Rotflossen-Antennenwels, Phractocephalus hemioliopterus (NUR für Großaquarien)

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Produktinformationen "Rotflossen-Antennenwels, Phractocephalus hemioliopterus (NUR für Großaquarien)"

Phractocephalus hemioliopterus, Rotflossen-Antennenwels

Synonym: Pirarara, Cajaro, Pejije Torre, Banana Catfish, Redtail Catfish u. a.
Ordnung: Siluriformes (Welsartige)
Familie: Pimelodidae (Antennenwelse)
Gattung: Phractocephalus
Art: Hemioliopterus

Seine Heimat hat der Phractocephalus hemioliopterus - Rotflossen-Antennenwels überwiegend in den  großen Flussregionen im Amazonasbecken (z.B. Rio Negro, Maranhamm, Orinoko u. a.) in Kolumbien, Brasilien, dem Maranon in Peru und Rio Madeira in Bolivien. Darüber hinaus ist er auch in den Tieflandflüssen von Ecuador und Essequibo in Guayana anzutreffen.

Seine Lebenserwartung ist bislang nicht beschrieben.

Dank seiner auffälligen roten Schwanzflosse die ein rotes Sekret absondern kann, sieht der Phractocephalus hemioliopterus - Rotflossen-Antennenwels wie eine massigere Ausgabe eines Pseudoplatystoma aus. Aber sein Körper ist von dunkler, schmutzig-grüner Körperfärbung mit dunklen Punkten auf der vorderen Körperhälfte. Seine untere Seite ist weiß und mit einem breiten Band versehen, der Bauch ist ebenfalls schmutzig-grün, jedoch vollkommen ohne Punkte.

Die Haut des Rotflossen-Antennenwelses ist nur schwach beschuppt. Jedoch ist seine Haut mit einer dicken Schleimschicht zum Schutze vor Parasiten bedeckt. Die Produktion dieses körpereigenen Schleimes kann der Phractocephalus hemioliopterus - Rotflossen-Antennenwels in Gefahrensituationen erhöhen und den Schleim vermehrt ins Wasser abgeben.

Die Unterseite seines großen knochigen Kopfes ist fleckenlos weiß mit einer gerundeten Schnauze. Gemäß der Familientradition der Antennenwelse besitzt auch der Rotflossen-Antennenwels die typischen langen Barteln. Rings um sein Maul trägt er insgesamt 6 Barteln. Zwei lange Barteln stehen auf der Oberlippe, 4 kürzere Barteln am Unterkiefer.

Seine Rückenflosse ist scharfkantig und grau getönt. Er besitzt zwei Rückenflossen von denen die erste 6 Stacheln besitzt. Die 2. Rückenflosse die aus reinem Fettgewebe besteht befindet sich vor der Schwanzflosse.

Der Rotflossen-Antennenwels wird ca. 110 bis 135 cm lang und kann bis zu 50 kg schwer werden. Die durchschnittliche Größe beträgt jedoch 60 cm.

Die plumpe Form seines Körpers weist ihn als Lauerjäger aus, der in Ruhe abwartet, bis dass etwas vorbeischwimmt, für das sich eine Bewegung lohnt. Er wartet sozusagen auf den vorbeischwimmenden Service. In seiner natürlichen Umgebung frisst Phractocephalus hemioliopterus - Rotflossen-Antennenwels vergleichsweise viele lebende Fische, erbeutbare Krustentiere, (Regen-)Würmer sowie ins Wasser gefallenes Obst. Im Aquarium sollte er am besten  abwechselnd mit tierischen und pflanzlichen Futtertabs gefüttert werden, da pflanzliche Nahrung seine Verdauung unterstützt.  

Bei der Fütterung mit frischem abgekochtem Fischfleisch oder Rinderherz - beides sehr gerne genommen vom Rotflossen-Antennenwels - wird dessen Jagdtrieb gesteigert. Dies könnte u. U. bei seiner Vergesellschaftung zu Problemen führen, muss also bedacht werden. Auf der anderen Seite wird der Wels zahm, wenn man ihm mit der Hand Futtertabs reicht.

