Besonders intensive Farben entwickeln sich bei leicht sauren Werten und niedriger Karbonathärte. Regelmäßige Teilwasserwechsel und eine gute Filterleistung sorgen für stabile Verhältnisse. Eine dezente Strömung unterstützt das natürliche Bewegungsmuster, sollte jedoch niemals stark ausfallen.
Haltungstemperatur
Temperaturen zwischen 23 und 27 °C bieten ideale Bedingungen. Bei konstant warmem Wasser zeigen die Tiere eine aktive, aber niemals aufdringliche Schwimmweise. Kurzfristige Schwankungen werden toleriert, dauerhaft stabile Werte fördern jedoch Vitalität und Farbintensität.
Die Beckengröße für Hyphessobrycon rosaceus White Fin
Ein Aquarium mit mindestens 60 cm Kantenlänge bietet ausreichend Raum für einen kleinen Schwarm. Da ausgewachsene Tiere etwa 4,5 cm erreichen, benötigen sie freie Schwimmstrecken zwischen bepflanzten Randzonen. Dunkler Sand oder feiner Kies unterstreicht die Rosatöne des Körpers. Wurzeln und locker gesetzte Pflanzen schaffen Struktur, ohne die Mitte des Beckens zu blockieren. In einem gut strukturierten 60–80 cm Aquarium entsteht so ein harmonisches Gleichgewicht aus Bewegung und Ruhe.
Bepflanzung
Dichte Randbepflanzung mit Arten wie Rotala rotundifolia, Limnophila sessiliflora oder feinfiedrigen Cabomba-Arten vermittelt Sicherheit. Schwimmpflanzen wie Salvinia oder Froschbiss sorgen für gedämpftes Licht, das den perlmuttartigen Schimmer intensiviert. Wichtig ist stets ein freier Schwimmbereich im Vordergrund oder in der Beckenmitte.
Das Futter für Weißflossen-Schmucksalmler
Feines Flockenfutter eignet sich hervorragend als Basis, da die Art bevorzugt oberflächenorientiert frisst. Ergänzend fördern Artemia-Nauplien, Cyclops oder kleine Mückenlarven die Farbentwicklung. Mehrere kleine Fütterungen am Tag entsprechen dem natürlichen Fressrhythmus. Pflanzliche Bestandteile dürfen enthalten sein, stehen jedoch nicht im Vordergrund.
Geschlechtsunterschiede
Ausgewachsene Männchen wirken schlanker und zeigen eine deutlich ausgezogenere Rückenflosse mit intensiverem Rosaton. Weibchen bleiben etwas fülliger, insbesondere im laichreifen Zustand. Bei Jungtieren unter 3 cm sind Geschlechtsunterschiede kaum sicher zu erkennen und entwickeln sich erst mit zunehmender Reife.
Die Zucht von Hyphessobrycon rosaceus White Fin
Als Freilaicher streuen die Tiere ihre Eier zwischen feinfiedrige Pflanzen oder Laichmopps. Eine leichte Abdunkelung und sehr weiches Wasser erhöhen die Schlupfrate. Brutpflege findet nicht statt; die Eltern sollten nach dem Ablaichen getrennt werden. Nach etwa 24–36 Stunden schlüpfen die Larven. Mit Infusorien oder feinstem Aufzuchtfutter gelingt die Aufzucht problemlos bei stabilen Bedingungen.
Die Endgröße von Weißflossen-Schmucksalmlern
Mit einer Endgröße von rund 4,5 cm bleiben diese Salmler kompakt und eignen sich hervorragend für strukturierte Becken mittlerer Größe. Bei artgerechter Haltung erreichen sie eine Lebenserwartung von 5 bis 6 Jahren. Über diesen Zeitraum hinweg behalten sie ihren sanften Glanz und das ausgeglichene Schwarmverhalten.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Mit größeren Garnelenarten wie Amanogarnelen ist eine Vergesellschaftung meist problemlos möglich. Sehr kleine Junggarnelen können gelegentlich als Nahrung angesehen werden. In dicht bepflanzten Becken mit ausreichend Moospolstern entstehen jedoch Rückzugsbereiche, die Koexistenz ermöglichen.
| Telefon: | Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130. |
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| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen |
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Häufige Fragen (FAQ)