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Orinoko-Saugwels, Peckoltia lujani "L127", 4-6 cm

Markante Zeichnung

Kontrastmuster prägt den Körper, wirkt auf dunklem Grund besonders gut

Ruhiger Charakter

Zurückhaltendes Verhalten sorgt für ruhige Abläufe in klar strukturierten Aquarien

Holzliebend

Nutzt Wurzeln intensiv als Rückzugsort und fühlt sich zwischen Spalten sicher

Bodenorientiert

Hält sich überwiegend bodennah auf und belebt schattige Beckenbereiche

Orinoko-Saugwels, Peckoltia lujani "L127", 4-6 cm


Auf einen Blick: Orinoko-Saugwels, Peckoltia lujani "L127"
Deutscher Name: Orinoko-Saugwels
Wissenschaftlich: Peckoltia lujani
Synonyme: L127, Orinoco-Tigerharnischwels
Herkunft: Südamerika (Orinoko-Einzugsgebiet in Venezuela und Kolumbien)
Gesellschafts-Aquarium: geeignet bei strukturreicher Einrichtung
Wasserwerte: weich bis mittelhart, pH ca. 6,0–7,5
Temperatur: ca. 24–30 °C
Beckengröße: ab 80 cm für adulte Tiere
Bepflanzung: robust, ergänzt durch Wurzeln und Höhlen
Futter: omnivor; Aufwuchs, pflanzliche Kost, Frost- und Spezialfutter
Geschlechts-Unterschiede: äußerlich kaum unterscheidbar
Zucht möglich: selten, Höhlenbrüter
Maximale Größe: bis ca. 10 cm
Liefergröße: ca. 4–6 cm
Mit Garnelen verträglich: bedingt, Jungtiere können gefressen werden
Im Detail: Orinoko-Saugwels, Peckoltia lujani "L127"

Herkunft des Orinoko-Saugwelses (Peckoltia lujani)

Der Orinoko-Saugwels (Peckoltia lujani), auch unter der L-Nummer L127 bekannt, stammt aus dem weit verzweigten Einzugsgebiet des Orinoko in Venezuela und Kolumbien. Dort bewohnt er klare bis leicht trübe Flussabschnitte mit felsigem Untergrund, versunkenen Wurzeln und ausgeprägten Strömungszonen. Die Gewässer sind häufig sauerstoffreich, warm und bieten zahlreiche Spalten, Hohlräume und Unterstände zwischen Steinen und Treibholz. In diesen Rückzugsbereichen verbringt der Orinoko-Saugwels den Großteil des Tages, während er in der Dämmerung aktiv wird und auf Nahrungssuche geht. Charakteristisch ist seine kontrastreiche Zeichnung aus dunklen Linien und helleren Zwischenräumen, die im Spiel von Licht und Schatten hervorragend tarnt. Dieses ruhige, zurückgezogene Verhalten macht ihn zu einem spannenden Beobachtungsfisch für strukturreiche Aquarien.

Orinoko-Saugwels vergesellschaften

Peckoltia lujani lässt sich gut mit friedlichen, nicht zu aufdringlichen Fischen vergesellschaften. Geeignet sind ruhige Salmler, kleinere Buntbarsche ohne starkes Revierverhalten sowie andere bodenorientierte Arten, sofern ausreichend Verstecke vorhanden sind. Artgenossen werden meist toleriert, wenn das Aquarium genügend Höhlen und Sichtbarrieren bietet. Innerartliche Reibereien entstehen vor allem bei Platzmangel. Wichtig ist, dass der Orinoko-Saugwels nicht von sehr aktiven oder aggressiven Beifischen bedrängt wird, da er sich sonst dauerhaft zurückzieht.

