Roter Albino Oscar, Pfauenaugenbuntbarsch, Astronotus ocellatus,

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Zierfische
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Pfauenaugenbuntbarsch, Astronotus ocellatus
Variante Roter Albino Oscar

Astronotus ocellatus, zu Deutsch Pfauenaugenbuntbarsch, ist im Amazonasgebiet beheimatet. Dort lebt der Raubfisch im Amazonas selbst, in allen größeren Zuflüssen sowie im Orinokodelta. In einigen Flussseitenarmen und stehenden Gewässern Zentralamerikas sowie in Florida kommt der Pfauenaugenbuntbarsch ebenfalls vor. Allerdings handelt es sich hier um die verwilderten Nachkommen bewusst eingebürgerter Exemplare. In seinem natürlichen Lebensraum ernährt sich Astronotus ocellatus von Krebsen, Wasserschnecken, Insektenlarven sowie kleineren Fischen, die er mit Begeisterung jagt.

Ein ausgewachsener Pfauenaugenbuntbarsch kann eine Länge von mehr als 30 Zentimetern erreichen. Dementsprechend groß muss auch das Aquarium, in dem er gehalten werden soll, sein. Am besten kommt der prachtvolle Fisch in einem Artenbecken zur Geltung, wobei er sich in kleineren Gruppen am wohlsten fühlt. Weil sich Astronotus ocellatus gerne versteckt, sollte ihm sein Halter ausreichend viele und genügend große Versteckmöglichkeiten in Form von Steinhöhlen oder Wurzeln anbieten. 

Neben der ursprünglichen, relativ dunklen Form gibt es inzwischen zahlreiche Zuchtformen, wobei der Rote Oskar die wohl bekannteste ist. Hier gelang es Züchtern, die ehemals schwarze Körperzeichnung durch rote Farbtöne zu ersetzen. Weitere bekannte Zuchtformen des Pfauenaugenbuntbarsches sind der Langflossen-Oskar und der Tiger-Oskar.

Astronotus ocellatus hat einen schlanken, ovalen, seitlich abgeflachten Körper sowie einen runden Kopf. Das Maul ist vergleichsweise groß und endet in wulstigen Lippen. Der Unterkiefer des Fisches steht etwas vor. Die Kiefer sind kräftig und wie bei den meisten Raubfischen, mit starken Zahnreihen besetzt. Die Bezeichnung Pfauenaugenbuntbarsch resultiert aus dem auffälligen orange-rot umrandeten Fleck am Schwanzflossenansatz. Bei einigen Zuchtformen fehlt dieser Fleck allerdings.

Ein ausgewachsener Pfauenaugenbuntbarsch kann unter optimalen Bedingungen 40 Zentimeter groß und bis zu 1,5 Kilogramm schwer werden, wobei beide Geschlechter die annähernd gleiche Größe haben. Aus diesem Grund und weil die After- und Rückflosse des Männchens nicht in jedem Fall spitz zuläuft, lassen sich die Geschlechter mitunter nur sehr schwer unterscheiden. Pfauenaugenbuntbarsch-Weibchen haben immer abgerundete Flossen.

Das Aquarium sollte mindestens 2,5 Meter lang sein und entsprechend rund 1000 Liter Wasser fassen. Bezüglich der Wasserwerte sind diese Buntbarsche nicht besonders anspruchsvoll. Sie gedeihen sowohl in weichem als auch in hartem Wasser bei Temperaturen zwischen 20 °C und 26 °C. Circa ein Viertel des Wassers sollte einmal wöchentlich ausgetauscht werden.

Als Bodengrund empfiehlt sich eine dicke Kies-Sand-Schicht, die mit großen, flachen Steinen, Höhlen sowie einigen Moorwurzeln komplettiert wird. Weil Astronotus ocellatus mit Pflanzen nicht gerade sorgsam umgeht, sollte auf eine Bepflanzung am besten ganz verzichtet werden. Obwohl der Pfauenaugenbuntbarsch teilweise äußerst räuberisch agiert, kann er problemlos mit anderen größeren Cichliden-Arten vergesellschaftet werden. Als Nahrung eignen sich neben Insektenlarven auch Regenwürmer, Wasserschnecken und ab und zu Tiefkühlerbsen ö. Ä. pflanzliche Kost.

Der Pfauenaugenbuntbarsch ist ein sogenannter Substratlaicher. Am liebsten legt er seine Eier auf einem Kieselstein ab, den er vorher blank geputzt hat. Später werden die rund 3000 Eier in eine selbst gebaute Sandkuhle umquartiert. Die geschlüpften, frei schwimmenden Fische werden noch etwa einen Monat lang von ihren Eltern "geführt".

Wer Astronotus ocellatus züchten möchte, sollte die Tiere möglichst paarweise, in speziellen Ablaichbecken mit rund 500 Litern Fassungsvermögen zusammensetzen. Die Erhöhung der Wassertemperatur auf maximal 29 °C erhöht die Paarungs- und Laichbereitschaft.

Wir liefern die Tiere mit einer Größe von etwa 4-6 cm.

 

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