Erdbeersalmler, Axelrodia riesei (Minifisch)
| Anzahl | Stückpreis |
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Erdbeersalmler, Axelrodia riesei (Minifisch)
| Deutscher Name: | Erdbeersalmler |
| Wissenschaftlich: | Axelrodia riesei |
| Synonyme: | Roter Pfeffersalmler, Roter Griessalmler, Strawberry Tetra |
| Herkunft: | Kolumbien, Orinoko-System (Río Meta, Río Vaupés) |
| Gesellschafts-Aquarium: | gut geeignet |
| Wasserwerte: | weich bis mittelweich, pH 5,0–6,8 |
| Temperatur: | 23–28 °C |
| Beckengröße: | ab 60 cm |
| Bepflanzung: | dicht, mit Schwimmpflanzen und schattigen Rückzugsorten |
| Futter: | Omnivor; feines Granulat, Artemia, Cyclops, Frost- und Lebendfutter |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen intensiver rot, Weibchen etwas blasser und rundlicher |
| Zucht möglich: | Ja, Freilaicher mit Laichschutz erforderlich |
| Maximale Größe: | bis 2,5 cm |
| Liefergröße: | ca. 1–1,5 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | ja, mit Zwerggarnelen gut kombinierbar |
Herkunft des Erdbeersalmlers (Axelrodia riesei)
Der Erdbeersalmler (Axelrodia riesei) stammt aus den Schwarzwasserzuflüssen des Orinoko-Systems in Kolumbien, insbesondere aus dem Río Meta und dem Río Vaupés. Diese Bäche sind von dichter Ufervegetation beschattet, ihr Wasser ist weich, huminstoffreich und leicht bernsteinfarben. Das gedämpfte Licht und die feinen Schwebstoffe verleihen den Fischen dort ein besonders intensives Rot. Der Boden besteht meist aus Laub, Wurzeln und feinem Sand, zwischen denen sich die kleinen Salmler ruhig in Gruppen bewegen.
In der Natur leben sie in losen Verbänden von acht bis zwanzig Tieren und zeigen ein harmonisches Sozialverhalten. Ihr kleiner, schlanker Körper und die leuchtende Färbung sind typische Anpassungen an die dunklen Schwarzwasserbiotope. Die Art ist in ihrem Verbreitungsgebiet weit verbreitet, aber selten in großen Mengen anzutreffen. Sie gilt als friedlich, lebhaft und für Nano- bis Gesellschaftsaquarien hervorragend geeignet. Das Rubinrot der Männchen kommt in gedämpft beleuchteten Becken besonders eindrucksvoll zur Geltung.
Erdbeersalmler vergesellschaften
Der Erdbeersalmler ist ein friedlicher, sozialer Gruppenfisch und sollte in Gruppen von mindestens zehn Tieren gepflegt werden. In Gesellschaft mit anderen kleinen, ruhigen Arten wie Zwergbärblingen, Neonsalmlern oder Zwergpanzerwelsen zeigt er ein lebendiges, harmonisches Verhalten. Garnelen können problemlos mitgehalten werden, da die Art keinerlei Jagdtrieb gegenüber Wirbellosen zeigt.
Passende Wasserparameter
Axelrodia riesei bevorzugt weiches, leicht saures Wasser mit einem pH-Wert zwischen 5,0 und 6,8 und einer Gesamthärte bis etwa 10 °dGH. Eine natürliche Filterung über Torf oder Erlenzäpfchen unterstützt den Schwarzwassercharakter. Regelmäßige Wasserwechsel und eine sanfte Strömung fördern Vitalität und Farbintensität.
Haltungstemperatur
Die ideale Temperatur liegt zwischen 23 und 28 °C. Konstante Werte und eine ruhige Umgebung wirken sich positiv auf das Wohlbefinden und die Farbentwicklung aus. Bei etwas wärmerem Wasser zeigen die Tiere ein aktiveres Verhalten und intensivere Farben.
Die Beckengröße für Axelrodia riesei
Schon ein Aquarium ab 60 cm Kantenlänge bietet ausreichend Raum für eine kleine Gruppe Erdbeersalmler. Dunkler Bodengrund, Wurzeln, Laub und feine Pflanzen schaffen eine naturnahe Umgebung. Schwimmpflanzen dämpfen das Licht, was die Rotfärbung verstärkt. Eine Kombination aus freien Schwimmzonen und dichten Randbereichen sorgt für Abwechslung und Sicherheit.
Bepflanzung
Dichte Bepflanzung mit feinfiedrigen Arten wie Cabomba, Myriophyllum oder Limnophila eignet sich hervorragend. Schwimmpflanzen wie Salvinia oder Riccia schaffen schattige Bereiche und unterstützen den Schwarzwassercharakter. Ein wenig Laub oder Torf am Boden bietet natürliche Verstecke und Huminstoffe.
Das Futter für Erdbeersalmler
Erdbeersalmler nehmen feines Lebend- und Frostfutter wie Artemia-Nauplien, Cyclops und Daphnien ebenso gern an wie hochwertiges Mikrogranulat. Mehrere kleine Fütterungen pro Tag sind ideal. Eine abwechslungsreiche, proteinreiche Ernährung fördert Farbbrillanz und Vitalität.
Geschlechtsunterschiede
Männchen zeigen ein intensives Rubinrot mit leicht irisierendem Glanz, während Weibchen blasser und etwas rundlicher sind. In gut gepflegten Gruppen treten Balzspiele und kurze Verfolgungsjagden auf, ohne dass es zu Verletzungen kommt. Farbunterschiede sind besonders im gedämpften Licht deutlich sichtbar.
Zucht von Axelrodia riesei
Die Nachzucht ist möglich, erfordert aber weiches, saures Wasser und ein separates Ablaichbecken. Die Eier werden frei abgegeben und sinken zu Boden. Nach dem Ablaichen sollten die Eltern entfernt werden, da sie den Laich fressen. Bei Temperaturen um 26 °C schlüpfen die Larven nach etwa 24 Stunden. Feinstes Staubfutter oder Infusorien sind ideal für die Aufzucht.
Die Endgröße des Erdbeersalmlers
Mit einer Endgröße von etwa 2,5 cm zählt Axelrodia riesei zu den kleinsten Salmlerarten überhaupt. Trotz seiner geringen Größe zeigt er ein selbstbewusstes, lebendiges Verhalten. Bei guter Pflege kann er bis zu fünf Jahre alt werden. Die leuchtende Rotfärbung macht ihn zu einem echten Blickfang in jedem Nano- oder Gesellschaftsbecken.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Erdbeersalmler gelten als absolut garnelenverträglich. Junggarnelen werden kaum beachtet, sodass sich beide Arten problemlos zusammen pflegen lassen. Das harmonische Verhalten und die geringe Körpergröße machen ihn zu einem idealen Begleiter in bepflanzten Aquarien.
| Telefon: | Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130. |
|---|---|
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen |
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2 Bewertungen
12. Mai 2025 00:49
Schöne Fische
Wirklich schöne ruhige Fische. Super für gerade kleine Becken. Sehr schön anzusehen.
26. März 2025 20:40
Fische
Super jeder Zeit wieder gerne alles perfekt gelaufen fische waren Putz munter
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.