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Afrikanischer Schmetterlingsbuntbarsch, Anomalochromis thomasi

Westafrika-Buntbarsch

Ausgeglichenes Wesen macht ihn ideal für ruhige, bepflanzte Gesellschaftsbecken

Feine Schmetterlingsoptik

Zarte Flossen und dezente Farben wirken elegant und natürlich im Pflanzenbecken

Gemeinsame Brutpflege

Beide Eltern bewachen Eier & Jungfische aufmerksam und sehr zuverlässig

Charakterfisch

Ruhiges Sozialverhalten mit feinen, gut sichtbaren Interaktionen im Alltag

Afrikanischer Schmetterlingsbuntbarsch, Anomalochromis thomasi


Auf einen Blick: Afrikanischer Schmetterlingsbuntbarsch, Anomalochromis thomasi
Deutscher Name: Afrikanischer Schmetterlingsbuntbarsch
Wissenschaftlich: Anomalochromis thomasi
Synonyme: Thomasi-Buntbarsch, African Butterfly Cichlid
Herkunft: Westafrika (Guinea, Sierra Leone, Liberia)
Gesellschafts-Aquarium: gut geeignet
Wasserwerte: weich bis mittelhart, pH ca. 6,0–7,5
Temperatur: ca. 24–28 °C
Beckengröße: ab 80 cm für adulte Tiere
Bepflanzung: dicht, mit Wurzeln und Verstecken
Futter: omnivor; Granulat, Frost- und Lebendfutter
Geschlechts-Unterschiede: Männchen größer und farbintensiver
Zucht möglich: Ja, Offenbrüter mit Brutpflege
Maximale Größe: bis zu 8 cm
Liefergröße: ca. 3–5 cm
Mit Garnelen verträglich: bedingt, nur größere Garnelen
Im Detail: Afrikanischer Schmetterlingsbuntbarsch, Anomalochromis thomasi

Herkunft des Afrikanischen Schmetterlingsbuntbarschs (Anomalochromis thomasi)

Der Afrikanische Schmetterlingsbuntbarsch (Anomalochromis thomasi) stammt aus den langsam fließenden Waldflüssen Westafrikas. In Regionen wie Guinea, Sierra Leone und Liberia lebt er in beschatteten Gewässern mit sandigem bis schlammigem Untergrund, dichter Ufervegetation und zahlreichen Wurzeln. Herabfallendes Laub, Äste und Pflanzenreste prägen das Gewässerbild und sorgen für leicht getöntes, huminstoffreiches Wasser. Diese ruhige Umgebung spiegelt sich deutlich im Verhalten der Art wider. Anomalochromis thomasi gilt als einer der friedlichsten afrikanischen Buntbarsche und zeigt ein zurückhaltendes, beobachtendes Wesen. Sein Name „Schmetterlingsbuntbarsch“ bezieht sich auf die zarten Flossen und die feinen Farbakzente, die je nach Lichteinfall schimmern. Besonders interessant ist sein ausgeprägtes Paarverhalten: einmal gefundene Partner bleiben oft dauerhaft zusammen und stimmen ihr Verhalten sichtbar aufeinander ab.

Afrikanischer Schmetterlingsbuntbarsch vergesellschaften

Der Afrikanische Schmetterlingsbuntbarsch eignet sich sehr gut für ruhige Gesellschaftsaquarien. Er lässt sich problemlos mit friedlichen Salmlern, Zwergwelsen oder anderen sanften Arten ähnlicher Größe kombinieren. Aggressive oder sehr lebhafte Fische sollten vermieden werden, da sie die eher zurückhaltende Art stressen können. Innerhalb der Art empfiehlt sich die Paarhaltung oder eine kleine Gruppe in ausreichend strukturierten Becken. Während der Brutzeit verteidigt das Paar sein Revier zwar entschlossen, bleibt dabei jedoch deutlich weniger aggressiv als viele andere Buntbarsche.

