Marmorstachelaal, Mastacembelus armatus
18,19 €*
5 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 0,50 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferung in 1-3 Tagen
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Marmorstachelaal, Mastacembelus armatus
| Deutscher Name: | Marmorstachelaal |
| Wissenschaftlich: | Mastacembelus armatus |
| Synonyme: | Indischer Stachelaal, Marmorierter Flösselaal |
| Herkunft: | Indien, Sri Lanka, Bangladesch, Myanmar, Thailand |
| Gesellschafts-Aquarium: | bedingt geeignet |
| Wasserwerte: | weich bis mittelhart, pH 6,5–7,8 |
| Temperatur: | ca. 25–30 °C |
| Beckengröße: | ab 150 cm |
| Bepflanzung: | robust, mit Sandboden, Höhlen und Wurzelverstecken |
| Futter: | Fleischfresser; Lebend- und Frostfutter, Muschelfleisch, Würmer |
| Geschlechts-Unterschiede: | äußerlich kaum erkennbar, Weibchen oft kräftiger gebaut |
| Zucht möglich: | im Aquarium kaum gelungen |
| Maximale Größe: | bis zu 90 cm in der Natur, im Aquarium meist 40–50 cm |
| Liefergröße: | ca. 6–10 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | nein, werden als Beute betrachtet |
Herkunft des Marmorstachelaals (Mastacembelus armatus)
Der Marmorstachelaal (Mastacembelus armatus) ist eine weit verbreitete Art aus Süd- und Südostasien. Er besiedelt dort langsam fließende Flüsse, Seen und Reisfelder mit sandigem Untergrund und dichter Ufervegetation. Sein schlanker, aalähnlicher Körper und die marmorierte Musterung machen ihn unverwechselbar. Die namensgebenden kleinen Rückenstacheln dienen als Schutz vor Fressfeinden. In der Natur gräbt sich die Art gerne teilweise in den Boden ein, um zu ruhen oder Beute zu überraschen. Junge Tiere leben meist in seichteren Bereichen mit Pflanzen und Wurzeln.
Marmorstachelaale vergesellschaften
Mastacembelus armatus ist grundsätzlich friedlich, kann jedoch kleinere Fische als Beute betrachten. Ideal ist die Haltung mit größeren, ruhigen Arten wie Buntbarschen, Schmerlen oder Welsen. Innerartlich kann es zu Rangordnungsstreitigkeiten kommen, weshalb das Aquarium strukturiert und mit Rückzugsmöglichkeiten eingerichtet werden sollte. Einzelhaltung ist möglich, Gruppenhaltung erfordert Erfahrung.
Passende Wasserparameter
Der Marmorstachelaal bevorzugt warmes, sauerstoffreiches Wasser mit einer leichten Strömung. Werte zwischen pH 6,5 und 7,8 und mittlere Härte sind optimal. Regelmäßige Wasserwechsel und eine gute Filterung sind unerlässlich, da die Art empfindlich auf Nitrit reagiert. Ein abgedecktes Aquarium ist Pflicht, da Stachelaale ausgezeichnete Ausbrecher sind.
Haltungstemperatur
Die ideale Temperatur liegt zwischen 25 und 30 °C. Kurzzeitige Abweichungen werden toleriert, sollten aber vermieden werden. Eine konstante, tropische Temperatur fördert das natürliche Verhalten und die Futteraufnahme. In kühlerem Wasser werden die Tiere träger und fressen weniger.
Die Beckengröße für Mastacembelus armatus
Für Jungtiere ist ein Aquarium ab 150 cm Länge erforderlich, ausgewachsene Tiere benötigen deutlich mehr Platz. Der Bodengrund sollte aus feinem Sand bestehen, da sich die Tiere gerne eingraben. Wurzeln, Steine und Tonröhren bieten Verstecke. Eine schwache Beleuchtung und gedämpftes Licht wirken beruhigend.
Bepflanzung
Robuste Pflanzen wie Anubias, Microsorum oder Vallisnerien eignen sich gut. Sie werden weder gefressen noch ausgegraben. Freie Bodenbereiche sind wichtig, damit sich der Stachelaal ungehindert bewegen kann. Schwimmpflanzen schaffen eine natürliche Atmosphäre und geben Sicherheit.
Das Futter für Marmorstachelaale
In der Natur ernährt sich der Marmorstachelaal von Insektenlarven, kleinen Fischen und Krebstieren. Im Aquarium nimmt er Frost- und Lebendfutter wie Mückenlarven, Krill oder Muschelfleisch an. Jungtiere können mit feinem Frostfutter oder Tubifex aufgezogen werden. Trockenfutter wird selten akzeptiert. Eine abwechslungsreiche Fütterung unterstützt Vitalität und Wachstum.
Geschlechtsunterschiede
Äußerlich sind die Geschlechter schwer zu unterscheiden. Weibchen werden meist etwas kräftiger und fülliger, besonders zur Laichzeit. Männchen bleiben schlanker und zeigen gelegentlich intensivere Musterung.
Die Zucht von Mastacembelus armatus
Eine Nachzucht im Aquarium ist bisher nur selten gelungen. In der Natur laichen die Tiere während der Regenzeit in flachen, überschwemmten Gebieten. Die Eier werden freigesetzt und treiben zwischen Pflanzen. In Gefangenschaft scheitert die Zucht meist an der Größe und dem Platzbedarf der adulten Tiere.
Die Endgröße von Marmorstachelaalen
In der Natur können Marmorstachelaale bis zu 90 cm lang werden, im Aquarium bleiben sie deutlich kleiner und erreichen meist 40 bis 50 cm. Sie sind langlebig und können bei artgerechter Pflege über zehn Jahre alt werden. Mit ihrem eleganten Körperbau und der markanten Marmorzeichnung zählen sie zu den eindrucksvollsten Großfischen in der Aquaristik.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Garnelen werden vom Marmorstachelaal als Beute betrachtet und sollten nicht mit ihm vergesellschaftet werden. Auch kleine Fische sind potenzielle Nahrung. Für eine Vergesellschaftung eignen sich nur größere Arten, die nicht ins Beuteschema passen.
| Telefon: | Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130. |
|---|---|
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen |
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.