Passende Wasserparameter

Der Orinoko-Saugwels bevorzugt weiches bis mittelhartes Wasser mit leicht saurem bis neutralem pH-Wert zwischen 6,0 und 7,5. Sauberes, sauerstoffreiches Wasser ist entscheidend für sein Wohlbefinden. Regelmäßige Teilwasserwechsel, eine stabile Filterung und eine gute Durchströmung des Beckens kommen den natürlichen Bedingungen seines Lebensraums sehr nahe und fördern Aktivität sowie Fressverhalten.

Haltungstemperatur

Mit Temperaturen zwischen 24 und 30 °C fühlt sich Peckoltia lujani dauerhaft wohl. In diesem Bereich zeigt er ein aktives, gesundes Verhalten und eine gute Futteraufnahme. Gleichmäßige Temperaturen ohne starke Schwankungen sind besonders wichtig, da die Art empfindlich auf plötzliche Abkühlungen reagieren kann.

Die Beckengröße für Peckoltia lujani

Ein Aquarium ab 80 cm Kantenlänge bietet ausreichend Platz für adulte Tiere. Entscheidend ist weniger die Grundfläche allein als vielmehr die Strukturierung: Steinaufbauten, Wurzeln und mehrere enge Höhlen schaffen Reviere und Rückzugsmöglichkeiten. Ein sandiger bis feinkiesiger Bodengrund schont die Barteln. Freie Bereiche zwischen den Strukturen ermöglichen kurze, gezielte Bewegungen im Becken.

Bepflanzung

Robuste Pflanzen wie Anubias, Javafarn oder Bucephalandra eignen sich besonders gut, da sie auf Wurzeln oder Steinen befestigt werden können. Da der Orinoko-Saugwels keine Pflanzen frisst, steht eine üppige Bepflanzung nicht im Widerspruch zu seiner Haltung. Wichtig ist, dass Pflanzen die Höhlen nicht vollständig blockieren und ausreichend offene Spalten erhalten bleiben.

Das Futter für Orinoko-Saugwelse

Peckoltia lujani ist ein Allesfresser mit deutlicher Vorliebe für tierische Kost. Neben Aufwuchs und Biofilmen sollten regelmäßig hochwertige Wels-Tabletten, Frostfutter wie Artemia oder Mückenlarven sowie pflanzliche Anteile angeboten werden. Überbrühter Spinat, Zucchini oder spezielle pflanzliche Tabs sorgen für Abwechslung. Die Fütterung erfolgt idealerweise abends, wenn die Tiere aktiv werden.

Geschlechtsunterschiede

Äußerliche Geschlechtsunterschiede sind bei dieser Art nur sehr schwer zu erkennen. Männchen können ausgewachsen etwas kräftiger wirken und zeigen bei Laichstimmung stärker ausgeprägte Odontoden im Kopfbereich. Bei Jungtieren ist eine sichere Unterscheidung nicht möglich.

Die Zucht von Peckoltia lujani

Die Nachzucht im Aquarium gelingt nur selten und erfordert viel Erfahrung. Peckoltia lujani ist ein Höhlenbrüter, bei dem das Männchen die Eier bewacht und pflegt. Voraussetzung sind sehr stabile Wasserwerte, geeignete Bruthöhlen und absolute Ruhe im Becken. Entsprechend bleibt die Art im Aquarium überwiegend eine Beobachtungs- und Liebhaberart.

Die Endgröße von Orinoko-Saugwelsen

Ausgewachsene Tiere erreichen eine Länge von etwa 10 cm. Bei stabilen Wasserwerten und artgerechter Pflege liegt die Lebenserwartung bei etwa 8–12 Jahren. Mit zunehmendem Alter wirken Zeichnung und Körperform deutlich kräftiger und kontrastreicher.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Mit adulten Zwerggarnelen ist der Orinoko-Saugwels meist unproblematisch. Sehr kleine Garnelen oder frisch geschlüpfte Jungtiere können jedoch als Nahrung angesehen werden. In dicht bepflanzten Becken mit vielen Verstecken lässt sich das Risiko reduzieren, eine Garantie besteht jedoch nicht.

Temperaturbereiche: Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen

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