Passende Wasserparameter

Anomalochromis thomasi bevorzugt weiches bis mittelhartes Wasser mit leicht saurem bis neutralem pH-Wert zwischen 6,0 und 7,5. Eine stabile Wasserqualität, geringe Nitratwerte und regelmäßige Teilwasserwechsel sind entscheidend für Gesundheit und Farbentwicklung. Huminstoffe aus Laub oder Erlenzapfen wirken sich positiv auf Wohlbefinden und Verhalten aus.

Haltungstemperatur

Der ideale Temperaturbereich liegt zwischen 24 und 28 °C. In diesem Bereich zeigen die Tiere ihr ruhiges Sozialverhalten und eine gute Futteraufnahme. Konstante Temperaturen fördern die Paarbindung und Zuchtbereitschaft.

Die Beckengröße für Anomalochromis thomasi

Ein Aquarium ab 80 cm Kantenlänge ist für adulte Tiere ausreichend. Die Einrichtung sollte dicht bepflanzt sein und zahlreiche Verstecke aus Wurzeln, Steinen und Laub bieten. Freie Sandflächen dienen als Balz- und Brutplätze. Jungtiere benötigen zunächst weniger Raum, das Becken kann jedoch problemlos mit den Fischen mitwachsen.

Bepflanzung

Eine dichte Bepflanzung mit feinfiedrigen Pflanzen, Schwimmpflanzen und beschatteten Bereichen kommt dem natürlichen Lebensraum sehr nahe. Pflanzen sorgen für Sicherheit, reduzieren Stress und unterstützen das natürliche Verhalten der Tiere.

Das Futter für Afrikanische Schmetterlingsbuntbarsche

Anomalochromis thomasi ist ein Allesfresser mit Vorliebe für tierische Kost. Hochwertige Granulate, ergänzt durch Frost- und Lebendfutter wie Artemia oder Mückenlarven, sorgen für ausgewogene Ernährung. Pflanzliche Bestandteile können ergänzend angeboten werden.

Geschlechtsunterschiede

Männchen werden etwas größer, zeigen längere Flossen und eine intensivere Färbung. Weibchen bleiben kompakter und wirken insgesamt dezenter. Besonders während der Balz lassen sich die Unterschiede gut beobachten.

Die Zucht von Anomalochromis thomasi

Der Afrikanische Schmetterlingsbuntbarsch ist ein Offenbrüter mit ausgeprägter Brutpflege. Die Eier werden auf flachen Steinen oder im Substrat abgelegt. Beide Eltern bewachen und führen die Jungfische gemeinsam. Dieses fürsorgliche Verhalten macht die Art besonders interessant für Beobachter.

Die Endgröße von Afrikanischen Schmetterlingsbuntbarschen

Ausgewachsene Tiere erreichen eine Länge von bis zu 8 cm. Bei guter Pflege, ruhiger Umgebung und stabilen Wasserwerten können sie etwa 6 bis 8 Jahre alt werden und bleiben dabei über lange Zeit aktiv und farblich ansprechend.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Zwerggarnelen können als Jungtiere gefressen werden. Eine Vergesellschaftung ist daher nur mit größeren Garnelenarten und ausreichend Struktur möglich und bleibt dennoch mit einem gewissen Risiko verbunden.

Telefon: Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130.
Temperaturbereiche: Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen

1 von 1 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen


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1 Bewertung

7. Oktober 2026 15:06

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Schöner Fisch. Super

Fische lebend angekommen. Gute Qualität. Gut verpackt. Wie immer bei interaquaristik

Fragen zum Artikel

Werden die Thomasis als Paar versendet,wenn ich zwei bestelle, bzw als MFF, wenn ich drei ordere?

Guten Tag,
vielen Dank für Ihre Anfrage. 
Mit Bedauern müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir bei diesen Tieren keine Geschlechterauswahl anbieten. 

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.