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Rotscherenkrebs, Cherax quadricarinatus


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Rotscherenkrebs, Cherax quadricarinatus

Auf einen Blick:


Name: Rotscherenkrebs, Cherax quadricarinatus
Herkunft: Australien
Gesellschaftsaquarium: ja
Wasser: weich, pH 6,8 - 8,5
Temperatur: 18 - 28° Celsius
Beckengröße: ab 80 cm für 1 Paar
Bepflanzung wichtig: nein
Futter: pflanzliche Kost
Zucht möglich: ja
Größe: bis zu 35 cm,Weibchen meist kleiner

Im Detail: Rotscherenkrebs, Cherax quadricarinatus

Der Rotscherenkrebs mit der lateinischen Bezeichnung Cherax quadricarinatus stammt ursprünglich aus Australien.

Der Rotscherenkrebs besitzt eine grünblaue Kröpergrundfärbung mit weißgelben Punkten. Die Scheren sind blau gefärbt, die Männchen haben an der unteren Scherenaußenseite eine rote Zeichnung, die mit der Geschlechtsreife ausgebildet wird.

Rotscherenkrebse sind dämmerungsaktiv

Der Rotscherenkrebs ist ein hauptsächlich dämmerungsaktiver, recht friedlicher Krebs.

Rotscherenkrebse sollten in einem pH-Wert-Bereich zwische 6,8und 8,5 gepflegt werden. Die Wasserhärte sollte 5 bis 20° dGH betragen. Die Wassertemperatur sollte zwischen 18 - 28 liegen.

Cherax quadricarinatus sind sehr sauerstoffbedürftig. Aus eben diesem Grund sind die Krebse nur für saubere Becken mit klarem Wasser und guter Durchlüftung geeignet.

Rotscherenkrebse können einzeln, paarweise und in großen Becken auch in kleinen Gruppen gepflegt werden. Kleine Aquarien sind für Cherax quadricarinatus ungeeignet. Empfehlenswert sind Becken ab 80 cm für 1 Paar mit einigen Höhlen. Wasserpflanzen betrachtet Cherax quadricarinatus als Nahrung.

Vergesellschaftung am besten mit Malawicichliden, großen Barschen oder kleinen flinken Fischen. Langsame, großflossige Fische werden unter Umständen gefressen. Das Zusammenhalten mit Malawicichliden hat sich bewährt und gestaltet sich nach den bisherigen Erfahrungen problemlos. Auch die Vergesellschaftung mit Großarmgarnelen wie z. B. Chamäleongarnelen und Ringelhandgarnelen ist möglich. Grundsätzlich bleibt doch aber immer der Fakt, dass Krebse Räuber sind und durchaus ein Jagdverhalten zeigen können. Dies kann sein - muss aber nicht.

Cherax quadricarinatus sind einfach zu füttern

Cherax quadricarinatus nehmen gerne pflanzliche Kost wie Karotten, Salat und Spinat an. Auch an handelsübliches Zierfischfutter und Frostfutter lassen sich die Krebse gewöhnen.

Die Nachzucht von Cherax quadricarinatus im Aquarium

Rotscherenkrebse (Cherax quadricarinatus) konnten bereits erfolgreich im Aquarium nachgezüchtet werden. Die weiblichen Tiere produzieren drei bis fünf Mal im Jahr 100 bis 1400 Eier, die sie bis zum Schlupf der Jungkrebse mit sich umhertragen und befächeln. Nach dem Schlupf halten sich die kleinen Krebse gerne in einer Schwimmpflanzendecke auf, in der sie sich planktonisch ernähren. Die Jungkrebse sind kannibalisch und reduzieren sich gegenseitig stark. Auch die Eltern stellen dem Nachwuchs nach. Möchten man Cherax quadricarinatus nachziehen ist es ratsam, einige Jungtiere zu separieren.

Gewöhnlich liefern wir junge Krebse, deren Färbung sich mit zunehmender Größe und Eintreten der Geschlechtsreife entwickelt und kräftiger wird. Zu Beginn besitzen einige Krebsarten noch eine Art Tarnfärbung, die sie vor Fressfeinden schützen soll. Dies kann auch zur Eingewöhnung in ein Aquarium sinnvoll sein.