Leopardschmerle, Acanthocobitis botia, 4-6 cm
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EAN: 0633643671896
Leopardschmerle, Acanthocobitis botia, 4-6 cm
| Deutscher Name: | Leopardschmerle |
| Wissenschaftlich: | Paracanthocobitis botia |
| Synonyme: | Acanthocobitis botia, Noemacheilus botia, Nemachilus botia, Nemachilus mackenziei, Cobitis botia, Botia nebulosa, Augenfleck-Ceylonschmerle, Leopard Loach |
| Herkunft: | Südasien (Indien, Bangladesch, Myanmar, Sri Lanka) |
| Gesellschafts-Aquarium: | gut geeignet |
| Wasserwerte: | weich bis mittelhart, pH ca. 6,0–7,5 |
| Temperatur: | ca. 22–26 °C |
| Beckengröße: | ab 100 cm |
| Bepflanzung: | locker strukturiert, mit freien Bodenflächen |
| Futter: | Omnivore, bodenorientiert; Granulat, Frost- und Lebendfutter |
| Geschlechts-Unterschiede: | äußerlich kaum unterscheidbar, erst adult ansatzweise |
| Zucht möglich: | sehr selten, kaum dokumentiert |
| Maximale Größe: | bis zu 11 cm |
| Liefergröße: | ca. 4–6 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | bedingt |
Herkunft der Leopardschmerle (Paracanthocobitis botia)
Die Leopardschmerle (Paracanthocobitis botia) stammt aus klaren, meist flacheren Fließgewässern Südasien, wo sie kleinere Flüsse, Bäche und Nebenarme mit sandigem bis feinkiesigem Untergrund bewohnt. Diese Gewässer sind häufig gut durchströmt, sauerstoffreich und von Steinen, Wurzeln sowie lockerem Pflanzenbewuchs geprägt. In diesen Zonen hält sich die Art bodennah auf und durchsucht den Untergrund aktiv nach Nahrung. Das auffällige, leopardähnliche Muster aus dunklen Flecken und Bändern auf hellem Grund dient dabei als perfekte Tarnung auf kiesigen Flussbetten. In der Natur lebt die Leopardschmerle nicht einzeln, sondern in lockeren Gruppen, was sich auch im Aquarium deutlich auf ihr Verhalten auswirkt: In Gesellschaft zeigt sie sich ruhiger, aktiver und weniger scheu.
Nice-to-know: Die Art wurde im Laufe der Zeit mehrfach taxonomisch umgestellt und ist im Handel sowie in älterer Literatur unter verschiedenen Gattungsnamen bekannt. Während früher häufig Acanthocobitis botia verwendet wurde, gilt Paracanthocobitis botia heute in vielen aktuellen Systematiken als gültige Bezeichnung. Diese Umbenennungen erklären die Vielzahl historischer Synonyme, unter denen die Leopardschmerle bis heute geführt wird.
Leopardschmerle vergesellschaften
Paracanthocobitis botia ist friedlich und eignet sich gut für das Gesellschaftsaquarium. Die Haltung sollte in einer Gruppe von mindestens sechs, besser acht Tieren erfolgen, da die Schmerlen untereinander viel Interaktion zeigen und erst dann ihr natürliches Verhalten ausleben. Als Mitbewohner eignen sich ruhige bis mäßig lebhafte Fische ähnlicher Größe, etwa Bärblinge, Barben oder friedliche Salmler. Sehr dominante oder stark revierbildende Arten sind ungeeignet, da sie die bodenorientierten Leopardschmerlen dauerhaft verdrängen würden.
Passende Wasserparameter
Die Leopardschmerle bevorzugt weiches bis mittelhartes Wasser im leicht sauren bis neutralen Bereich. Eine stabile Wasserqualität ist entscheidend, da bodenlebende Arten empfindlich auf Schadstoffansammlungen reagieren. Regelmäßige Teilwasserwechsel und eine gute Sauerstoffversorgung wirken sich direkt auf Vitalität und Aktivität aus.
