Zierfische
Artikelnummer T00595

Brokatbarbe, Barbodes semifasciolatus sachsi, DNZ


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Brokatbarbe, Barbodes semifasciolatus sachsi

Auf einen Blick:


Name: Brokatbarbe, Barbodes semifasciolatus sachsi
Herkunft: Zuchtform der Messingbarbe aus Nordvietnam
Gesellschaftsaquarium: ja
Wasser: mittelhart, pH ca. unter 6 - 8
Temperatur: 19-24° Celsius
Beckengröße: ab 100 cm Kantenlänge
Bepflanzung wichtig: ja
Futter: Frostfutter, Trockenfutter
Zucht möglich: ja
Garnelenverträglich: nein
Größe: bis zu 10 cm

Im Detail: Brokatbarbe, Barbodes semifasciolatus sachsi

Bei der Brokatbarbe mit der wissenschaftlichen Bezeichnung Barbodes semifasciolatus sachsi  handelt es sich um die gelbe Zuchtform der Messingbarbe (Barbodes semifasciolatus). Die Messingbarbe stammt aus Nordvietnam (beziehungsweise aus Südostchina) und gehört zur Familie der Cyprinidae (Karpfenfische). Die Brokatbarbe jedoch ist eine, durch gezielte Zucht hervorgerufene, erbfeste Farbvariante und kommt in der Natur nicht vor. Trotzdem bleibt es bis auf die Farbe natürlich beim gleichen Fisch.

Die wunderschönen Brokatbarben sind flächig leuchtend gelb gefärbt. Bei einzelnen Exemplaren ist noch andeutungsweise der rote Bauch der Messingbarben erkennbar. Bei den meisten Individuen fehlt aber dieser Rotanteil komplett. Zum Bauch hin hellt sich die gelbe Färbung meist etwas auf. Die Flossen sind eher etwas dunkler. Unregelmäßig über den ganzen Körper verteilt können sich dunkle Punkte finden, aber auch diese Zeichnung ist nicht generell vorhanden und kann auch stimmungsabhängig mehr oder weniger stark ausgeprägt sein. Wie bei vielen Zierfischen sind auch hier bei Barbodes semifasciolatus sachsi die Männchen insgesamt kräftiger gefärbt als die Weibchen. Dafür sind die Weibchen etwas schmächtiger im Körperbau und meist auch ein wenig größer.

Brokatbarben sollten im Schwarm gehalten werden

Die hübschen Brokatbarben sind eine Zierde für jedes Aquarium. Sie sind verhältnismäßig einfach in Haltung und Pflege und somit auch optimal für Aquaristik-Anfänger geeignet. Für die artgerechte Haltung und Pflege der Barbodes semifasciolatus sachsi empfiehlt sich ein Becken mit einer Kantenlänge von mindestens 100 cm.

Die sehr lebhaften und neugierigen Brokatbarben halten sich in den mittleren und unteren Aquarienbereichen auf. An der Oberfläche wird man sie nur sehr selten sehen.

Die Süßwasserfische sind Schwarmfische. Daran wird sich auch im Aquarium nichts ändern. Die Tiere können problemlos in einer Gruppe mit mindestens 8 Artgenossen gepflegt werden. Auch eine Vergesellschaftung mit anderen friedlichen Zierfischen lässt sich durchführen. Zur Vergesellschaftung sind größere Fische mit ähnlichen Ansprüchen an das Wasser geeignet. Achten Sie bitte darauf, dass die Mitbewohner keine langen Flossen haben. Diese würden ansonsten von den Brokatbarben angeknabbert werden.

Brokatbarben stammen aus klarem, weichem Flusswasser. Das Aquarienwasser sollte deshalb über eine Wassertemperatur zwischen 19 und 24 Grad Celsius, einen pH-Wert zwischen 6 und 8, eine Gesamthärte zwischen 4 und 20 ° sowie einen KH zwischen 2 und 15 verfügen.  

Barbodes semifasciolatus sachsi ernähren sich von Frost- und Lebendfutter

Die Ernährung von Brokatbarben ist nicht schwierig. Die Tiere nehmen Frost- und Lebendfutter problemlos an. Achten Sie als Halter lediglich auf eine artgerechte und abwechslungsreiche Ernährung Ihrer Barben. Sie werden es Ihnen danken.

Die Nachzucht von Barbodes semifasciolatus sachsi im Aquarium

Die Zucht von Brokatbarben (Barbodes semifasciolatus sachsi) im Aquarium ist sehr einfach. Sie sollten die gut angefütterten Elterntiere abends in ein ausreichend großes Becken mit feinfiedrigen Pflanzen (Javamoos) setzen. Nach einem aufwändigen Balzritual fängt das Pärchen an, bis zu 100 Eier zu legen. Danach sollten die Eltern unbedingt entfernt werden, da sie Laichräuber sind. Die ersten Larven schlüpfen bereits nach 30 Stunden und werden mit feinem Lebendfutter aufgezogen. In einem sehr dicht bewachsenen Gesellschaftsaquarium ist es durchaus möglich, dass auch mal hier und da ein Jungfisch hochkommt, obwohl die Eltern Laichräuber sind.