Tüpfelgrundel, Mogurnda mogurnda
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EAN: 0633643675306
Tüpfelgrundel, Mogurnda mogurnda
| Deutscher Name: | Australische Tüpfelgrundel |
| Wissenschaftlich: | Mogurnda mogurnda |
| Synonyme: | Spotted Mogurnda, Northern Trout Gudgeon, Trout Gudgeon (handelstypisch), Mogurnda sp. “Northern” |
| Herkunft: | Nordaustralien (Northern Territory, Queensland), Billabongs, klare Flüsse, Nebenarme |
| Gesellschafts-Aquarium: | bedingt geeignet |
| Wasserwerte: | weich bis mittelhart, pH ca. 6,5–7,8 |
| Temperatur: | ca. 22–27 °C |
| Beckengröße: | ab 100 cm Kantenlänge für adulte Tiere |
| Bepflanzung: | strukturreich, robuste Pflanzen, Stein- & Wurzelzonen |
| Futter: | Carnivore; Frost- & Lebendfutter, kräftiges Granulat |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen farbintensiver, kräftiger Kopfbereich |
| Zucht möglich: | Ja, Haftlaicher mit Brutpflege durch das Männchen |
| Maximale Größe: | bis zu 18 cm |
| Liefergröße: | ca. 5–7 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | nicht geeignet |
Herkunft der Australischen Tüpfelgrundel (Mogurnda mogurnda)
Die Australische Tüpfelgrundel (Mogurnda mogurnda) stammt aus den nördlichen Regionen Australiens, wo sie in klaren Flussabschnitten, seichten Seitenarmen und typischen Billabongs lebt. Diese Lebensräume wechseln im Jahresrhythmus zwischen starker Regenzeit und längeren Trockenphasen, wodurch sich abwechslungsreiche Bedingungen mit ruhigen Senken, kiesigen Flachzonen und dicht bewachsenen Uferbereichen bilden. Hier bewegt sich die Art bevorzugt über sandig-steinige Böden, unterbrochen von Wurzeln und umgestürzten Ästen, die ihr Verstecke, Jagdplätze und Ruhebereiche bieten. Die Tiere fallen durch ihre markanten Tüpfelmuster, metallisch wirkenden Schuppen und den kräftigen Körperbau auf, der perfekt an die Jagd aus der Deckung angepasst ist.
Ihre ruhige, aber präsente Art macht sie zu einem faszinierenden Beobachtungsfisch, besonders wenn sich Licht auf ihrer gepunkteten Körperzeichnung bricht. Trotz ihres robusten Auftretens benötigt die Grundel strukturreiche Reviere, in denen sie Stress abbauen und ihr natürliches Verhalten zeigen kann. In der Natur ernährt sie sich vor allem von wirbellosen Kleintieren, die sie mit kurzen Sprints vom Grund aufnimmt oder geschickt aus Pflanzenpolstern herauszieht.
Australische Tüpfelgrundel vergesellschaften
Die Tüpfelgrundel ist kein Schwarmfisch, sondern lebt einzelgängerisch oder in lockeren Nachbarschaften. Untereinander können adulte Tiere territorial reagieren, weshalb klar gegliederte Reviere nötig sind, wenn mehrere Exemplare gepflegt werden. Geeignete Partner sind robuste, friedliche Arten, die weder zu klein sind noch den unteren Beckenbereich dauerhaft beanspruchen. Größere Regenbogenfische, ruhige Barsche aus Australien oder robuste Grundfische, die ausreichend Abstand halten, funktionieren häufig gut. Kleine Fische und Zwerggarnelen werden dagegen als Nahrung betrachtet. In Becken mit guter Strukturierung zeigt die Art ein entspanntes, aber selbstbewusstes Verhalten.
