Oranda calico XL, Carassius auratus
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Oranda calico XL, Carassius auratus
| Deutscher Name: | Oranda Calico XL |
| Wissenschaftlich: | Carassius auratus |
| Synonyme: | Kaliko-Oranda, Calico Oranda Goldfisch |
| Herkunft: | Zuchtform des Goldfisches mit Ursprung in China und Japan |
| Teichgröße: | Mindestens 1.000 Liter, größere strukturierte Teiche deutlich besser |
| Wasserwerte: | pH 6,5 – 8,0, weiches bis mittelhartes Wasser |
| Temperatur: | 4 – 24 °C |
| Futter: | Goldfischfutter mit pflanzlichen Anteilen, Flocken, Granulat sowie Frost- und Lebendfutter |
| Geschlechtsunterschiede: | Männchen entwickeln Laichausschlag, Weibchen wirken meist etwas kräftiger |
| Zucht möglich: | Ja, unter geeigneten Bedingungen im Teich oder großen Aquarium |
| Maximale Größe: | Bis zu 20 cm |
| Liefergröße: | Ca. 12–14 cm |
Herkunft und Beschreibung des Oranda Calico XL (Carassius auratus)
Der Oranda Calico gehört zu den auffälligsten Farbformen des klassischen Goldfisches (Carassius auratus). Charakteristisch für diese Variante ist das sogenannte Calico-Muster – eine lebendige Mischung aus Blau-, Weiß-, Orange- und Schwarztönen, die wie ein fein gesprenkeltes Mosaik über den Körper verteilt ist. Kein Tier gleicht dabei exakt dem anderen, sodass jeder Fisch sein eigenes Farbspiel trägt.
Wie alle Orandas besitzt auch diese Form die typische Kopfwucherung, die als Wen bezeichnet wird. Diese entwickelt sich mit zunehmendem Alter und bildet eine weiche, strukturierte Haube über Stirn und Kiemendeckeln. Zusammen mit der breiten Doppelschwanzflosse entsteht ein Erscheinungsbild, das deutlich von klassischen Goldfischen abweicht.
Die Ursprünge dieser Zuchtform liegen in Ostasien. In China und später in Japan wurden Goldfische über Jahrhunderte gezielt selektiert, wodurch eine Vielzahl unterschiedlicher Formen entstanden ist. Der Oranda zählt dabei zu den traditionsreichsten Varianten. Die Calico-Färbung verleiht dieser Form zusätzlich eine besonders lebendige Wirkung, da die Farben im Wasser je nach Licht unterschiedlich stark hervortreten.
XL-Tiere zeigen bereits eine deutlich ausgeprägte Körperform sowie eine gut erkennbare Kopfform. Dadurch wirken sie im Teich besonders präsent und sind auch aus größerer Entfernung gut zu erkennen.
Vergesellschaftung
Orandas gehören zu den ruhigeren Goldfischformen und lassen sich gut mit anderen langsam schwimmenden Varianten vergesellschaften. Besonders harmonisch wirken Gruppen aus mehreren Orandas oder Kombinationen mit Schleierschwänzen und Ryukin.
Sehr schnelle oder dominantere Arten sind weniger geeignet, da diese beim Futter deutlich schneller reagieren. In gemischten Teichen können Orandas dadurch leicht benachteiligt werden. Ein ruhiges Umfeld mit ähnlich schwimmenden Artgenossen sorgt dafür, dass die Tiere entspannt bleiben und ihr typisches Verhalten zeigen.
Passende Wasserparameter
Der Oranda Calico gilt als robust und anpassungsfähig. Ein pH-Wert zwischen 6,5 und 8,0 sowie weiches bis mittelhartes Wasser sind für diese Goldfischform gut geeignet. Wichtig ist vor allem eine stabile Wasserqualität, da Goldfische durch ihre intensive Futteraufnahme vergleichsweise viel organische Belastung erzeugen können. Eine leistungsfähige Filterung im Teich trägt daher maßgeblich zur langfristigen Gesundheit der Tiere bei.
Haltungstemperatur
Temperaturen zwischen 4 und 24 °C werden von Orandas gut vertragen. In Gartenteichen kommen sie mit den jahreszeitlichen Schwankungen problemlos zurecht. Während des Winters sollte jedoch darauf geachtet werden, dass der Teich nicht vollständig zufriert, damit ein ausreichender Gasaustausch stattfinden kann.
Beckengröße und Teichhaltung
Für die Haltung dieser Goldfischform empfiehlt sich ein Teich mit mindestens 1.000 Litern Wasser. Größere Anlagen bieten deutlich stabilere Wasserbedingungen und ausreichend Schwimmraum für Gruppen. Tiefere Zonen helfen dabei, Temperaturschwankungen auszugleichen und bieten den Fischen zusätzliche Rückzugsbereiche.
Wichtiger Hinweis: Unsere Goldfische stammen aus der Innenhälterung. Daher sollten sie erst ab Ende März dauerhaft in den Gartenteich umgesetzt werden. Eine langsame Temperaturangleichung verhindert dabei Temperaturschocks.
Bepflanzung
In bepflanzten Teichen kommen robuste Wasserpflanzen besonders gut zur Geltung. Seerosen, Wasserpest oder Hornkraut sind geeignete Arten, die auch bei gelegentlichem Anknabbern stabil bleiben. Pflanzen bieten zusätzlich Struktur und Schattenbereiche, die den Tieren Orientierung und Rückzugsmöglichkeiten geben.
Futter
Orandas nehmen eine breite Palette an Futtersorten an. Hochwertiges Goldfischfutter mit pflanzlichen Bestandteilen bildet die Grundlage der Ernährung. Ergänzend können Flockenfutter, sinkende Granulate sowie gelegentlich Frost- oder Lebendfutter angeboten werden. Pflanzliche Komponenten wie überbrühte Gemüseblätter werden ebenfalls gerne aufgenommen.
Geschlechtsunterschiede
Während der Fortpflanzungszeit entwickeln Männchen feine weiße Punkte – den sogenannten Laichausschlag – auf Kiemendeckeln und Brustflossen. Weibchen wirken in dieser Phase meist etwas rundlicher im Bauchbereich.
Zucht
Die Fortpflanzung kann sowohl im Gartenteich als auch im Aquarium stattfinden. Die Weibchen legen ihre Eier bevorzugt an Pflanzen oder feinen Strukturen ab, wo sie von den Männchen befruchtet werden. Nach wenigen Tagen schlüpfen die Jungfische, die zunächst sehr feines Futter benötigen.
Endgröße
Unter guten Bedingungen erreichen Orandas eine Länge von bis zu 20 cm. Die Lebenserwartung kann dabei rund 15 Jahre betragen, in großen und stabilen Teichanlagen teilweise auch darüber hinaus.
| Telefon: | Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130. |
|---|---|
| Temperaturbereiche: | Kaltwasser (4-18°C) - kein Heizer, Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Warm (24-26°C) - heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen |
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