Oranda rot XL, Carassius auratus
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Oranda rot XL, Carassius auratus
| Deutscher Name: | Oranda rot XL |
| Wissenschaftlich: | Carassius auratus |
| Synonyme: | Oranda-Goldfisch, Roter Oranda |
| Herkunft: | Zuchtform des Goldfisches aus Ostasien, seit Jahrhunderten selektiv gezüchtet |
| Teichgröße: | Mindestens 1.000 Liter, größere strukturierte Teiche für Gruppen empfehlenswert |
| Wasserwerte: | pH 6,5 – 8,0, weiches bis hartes Wasser |
| Temperatur: | 4 – 24 °C |
| Futter: | Goldfischfutter mit pflanzlichen Anteilen, Flocken, Granulat sowie gelegentlich Lebend- und Frostfutter |
| Geschlechtsunterschiede: | Männchen mit Laichausschlag, Weibchen meist kräftiger gebaut |
| Zucht möglich: | Ja, bei geeigneten Bedingungen im Teich möglich |
| Maximale Größe: | Bis zu 25 cm |
| Liefergröße: | Ca. 12–14 cm |
Herkunft und Beschreibung des Oranda rot XL (Carassius auratus)
Der Oranda rot zählt zu den eindrucksvollsten Zuchtformen des klassischen Goldfisches (Carassius auratus). Seine leuchtend rote Färbung, kombiniert mit der charakteristischen Kopfwucherung – dem sogenannten Wen – verleiht diesem Fisch eine unverwechselbare Erscheinung. Diese besondere Kopfform entsteht durch gezielte Zucht über viele Generationen hinweg und entwickelt sich meist erst mit zunehmendem Alter vollständig.
Ursprünglich geht der Oranda auf jahrhundertealte Zuchtlinien aus China und Japan zurück, wo Goldfische seit über tausend Jahren kultiviert werden. Während Wildformen eher stromlinienförmig gebaut sind, besitzt der Oranda einen kräftigen Körper und eine elegante Doppelschwanzflosse, die beim Schwimmen weich im Wasser nachzieht. Besonders in ruhigen Gartenteichen wirkt diese Form sehr harmonisch, da die Tiere gemächlich durch das Wasser gleiten.
Die XL-Variante zeigt bereits deutlich entwickelte Körperproportionen und eine ausgeprägte Kopfform. Dadurch wirken diese Tiere im Teich besonders präsent und fallen auch aus größerer Entfernung sofort ins Auge.
Vergesellschaftung des Oranda
Orandas sind friedliche und ruhige Teichbewohner. Sie fühlen sich besonders wohl in Gruppen mit anderen Goldfischvarianten ähnlicher Schwimmgeschwindigkeit. Gut geeignet sind beispielsweise Schleierschwänze, Ryukin oder andere Oranda-Formen.
Sehr schnelle oder dominante Arten sind hingegen weniger passend, da sie beim Futter deutlich schneller reagieren. Ein ruhiges Umfeld mit gleichmäßig schwimmenden Artgenossen sorgt dafür, dass Orandas ihr typisches Verhalten zeigen und entspannt durchs Wasser gleiten.
Passende Wasserparameter
Wie die meisten Goldfische ist auch der Oranda ausgesprochen anpassungsfähig. Ein pH-Wert zwischen 6,5 und 8,0 sowie weiches bis hartes Wasser sind problemlos geeignet. Entscheidend ist vor allem eine stabile Wasserqualität mit ausreichender Filterung, da Goldfische durch ihre intensive Futteraufnahme vergleichsweise viel organische Belastung erzeugen können.
Haltungstemperatur
Der Oranda gehört zu den klassischen Kaltwasserfischen und verträgt Temperaturen zwischen 4 und 24 °C. In Gartenteichen kommen die Tiere mit saisonalen Temperaturschwankungen gut zurecht. Wichtig ist lediglich, dass der Teich im Winter nicht vollständig zufriert, damit ein Gasaustausch möglich bleibt.
Teichgröße und Einrichtung
Für die Haltung dieser Goldfischform sollte der Teich mindestens 1.000 Liter Wasser enthalten. Größere Anlagen bieten deutlich stabilere Bedingungen und mehr Schwimmraum für Gruppenhaltung. Tiefere Bereiche im Teich helfen dabei, Temperaturschwankungen auszugleichen und bieten den Fischen zusätzliche Rückzugszonen.
Bepflanzung
In bepflanzten Teichen kommen robuste Wasserpflanzen besonders gut zur Geltung. Arten wie Seerosen oder Wasserpest werden meist akzeptiert und tragen gleichzeitig zur biologischen Stabilität des Teiches bei. Feinblättrige Pflanzen können dagegen gelegentlich angeknabbert werden.
Ernährung
Orandas sind Allesfresser und nehmen eine breite Palette an Futtersorten an. Hochwertiges Goldfischfutter mit pflanzlichen Bestandteilen bildet die Basis der Ernährung. Ergänzend können Flockenfutter, sinkende Granulate sowie gelegentlich Frost- oder Lebendfutter angeboten werden. Pflanzliche Komponenten unterstützen zusätzlich eine ausgewogene Verdauung.
Geschlechtsunterschiede
Während der Laichzeit bilden Männchen feine weiße Laichausschläge auf Kiemendeckeln und Brustflossen aus. Weibchen erscheinen in dieser Phase meist etwas kräftiger und rundlicher im Bauchbereich.
Zucht des Oranda Goldfisch
Unter passenden Bedingungen kann sich diese Goldfischform auch im Gartenteich vermehren. Die Weibchen legen ihre Eier bevorzugt an Wasserpflanzen oder feinen Strukturen ab. Nach der Befruchtung entwickeln sich daraus innerhalb weniger Tage die Jungfische, die zunächst sehr feines Futter benötigen.
Hinweis zur Teichhaltung
Unsere Goldfische stammen aus der Innenhälterung. Daher sollten sie erst ab Ende März dauerhaft in den Gartenteich umgesetzt werden. Eine langsame Anpassung an die Außentemperatur ist wichtig, damit die Tiere keinen Temperaturschock erleiden.
| Telefon: | Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130. |
|---|---|
| Temperaturbereiche: | Kaltwasser (4-18°C) - kein Heizer, Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen |
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Häufige Fragen (FAQ)