Passende Wasserparameter
Die Art ist anpassungsfähig und kommt mit weichem bis mittelhartem Wasser gut zurecht. Ein pH-Bereich von 6,5 bis 7,8 sowie eine stabile Temperatur zwischen 22 und 27 °C entsprechen ihrem natürlichen Vorkommen. Sauberes, sauerstoffreiches Wasser ist entscheidend, ebenso wie eine moderate Strömung, die den Wechsel von Flachzonen und tieferen Bereichen im Habitat widerspiegelt. Regelmäßige Wasserwechsel unterstützen Vitalität und Farbintensität.
Haltungstemperatur
Mit Temperaturen zwischen 22 und 27 °C zeigt die Tüpfelgrundel ihr volles Aktivitätsverhalten. Wärmere Bereiche animieren zu intensiverem Fressverhalten und klareren Farben, während kühlere Zonen für Ruhephasen genutzt werden. Ein konstanter Temperaturbereich verhindert Stress und unterstützt das Immunsystem der Tiere.
Die Beckengröße für Mogurnda mogurnda
Für ausgewachsene Tiere ist ein Aquarium ab 100 cm Kantenlänge empfehlenswert. Die Grundel nutzt strukturierte Bodenzonen, Steinplatten, Wurzeln und Höhlen intensiv und benötigt Abschnitte, in denen sie ungestört ruhen kann. Feiner Kies oder Sand eignet sich ideal, da die Tiere gerne gründeln und Beutetiere vom Boden aufnehmen. Bei Jungtieren kann das Becken kleiner sein, sollte aber mit dem Wachstum entsprechend angepasst werden.
Bepflanzung
Robuste Pflanzen wie Javafarn, Anubias oder Valisnerien passen gut, da sie auch intensiverem Kontakt standhalten. Schwimmpflanzen dämpfen das Licht und schaffen ein natürliches Schattenspiel, wie es aus Billabongs und ruhigen Bachläufen bekannt ist. Offene Bereiche sollten dennoch erhalten bleiben, damit die Tiere Bewegungsfreiheit haben.
Das Futter für Australische Tüpfelgrundeln
Die Art ist ein eindeutiger Carnivore. Frost- und Lebendfutter wie Mückenlarven, Artemia, Krill oder kleine Würmer gehören zur bevorzugten Ernährung. Kräftiges, proteinreiches Granulat wird ebenfalls gern angenommen. Eine abwechslungsreiche Fütterung stärkt Muskulatur, Färbung und Vitalität. Aufgrund ihres Jagdinstinkts nimmt die Grundel Beute bevorzugt vom Boden oder aus der Deckung heraus auf.
Geschlechtsunterschiede
Männchen wirken farbintensiver und besitzen häufig einen breiteren Kopfbereich. Während der Balz können sie dunklere oder kontrastreichere Muster zeigen. Weibchen sind insgesamt dezenter gefärbt, dafür aber oft etwas runder im Bauchbereich.
Die Zucht von Mogurnda mogurnda
Die Art ist ein Haftlaicher: Das Weibchen legt die Eier in geschützte Höhlen oder unter Wurzeln ab, wo das Männchen sie bewacht und intensiv befächelt. Nach dem Schlupf führt das Männchen die Jungfische durch sein Revier und schützt sie vor Störungen. Eine proteinreiche Fütterung und stabile Wasserwerte fördern die Zuchterfolge. Jungtiere nehmen feines Lebendfutter schnell an.
Die Endgröße von Australischen Tüpfelgrundeln
Adulte Exemplare erreichen bis zu 18 cm und können in gepflegter Umgebung bis zu zehn Jahre alt werden. Ihre eindrucksvolle Färbung und das charakterstarke Verhalten machen sie über viele Jahre zu faszinierenden Aquarienbewohnern.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Zwerggarnelen werden eindeutig als Beute betrachtet und sollten nicht mit Mogurnda mogurnda vergesellschaftet werden. Größere, selbstbewusste Arten sind die bessere Wahl für ein harmonisches Aquarium.
| Telefon: | Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130. |
|---|---|
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen |
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