Hier muss also gut abgewogen werden, ob man dem Fisch einen Rest seines natürlichen Verlangens lässt - und es befriedigt -, indem man ihn mit dem vom ihm geschätzten Fleisch füttert und seinen hierdurch gesteigerten Jagdinstinkt tolerieren kann oder ob man ihn durch die Fütterung per Hand endgültig domestiziert und zähmt.

Das ersteres ihn zu einem schwierigen Gesellschafter macht, liegt auf der Hand. Doch das eigentliche Problem bei der Fütterung des Phractocephalus hemioliopterus - Rotflossen-Antennenwels liegt weniger in der Art des ihm angebotenen Futters sondern in seiner Menge.

Der Rotflossen-Antennenwels neigt zur Überfütterung. Wenn sich ihm die Gelegenheit bietet, frisst er, bis nichts mehr zu fressen da ist. Sein hierdurch steigendes Gewicht lässt ihn passiv werden, so dass er scheinbar hungrig auf die nächste Portion wartet. Hält man ihn hingegen hungrig indem man ihn nur sporadisch füttert ohne ihn darben zu lassen, so wird er aktiver und agiler. Hier muss mit Sachverstand und Maßhaltigkeit ein gesunder Mittelweg gefunden werden. Hungern lassen - nie, überfüttern - auch nie. Denn: überfrisst er sich, kann das seinen Tod bedeuten!

Bis dass der Rotflossen-Antennenwels seine Endgrösse von 110 cm bis ca. 130 cm erreicht hat, kann man ihn - so denn noch kein größeres Becken verfügbar ist - bis er eine Körperlänge von 50 cm bis 60 cm erreicht hat, auch in einem Aquarium mit mind. 2 Metern Seitenlänge halten. Für das Tier ist es angenehmer - jeder Umzug bedeutet Stress und Aufregung - wenn er in sein endgültiges artgerecht großes Domizil umziehen kann, solange er noch im Wachstum begriffen ist. Für einen ausgewachsenen Rotflossen-Antennenwels ist ein Becken von zumindest 4 Metern Kantenlänge wünschenswert.

Das Aquarium für den Phractocephalus hemioliopterus - Rotflossen-Antennenwels sollte seinem südamerikanischem ursprünglichen Lebensraum angeglichen sein. Er braucht unter allen Umständen eine Höhle von ausreichender Größe in die er sich zurückziehen kann, wenn er sich gestört oder belästigt fühlt. Viele Wurzeln der unterschiedlichsten Größen, Formen und Arten sind erforderlich und die weitere Bepflanzung und Beleuchtung sollten einen dämmrig-dunklen Lebensraum gewährleisten.

Zur Vergesellschaftung eignen sich wohl ausschließlich Großcichliden sowie größere L-Welse wie z. B. Astronotus ocellatus oder Glyptoperichtys gibbiceps - ein großer Wels, der aufgrund seiner Größe nicht zur Nahrung von Rotflossenantennenwelsen zählt. Beachtet werden muss also auf alle Fälle, dass andere Fische mit denen der Rotflossen-Antennenwels vergesellschaftet werden soll weder so klein sind, dass sie in sein Maul passen - also mindestens 30 cm Körperlänge aufweisen können- oder dass ihre Größe seiner Körpergröße ähnelt, so dass sie sich gegenseitig für ungenießbar halten. Per se kann man sagen, dass vor allem alle ausgewachsenen Großcichliden sowie größere Harnischwelse in Betracht kämen. Bitte vergesellschaften Sie keinen Arapaima mit einem Rotflossen-Antennenwels! Der Arapaima wird zu groß!

In freier Wildbahn wird der Phractocephalus hemioliopterus - Rotflossen-Antennenwels ab ca. 80 cm Körperlänge laichreif und wandert zu seinen Laichplätzen. Eine Zucht des Rotflossen-Antennenwelses im Aquarium ist auszuschließen - hier gibt er sich (gezwungener Maßen) zölibatär.

Eine dem Phractocephalus hemioliopterus - Rotflossen-Antennenwels angenehme Wassertemperatur liegt im Bereich zwischen 19° C und 26 ° C. Der pH-Wert sollte zwischen 6,0 und 7,5 liegen, der dGH kleiner als  10.


Alle Angaben dienen ausschließlich der allgemeinen Information und erheben keinen Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit. Für die Vollständigkeit und Richtigkeit kann keine Haftung übernommen werden.

 

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Temperaturbereiche: Mässig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen

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