Haltungstemperatur
Temperaturen zwischen etwa 22 und 26 °C entsprechen den natürlichen Bedingungen der Herkunftsgewässer. In diesem Bereich zeigen die Tiere ein aktives, aber nicht hektisches Verhalten. Gleichmäßige Temperaturen sind deutlich wichtiger als kurzfristige Spitzen.
Die Beckengröße für Paracanthocobitis botia
Für eine Gruppe ausgewachsener Leopardschmerlen empfiehlt sich ein Aquarium ab 100 cm Kantenlänge. Diese Angabe bezieht sich auf adulte Tiere; Jungtiere benötigen anfangs weniger Platz, sodass das Aquarium mit dem Wachstum der Fische mitwachsen kann. Als Bodengrund ist feiner Sand oder sehr feiner, abgerundeter Kies zwingend erforderlich, da die Tiere intensiv am Boden suchen. Grobe Substrate können die empfindlichen Barteln schädigen. Wurzeln, Steine und flache Höhlen schaffen zusätzliche Rückzugsorte.
Bepflanzung
Die Bepflanzung sollte locker gestaltet sein, um ausreichend freie Bodenflächen zu erhalten. Geeignet sind robuste Pflanzen wie Javafarn oder Anubias auf Wurzeln sowie Stängelpflanzen in den Randzonen. Wichtig ist, dass nicht der gesamte Bodengrund zugewachsen ist, da die Leopardschmerle offene Bereiche aktiv nutzt. Schwimmpflanzen können punktuell eingesetzt werden, um das Licht leicht zu dämpfen.
Das Futter für Leopardschmerlen
Paracanthocobitis botia ist ein Allesfresser mit deutlicher Ausrichtung auf bodenlebende Nahrung. Sinkende Granulate oder Tabs bilden eine gute Basis. Ergänzend werden feines Frost- oder Lebendfutter wie Artemia, kleine Mückenlarven oder Tubifex sehr gern angenommen. Eine abwechslungsreiche Fütterung in mehreren kleinen Portionen entspricht dem natürlichen Suchverhalten dieser Art.
Geschlechtsunterschiede
Geschlechtsunterschiede sind bei Leopardschmerlen äußerlich kaum erkennbar. Bei Jungtieren ist eine Unterscheidung nicht möglich. Erst bei ausgewachsenen Exemplaren können Weibchen etwas kräftiger wirken, eine sichere Geschlechtsbestimmung bleibt jedoch auch dann schwierig.
Die Zucht von Paracanthocobitis botia
Die Nachzucht im Aquarium gilt als äußerst schwierig und ist kaum dokumentiert. Über natürliche Fortpflanzungsbedingungen ist wenig bekannt, weshalb gezielte Zuchtversuche meist erfolglos bleiben. Die Art wird daher fast ausschließlich über Wildfänge oder spezialisierte Nachzuchten angeboten.
Die Endgröße von Leopardschmerlen
Leopardschmerlen erreichen eine Endgröße von bis zu etwa 11 cm. Bei guter Pflege, sauberem Wasser und abwechslungsreicher Ernährung können sie eine Lebenserwartung von rund acht bis zehn Jahren erreichen.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Mit ausgewachsenen Zwerggarnelen ist eine Vergesellschaftung meist möglich, Junggarnelen werden jedoch nicht immer verschont. Dichte Moospolster oder feine Pflanzenstrukturen bieten Jungtieren bessere Rückzugsmöglichkeiten, während enge Spalten oder kleine Röhren adulten Garnelen Schutz bieten. Diese Maßnahmen können das Risiko reduzieren, garantieren jedoch keinen vollständigen Schutz.
| Telefon: | Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130. |
|---|---|
| Temperaturbereiche: | Warm (24-26°C) - heizen |
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