Linienbarbe, Barbus johorensis
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Linienbarbe, Barbus johorensis
Linienbarbe, Barbus johorensis
Auf einen Blick:
| Name: | Linienbarbe, Barbus johorensis |
| Herkunft: | Südostasien |
| Gesellschaftsaquarium: | ja |
| Wasser: | pH 5,0–7,0; GH 1–10 °dGH |
| Temperatur: | 20–25 °C |
| Beckengröße: | Grundfläche mindestens 120 × 45 cm |
| Bepflanzung wichtig: | ja |
| Futter: | Frostfutter, Lebendfutter, Trockenfutter |
| Zucht möglich: | ja |
| Garnelenverträglich: | nein |
| Größe: | bis zu 12 cm |
Im Detail: Linienbarbe, Barbus johorensis
Die Haltungsquelle nennt eine Mindestgrundfläche von 120 × 45 cm. Für den vollständigen Besatz und seine Einrichtung sollte zusätzliche Platzreserve vorgesehen werden. Entscheidend sind Schwimmstrecke und nutzbare Grundfläche; eine Literangabe allein ersetzt diese Maße nicht.
Linienbarben benötigen Versteckmöglichkeiten
Linienbarben können im Aquarium auf eine Maximalgröße von ungefähr 12 cm heranwachsen. Für die artgerechte Haltung und Pflege der Barben empfiehlt sich ein Becken mit einem Füllvolumen von mindestens 180 l.
Barbus johorensis sind scheue Beckenbewohner. Sie verstecken sich sehr gerne und sehr viel. Zum Wohle der Fische sollte das Aquarium über ausreichend Verstecke und Unterschlüpfe verfügen. Hierfür eignen sich Höhlen, Röhren, Wurzeln sowie Fels- oder Steinaufbauten. Weil die Fische gerne an Pflanzen knabbern, empfehlen sich zur Bepflanzung des Aquariums eher glatt- und großblättrige Pflanzenarten.
Die Haltung erfolgt in einer Gruppe von mindestens 8 Tieren der eigenen Art. Mitbewohner müssen zu Wasserwerten, Temperatur und Aktivität passen; freie Bewegungsflächen und Rückzugsräume sind wichtig.
Das Fachprofil nennt für die allgemeine Aquarienhaltung pH 5,0–7,0 und GH 1–10 °dGH. Stabile Wasserqualität, biologische Filterung und regelmäßige Teilwasserwechsel bleiben wichtig. Für die allgemeine Haltung werden 20–25 °C angegeben. Einzelne Fundortmessungen und besondere Zuchtbedingungen sind davon zu unterscheiden.
Barbus johorensis sind beim Futter nicht wählerisch
Auch an den Speiseplan stellen die Linienbarben keinerlei gesonderten Ansprüche. Die Süßwasserfische lassen sich ohne viel Aufwand an Lebendfutter, Frostfutter oder Trockenfutter gewöhnen. Achten Sie als Halter lediglich auf eine artgerechte und abwechslungsreiche Kost. Ihre Barben werden es Ihnen danken.
Die Nachzucht von Barbus johorensis im Aquarium
Die Nachzucht von Linienbarben (Barbus johorensis) im Aquarium ist unter Beachtung einiger Regeln möglich. Das ausgewählte Zuchtpaar sollte dazu am besten in ein separates Zuchtbecken gesetzt werden, welches mit etwas Javamoos bestückt ist. In dieses Moos legt das Weibchen rund 300 Eier, aus denen nach rund 24 Stunden die Jungen schlüpfen. Als Aufzuchtfutter empfiehlt sich frisch geschlüpftes Artemia. Bei optimaler Haltung laichen die Barben auch im Gemeinschaftsbecken problemlos. Damit sie nicht als Futter für andere Aquarienbewohner enden, sollten die jungen Fische dann allerdings rasch separiert werden.
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen |
|---|---|
| Wasserhärte: | sehr weich (0–4 °dGH), weich (4–8 °dGH), mittelhart (8–15 °dGH) |
| pH-Bereich: | sauer (unter pH 6,5), neutral (pH 6,5–7,5) |
| Haltungsform: | Schwarmhaltung |
| pH-Wert: | 5–7 |
| Gesamthärte GH: | 1–10 °dGH |
| Mindestgruppengröße: | Ab 8 Tieren |
| Vergesellschaftung mit Zwerggarnelen: | Separates Garnelenbecken empfohlen |
| Einrichtung für die Tierhaltung: | Dichte Bepflanzung, Laub und Rückzugsbereiche, Wurzeln und Holzstrukturen |
| Ernährungsweise: | Allesfresser |
| Futterannahme: | Frostfutter, Lebendfutter, Trockenfutter |
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