Wirbellose
Artikelnummer NEW-400

Indische Streifengarnele, Neocaridina babaulti


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Indische Streifengarnele, Neocaridina babaulti

Auf einen Blick:


Name: Indische Streifengarnele, Neocaridina babaulti
Herkunft: Asien
Gesellschaftsaquarium: ja
Wasser: weich, pH 6,0 - 7,5
Temperatur: 20 - 25° Celsius
Beckengröße: ab 20 cm
Bepflanzung wichtig: ja
Futter: Allesfresser
Zucht möglich: sehr einfach
Größe: 3 cm

Im Detail: Indische Streifengarnele, Neocaridina babaulti

Die Indische Streifengarnele (Neocaridina babaulti) ist eine recht schlicht gefärbte Zwerggarnele. Ihr Körper ist meist eher transparent. Die Grundfärbung der Tiere ist sehr variabel. Die Farbe reicht von transparant über rot, blau bis zu grün und weist eigentlich immer ein Punkt- oder Streifenmuster auf. Die kleinen Garnelen zeichnen sich durch eine besondere Vorliebe für Algen aus. Die Indische Streifengarnele gehört nicht, wie viele andere Zwerggarnelen, zu Neocaridina davidi, sondern hat als Neocaridina babaulti einen eigenen Artstatus. Sie lässt sich unter guten Bedingungen ganz leicht nachzüchten.

Indische Streifengarnelen sind Gruppentiere

Indische Streifengarnelen sind sehr gesellige Tiere. Sie werden maximal 3 cm lang und sollten wirklich niemals allein gehalten werden! Als Startbesatz bietet sich, je nach Beckengröße, eine Gruppenstärke von wenigstens 10 Tieren an. Bei Aquarien ab 50 cm Kantenlänge dürfen es natürlich auch gern noch deutlich mehr sein. Je mehr Garnelen Sie haben, desto eher werden die Tiere ihre Scheu verlieren!

Grundsätzlich kann man diese Garnelen natürlich auch mit jeder anderen Art von Zwerggarnele zusammen halten. Allerdings sollten Sie beachten, dass sich alle Neocaridina babaulti-Varianten untereinander kreuzen können und so die wunderschönen Farben der einzelnen Arten durch die Kreuzung verloren gehen. Nach einer Weile werden alle Nachkommen grau-braun sein.

Neocaridina babaulti sollten pflanzlich ernährt werden

Die Fütterung der Indischen Streifengarnelen gestaltet sich sehr einfach. Die Tiere sind von Natur aus sogenannte Allesfresser. Jedoch bekommt ihnen eine Fütterung mit Fischfutter auf Dauer nicht. In der Natur ernähren sich diese Zwerggarnelen überwiegend von sogenanntem Aufwuchs. Hierzu zählen in erster Linie Algen und Plankton. Gelegentlich fressen die Garnelen auch mal Pflanzenreste oder auch seltener Aas. Die Fütterung im heimischen Nanobecken oder Aquarium sollte daher vor allem nach dem natürlichen Vorbild überwiegend aus pflanzlichen Bestandteilen bestehen. Tierisches Futter (und gerade Fischfutter!) enthält einen sehr hohen Proteinanteil, welcher den Tieren nicht gut tut. Es kommt zu sehr häufigen Häutungen und dadurch zu einer erhöhten Sterblichkeit der Tiere. Durch die hauptsächliche Verwendung von speziellem Zwerggarnelenfutter, was es in unzähligen Varianten bei uns hier im Aquaristikshop gibt, kann dem entgegengewirkt werden. Im Garnelenfutter sind die Zutaten vom jeweilige Hersteller so ausgewogen zusammengestellt, dass die Tiere sich nur dann häuten wenn auch die neue Haut korrekt ausgebildet wurde. Ein ausgewogenes Verhältnis von Protein, Nährstoffen und Mineralien sorgt für gesunde Garnelen. Auch Laub kann ins Becken gegeben werden. Dieses wird von den Tieren dann abgeweidet, bis nur noch die Blattadern übrig bleiben. Ebenso darf gelegentlich überbrühtes Gemüse wie beispielsweise Gurke ins Aquarium gegeben werden. Jedoch sollten Reste nach spätestens 24 Stunden entfernt werden.

Die Nachzucht von Neocaridina babaulti im Aquarium

Neocaridina Garnelen sich sehr leicht nachzüchten. Da bilden auch die Indischen Streifengarnelen (Neocaridina babaulti) keine Ausnahme. Die Junggarnelen sind anfangs recht unauffällig können von Ihnen als Aquarianer leicht übersehen werden. Etwa einmal pro Monat gibt ein Weibchen, je nach Alter und Erfahrung, etwa 20 - 40 fertig entwickelte, meist nahezu transparente Junggarnelen frei. In einem dichten Teppich aus Algen, einem Bodendecker wie beispielsweise Perlkraut, Moos oder auch an feinfiedrigen Wasserpflanzen können die kleinen Garnelen problemlos aufwachsen. Die Alttiere stellen dem Nachwuchs unter normalen Bedingungen nicht nach. Wenn man die wirbellosen Tiere gern nachzüchten möchte, empfiehlt sich unbedingt die Verwendung eines luftbetriebenen Schwammfilters, eines Boden- oder Mattenfilters oder, bei einem elektrischen Filter, die Verwendung eines Filterguards. So können die winzigen Jungtiere nicht versehentlich vom Filter eingesaugt werden.

Bei Lieferung sind unsere Neocaridina Zwerggarnelen Jungtiere und meist 1 - 2 cm lang. Dies ist eine ungefähre Angabe. Abweichungen sind möglich!


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EAN: 0633643670660