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Pollis Flösselhecht, Polypterus polli

Urtümliche Körperform sehen

Einzelne Rückenflössel prägen den besonderen langgezogenen Fisch.

Oberfläche frei erreichbar

Für die zusätzliche Luftatmung bleiben freie Wege nach oben.

Große Grundfläche planen

Breite Unterstände und Wendeflächen passen zum erwachsenen Tier.

Abdeckung sicher schließen

Eine stabile lückenlose Abdeckung gehört zur Grundausstattung.

Pollis Flösselhecht, Polypterus polli

Sonderimport auf Bestellung: Diese besondere Art bestellen wir einmal im Monat gezielt für Sie mit – deshalb beträgt die Lieferzeit 1–4 Wochen.

Viele weitere Zierfische liefern wir wie gewohnt innerhalb weniger Tage – zu den schnell lieferbaren Aquarienfischen.


Auf einen Blick: Pollis Flösselhecht, Polypterus polli
Deutscher Name:Pollis Flösselhecht
Wissenschaftlich:Polypterus polli
Synonyme:keine gebräuchlichen Synonyme bekannt
Natürlicher Lebensraum:Pollis Flösselhecht Polypterus polli ist ein langgestreckter Fisch aus dem Kongobecken.
Gesellschafts-Aquarium:Nur ausreichend große, robuste Mitbewohner kommen infrage.
Wasserwerte:Als vorsichtiger Pflegeansatz eignen sich stabile, schwach saure bis neutrale Werte in weichem bis mittelhartem Wasser.
Temperatur:Etwa 24–28 °C sind ein sinnvoller Pflegeansatz.
Beckengröße:Für ein ausgewachsenes Tier empfehlen wir mindestens 150 × 60 cm Grundfläche und etwa 450 Liter.
Bepflanzung:Robuste Pflanzen lassen sich zwischen Wurzeln oder am Rand einsetzen.
Futter:Passende Portionen Regenwürmer, Muschelfleisch, Garnelen und geeignetes sinkendes Raubfischfutter bieten Abwechslung.
Geschlechts-Unterschiede:Geschlechtsreife Männchen besitzen bei Flösselhechten meist eine breitere Afterflosse.
Zucht möglich:Die gezielte Aquarienvermehrung ist anspruchsvoll und kein üblicher Nebeneffekt der Haltung.
Maximale Größe:Dokumentiert sind 32,1 cm Standardlänge ohne Schwanzflosse.
Liefergröße:ca. 13,0 cm
Mit Garnelen verträglich:Garnelen und andere passend kleine Wirbellose können gefressen werden.
Im Detail: Pollis Flösselhecht, Polypterus polli

Natürlicher Lebensraum von Pollis Flösselhecht (Polypterus polli)

Pollis Flösselhecht Polypterus polli ist ein langgestreckter Fisch aus dem Kongobecken. Natürliche Lebensräume umfassen sumpfige Bereiche und Überschwemmungszonen. Sein Körperbau unterscheidet sich deutlich von dem vieler gewöhnlicher Aquarienfische: Die einzelnen Rückenflössel und die kräftigen Brustflossen geben ihm eine urtümliche Erscheinung. Er hält sich oft bodennah auf, erkundet geschützte Bereiche und wird besonders bei gedämpftem Licht aktiv. Zur Atmung kann er zusätzlich Luft an der Oberfläche aufnehmen. Der Weg dorthin muss deshalb jederzeit frei bleiben. Im Aquarium sind eine große Grundfläche, weicher Bodengrund und breite Unterstände wichtiger als eine möglichst hohe Wassersäule. Ordnen Sie Wurzeln und größere Steine standsicher an, damit keine engen Fallen entstehen. Gleichzeitig braucht der Fisch offene Wege, auf denen er sich drehen und nach Nahrung suchen kann. Eine belastbare, lückenlos schließende Abdeckung ist unerlässlich, denn Flösselhechte können kräftig drücken und selbst kleine Ausgänge nutzen. Pflanzen bieten zusätzliche Deckung, sollten aber die Oberfläche nicht vollständig versperren. Kleine Mitbewohner passen nicht zu seinem räuberischen Nahrungserwerb.

Vergesellschaftung

Nur ausreichend große, robuste Mitbewohner kommen infrage. Kleine Fische werden als Beute betrachtet; anhaltende Konkurrenz am Boden sollte vermieden werden.

Passende Wasserparameter

Als vorsichtiger Pflegeansatz eignen sich stabile, schwach saure bis neutrale Werte in weichem bis mittelhartem Wasser. Regelmäßige Wasserwechsel begrenzen die Belastung.

Haltungstemperatur

Etwa 24–28 °C sind ein sinnvoller Pflegeansatz. Trotz zusätzlicher Luftatmung braucht der Fisch hygienisches Wasser und jederzeit freien Zugang zur Oberfläche.

Beckengröße

Für ein ausgewachsenes Tier empfehlen wir mindestens 150 × 60 cm Grundfläche und etwa 450 Liter. Unterstände müssen breit genug sein; die belastbare Abdeckung muss sämtliche Öffnungen sichern.

Bepflanzung

Robuste Pflanzen lassen sich zwischen Wurzeln oder am Rand einsetzen. Oberflächenzugang und freie Bodenwege dürfen nicht vollständig zuwachsen.

Futter

Passende Portionen Regenwürmer, Muschelfleisch, Garnelen und geeignetes sinkendes Raubfischfutter bieten Abwechslung. Kontrollieren Sie die Aufnahme auch bei gedämpftem Licht.

Geschlechtsunterschiede

Geschlechtsreife Männchen besitzen bei Flösselhechten meist eine breitere Afterflosse. Bei kleinen Jungtieren ist das Merkmal noch wenig aussagekräftig.

Zucht

Die gezielte Aquarienvermehrung ist anspruchsvoll und kein üblicher Nebeneffekt der Haltung. Planen Sie geeignete Großfischunterbringung unabhängig von einem Zuchtziel.

Endgröße

Dokumentiert sind 32,1 cm Standardlänge ohne Schwanzflosse. Für die Aquarienplanung sind ungefähr 35–40 cm Gesamtlänge mit ausreichender Reserve sinnvoll. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Garnelen und andere passend kleine Wirbellose können gefressen werden. Diese Kombination eignet sich nicht für einen geschützten Garnelenbestand.

Aufenthaltsbereich: Boden
Beuteprofil: Kleine Fische können Beute sein
Vergesellschaftung mit Zwerggarnelen: Separates Garnelenbecken empfohlen
Einrichtung für die Tierhaltung: Sandbereich empfohlen, Wurzeln und Holzstrukturen
Ernährungsweise: Überwiegend tierische Nahrung
Futterannahme: Frostfutter, Lebendfutter
Besondere Haltungsanforderungen: Sichere Abdeckung

1 von 1 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen


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1 Bewertung

1. Juli 2024 19:48

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Raritäten zu einem unschlagbaren Preis

Als die Tiere vor ein paar Jahren angeboten wurden, habe ich eine Gruppe erworben. Der Preis war absolut unschlagbar, die Tiere (wenn auch sehr klein) waren alle gesund und lebten sich schnell ein.

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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