Blutsalmler, Hyphessobrycon eques, DNZ Super-Rot
| Anzahl | Stückpreis |
|---|---|
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| 7 bis 12 |
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EAN: 0633643669947
Blutsalmler, Hyphessobrycon eques, DNZ Super-Rot
| Deutscher Name: | Blutsalmler |
| Wissenschaftlich: | Hyphessobrycon eques |
| Synonyme: | Serpae-Salmler, Megalamphodus eques, Hyphessobrycon callistus, Hyphessobrycon serpae, Hyphessobrycon minor |
| Herkunft: | Südamerika (Amazonas- und Paraguay-Becken) |
| Gesellschafts-Aquarium: | ja, mit passenden beweglichen Arten |
| Wasserwerte: | weich bis mittelhart, pH ca. 5,0 - 7,5 |
| Temperatur: | ca. 22-28 °C |
| Beckengröße: | ab 80 cm für adulte Tiere |
| Bepflanzung: | dicht an den Rändern, mit Schattenzonen und Freiraum |
| Futter: | Omnivore; feines Granulat, Frost- und Lebendfutter, etwas pflanzliche Beikost |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen schlanker und farbiger, Weibchen fülliger |
| Zucht möglich: | Ja, Freilaicher; im Artenbecken gut möglich |
| Maximale Größe: | bis zu 4 cm |
| Liefergröße: | ca. 2-3 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | bedingt, Junggarnelen werden meist gefressen |
Herkunft des Blutsalmlers (Hyphessobrycon eques)
Kaum ein kleiner Salmler bringt so viel sichtbare Energie ins Aquarium wie der Blutsalmler (Hyphessobrycon eques). Schon als Jungtier fällt er durch seinen warmen Rotton auf, doch richtig eindrucksvoll wird diese Art erst im Schwarm. Dann schieben sich die Tiere wie kleine glühende Funken durch das Becken, mal enger zusammen, mal leicht versetzt, immer in Bewegung und doch mit einem klaren Gruppengefühl. Der Körper leuchtet je nach Licht zwischen kupferrot, ziegelrot und tiefem Orange, dazu kommen der dunkle Schulterfleck und die fast schwarz wirkende Rückenflosse, die dem Fisch eine markante Zeichnung verleihen. Gerade dieser Kontrast macht ihn im Aquarium so unverwechselbar. Seine Heimat liegt in Südamerika, vor allem in ruhigeren bis langsam fließenden Bereichen des Amazonas- und Paraguay-Systems, also in Gewässerzonen mit dichter Ufervegetation, aufragenden Pflanzenstängeln, Wurzeln, Laub und häufig leicht gedämpftem Licht. Dort lebt die Art nicht als Einzelfisch, sondern in Gruppen, die Schutz und innere Ordnung geben. Im Aquarium ist das nicht anders: Erst in einer vernünftigen Gruppe zeigt der Blutsalmler seine eigentliche Wirkung. Dann sieht man nicht nur Farbe, sondern auch Rangordnung, kleine Imponiermomente, gemeinsames Drehen und jenes lebendige Schwarmverhalten, das ein Becken spürbar wacher und dynamischer macht.
Blutsalmler vergesellschaften
Mit der passenden Auswahl an Mitbewohnern kann der Blutsalmler sehr gut im Gesellschaftsaquarium funktionieren, aber er ist kein Fisch für jede beliebige Kombination. Sein Temperament ist lebhaft, neugierig und innerhalb der Gruppe durchaus temperamentvoll. Gerade deshalb sollte man ihn immer in einer ausreichend großen Gruppe pflegen. Ab 10 Tieren verteilt sich das Sozialverhalten meist deutlich besser, und auch das bekannte Flossenzwicken nimmt spürbar ab. Langsame, sehr friedliche oder langflossige Arten sind keine gute Wahl, weil sie schnell zum Ziel dieser Aufmerksamkeit werden können. Bewegliche, robuste Beifische ähnlicher Größe passen meist wesentlich besser. Wichtig sind außerdem Sichtunterbrechungen, Randstruktur und genügend Raum, damit die Tiere nicht permanent untereinander oder mit anderen Arten aneinandergeraten. In einer schön großen Gruppe wirkt der Blutsalmler nicht ruppig, sondern wach, lebendig und erstaunlich geschlossen.
Passende Wasserparameter
Bei den Wasserwerten zeigt sich der Blutsalmler deutlich anpassungsfähiger, als seine kräftige Optik vielleicht vermuten lässt. Sehr gut passt weiches bis mittelhartes Wasser mit einem pH-Wert von etwa 5,0 bis 7,5. Noch wichtiger als irgendein Idealwert ist aber die Stabilität. Sauberes Wasser, regelmäßige Wasserwechsel und eine insgesamt niedrige Belastung machen sich bei dieser Art sofort bemerkbar. Die Fische wirken ruhiger, die Farbe erscheint klarer und der Schwarm bleibt geschlossener. Ein leicht saures bis neutrales Milieu mit guter Wasserhygiene kommt ihrem natürlichen Umfeld besonders nahe und sorgt dafür, dass sie ihr typisches Verhalten ohne dauerhaften Stress zeigen können.
