Regenbogenbarbe, Pethia setnai
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Regenbogenbarbe, Pethia setnai
| Deutscher Name: | Regenbogenbarbe |
| Wissenschaftlich: | Pethia setnai |
| Synonyme: | Puntius setnai; Barbodes setnai; Rainbow Barb |
| Herkunft: | Westindien (Bundesstaat Maharashtra, Westghats) |
| Gesellschafts-Aquarium: | sehr gut geeignet |
| Wasserwerte: | weich bis mittelhart, pH ca. 6,0 – 7,5 |
| Temperatur: | ca. 22–26 °C |
| Beckengröße: | ab 80–100 cm Kantenlänge |
| Bepflanzung: | strukturreich, mit freien Schwimmzonen |
| Futter: | Omnivor; Flocken, feines Granulat, Frost- und Lebendfutter |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen farbintensiver, Weibchen kräftiger gebaut |
| Zucht möglich: | Ja, Freilaicher |
| Maximale Größe: | bis etwa 6–7 cm |
| Liefergröße: | 2-4 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | bedingt, Junggarnelen gefährdet |
Herkunft der Regenbogenbarbe (Pethia setnai)
Die Regenbogenbarbe (Pethia setnai), früher auch als Puntius setnai oder Barbodes setnai geführt, ist eine seltenere Barbenart aus den westlichen Ghats Indiens. Ihr Verbreitungsgebiet liegt im Bundesstaat Maharashtra, wo sie kleinere Flüsse, Bäche und saisonal wasserführende Zuflüsse bewohnt. Diese Gewässer sind geprägt von klarem, sauerstoffreichem Wasser, sandig-kiesigem Untergrund und einer reichen Ufervegetation. In der Regenzeit erweitern sich die Lebensräume deutlich, während sich die Fische in Trockenperioden auf beständigere Bachabschnitte zurückziehen. Typisch sind Laubansammlungen, eingespülte Äste und flache Steinbereiche, die das Licht brechen und ein lebendiges Spiel aus hellen und schattigen Zonen erzeugen. In diesen Übergangsbereichen ziehen die Schwärme ruhig ihre Bahnen. Optisch fällt die Regenbogenbarbe durch ihren metallischen Glanz auf, der je nach Lichteinfall grünliche, bläuliche oder rötliche Reflexe zeigt. Besonders ausgewachsene Männchen entwickeln eine intensive Farbwirkung, die im Schwarm und bei Bewegung besonders gut zur Geltung kommt. Als Vertreter der Familie Cyprinidae zeigt die Art ein ausgeprägtes Schwarmverhalten, das auch im Aquarium für Lebendigkeit sorgt, ohne hektisch zu wirken.
Regenbogenbarbe vergesellschaften
Die Regenbogenbarbe ist ein friedlicher Schwarmfisch und eignet sich sehr gut für strukturierte Gesellschaftsaquarien. Eine Haltung in Gruppen von mindestens acht bis zehn Tieren ist empfehlenswert, damit sich das natürliche Sozialverhalten vollständig entfalten kann. Gut geeignet sind andere ruhige Barbenarten, kleinere bis mittelgroße Salmler sowie friedliche Bodenfische. Sehr aggressive oder stark territoriale Arten sollten vermieden werden, da sie die ruhige Schwarmdynamik stören können.
Passende Wasserparameter
Pethia setnai bevorzugt weiches bis mittelhartes Wasser mit einem pH-Wert zwischen 6,0 und 7,5. Wichtig ist eine gleichbleibend gute Wasserqualität mit niedrigen Schadstoffwerten. Regelmäßige Teilwasserwechsel und eine zuverlässige Filterung fördern Gesundheit, Farbintensität und ein ausgeglichenes Verhalten.
Haltungstemperatur
Ein Temperaturbereich von etwa 22 bis 26 °C hat sich für die Regenbogenbarbe bewährt. In diesem Bereich zeigen die Tiere ein aktives, aber ruhiges Schwimmverhalten. Kurzfristige Schwankungen werden toleriert, dauerhaft höhere Temperaturen sollten jedoch vermieden werden.
Die Beckengröße für Pethia setnai
Für die dauerhafte Haltung eines Schwarms empfiehlt sich ein Aquarium ab etwa 80 bis 100 cm Kantenlänge. Die Regenbogenbarbe nutzt vor allem den mittleren Wasserbereich und benötigt freie Schwimmstrecken, gleichzeitig aber strukturierte Randzonen. Wurzeln, Steine und Pflanzengruppen schaffen Orientierung und Rückzugsmöglichkeiten. Ein dunkler Bodengrund unterstützt die Farbwirkung deutlich.
Bepflanzung
Eine naturnahe, strukturreiche Bepflanzung kommt der Art sehr entgegen. Geeignet sind robuste Stängelpflanzen wie Hygrophila oder Rotala im Hintergrund sowie Cryptocoryne-Arten in den Randzonen. Schwimmpflanzen wie Salvinia oder Limnobium dämpfen das Licht und erzeugen ein für die Art typisches Licht-Schatten-Muster.
Das Futter für Regenbogenbarben
Als Allesfresser nimmt die Regenbogenbarbe ein breites Nahrungsspektrum an. Hochwertiges Flockenfutter oder feines Granulat eignet sich als tägliche Basis. Ergänzend sorgen Frost- und Lebendfutter wie Artemia, Daphnien oder Cyclops für Abwechslung und fördern Kondition sowie Farbentwicklung.
Geschlechtsunterschiede
Bei adulten Tieren sind Geschlechtsunterschiede erkennbar. Männchen zeigen intensivere Farben und wirken insgesamt schlanker, während Weibchen etwas kräftiger gebaut sind. Bei Jungtieren ist eine sichere Geschlechtsbestimmung noch nicht möglich.
Die Zucht von Pethia setnai
Die Regenbogenbarbe ist ein Freilaicher ohne Brutpflege. Die Eier werden meist zwischen feinen Pflanzen oder über sandigem Substrat abgelegt. In gut eingefahrenen Aquarien kann es gelegentlich zu spontanen Nachzuchten kommen, gezielte Zuchtversuche erfolgen jedoch besser in separaten Becken.
Die Endgröße von Regenbogenbarben
Ausgewachsene Regenbogenbarben erreichen eine Körperlänge von etwa 6 bis 7 cm. Bei artgerechter Haltung, stabilen Wasserwerten und abwechslungsreicher Ernährung liegt die Lebenserwartung bei rund vier bis sechs Jahren.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Ausgewachsene Zwerggarnelen werden meist toleriert, Junggarnelen können jedoch als Nahrung betrachtet werden. In dicht bepflanzten Aquarien lassen sich Verluste reduzieren, eine vollständig sichere Vergesellschaftung ist jedoch nicht gegeben.
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen |
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Häufige Fragen (FAQ)