Haltungstemperatur
Im tropischen Aquarium fühlt sich der Blutsalmler bei 22 bis 28 °C sehr wohl. In diesem Bereich bleiben die Tiere aktiv, futterfreudig und farbstark, ohne hektisch zu wirken. Gerade bei kleineren Salmlern zahlt sich eine konstante Temperatur aus, weil starke Schwankungen das Gruppenverhalten schnell unruhiger machen können. Ein gleichmäßig temperiertes Becken mit guter Sauerstoffversorgung bringt die schönste Balance aus Farbwirkung, Bewegungsfreude und allgemeiner Kondition.
Die Beckengröße für Hyphessobrycon eques
Trotz seiner kleinen Endgröße sollte der Blutsalmler nicht zu knapp untergebracht werden. Für ausgewachsene Tiere ist ein Aquarium ab 80 cm Länge eine sinnvolle Untergrenze, weil die Art nicht über Einzelwirkung, sondern über Schwarmdynamik lebt. Gerade mehrere Tiere brauchen Schwimmbahnen, Wendeflächen und Rückzugsstruktur, damit das Sozialverhalten nicht ständig in Enge umschlägt. Sehr passend ist ein Becken mit dunklem Sand oder feinem Kies, dazu Wurzeln, verzweigte Äste und dichter bepflanzte Randzonen. Die Mitte darf bewusst freier bleiben, damit der Schwarm sichtbar ziehen kann. So entsteht genau die Mischung, die dem Blutsalmler guttut: Schutz an den Seiten, Ruhe im Hintergrund und freie Bewegung im Vordergrund. In zu kargen oder zu kleinen Becken wirken die Tiere oft härter und nervöser, während ein gut gegliedertes Aquarium ihre schöne Gruppendynamik deutlich besser trägt.
Bepflanzung
Eine durchdachte Bepflanzung macht bei dieser Art viel aus, weil sie nicht nur schön aussieht, sondern das gesamte Verhalten beeinflusst. Besonders gut funktionieren dichte Randbepflanzung, feinere Pflanzenstrukturen und Schwimmpflanzen, die das Licht etwas brechen und dem Becken weichere Übergänge geben. Dadurch wirken die Tiere gelöster, und das Rot bekommt mehr Tiefe. Offene Bereiche sollten trotzdem bleiben, denn der Schwarm braucht Raum, um gemeinsam zu ziehen. Pflanzen sind hier also keine bloße Kulisse, sondern geben Rückhalt, dämpfen die Unruhe und helfen dabei, das Aquarium in sichere und freie Zonen zu gliedern. Genau das passt sehr gut zu einer Art, die Schutz und Sichtkontakt zugleich braucht.
Das Futter für Blutsalmler
Beim Futter sind Blutsalmler unkompliziert, solange das Angebot abwechslungsreich bleibt. Als omnivore Art nehmen sie feines Granulat, Flockenfutter, Frostfutter und Lebendfutter sehr gut an. Gerade kleine tierische Komponenten wie Artemia, Cyclops oder feine Mückenlarven werden meist begeistert gefressen und unterstützen Kondition und Ausfärbung. Ein kleiner pflanzlicher Anteil kann das Futterangebot sinnvoll abrunden. Mehrere kleinere Gaben über den Tag passen oft gut zum lebhaften Schwarm, weil die Tiere dann ruhiger und gleichmäßiger fressen. Eine abwechslungsreiche Ernährung bringt bei dieser Art nicht nur kräftigere Farben, sondern oft auch ein ausgeglicheneres Verhalten innerhalb der Gruppe.
Geschlechtsunterschiede
Mit zunehmender Reife lassen sich die Geschlechter meist recht gut unterscheiden, auch wenn das in der Verkaufsgröße von 2 bis 3 cm noch nicht immer eindeutig sein muss. Männchen wirken in der Regel schlanker, straffer gebaut und etwas intensiver gefärbt. Weibchen erscheinen vor allem bei guter Fütterung oder Laichansatz fülliger und runder. In einer gut eingespielten Gruppe sieht man diese Unterschiede am besten im direkten Vergleich. Für die Haltung ist eine frühe Geschlechtertrennung aber kaum entscheidend, weil bei dieser Art ohnehin die Gruppe und nicht ein einzelnes Paar im Mittelpunkt steht.
Die Zucht von Hyphessobrycon eques
Die Zucht ist im Aquarium gut möglich, wenn man sie gezielt vorbereitet. Der Blutsalmler ist ein Freilaicher ohne Brutpflege, der seine Eier zwischen feinen Pflanzen, Moos oder geeigneten Laichsubstraten verteilt. Damit der Laich nicht sofort verloren geht, sollten die Elterntiere nach dem Ablaichen wieder entfernt werden. Ein ruhiges Zuchtbecken mit weichem Wasser, gedämpftem Licht und feinem Lebend- oder Frostfutter zur Konditionierung erhöht die Chancen deutlich. Nach dem Schlupf benötigen die Jungfische zunächst sehr kleines Erstfutter, bevor später auf Artemia-Nauplien oder anderes passendes Kleinfutter umgestellt werden kann. Für Aquarianer, die erste Erfahrungen mit der Nachzucht kleiner Salmler sammeln möchten, ist diese Art durchaus interessant.
Die Endgröße von Blutsalmlern
Voll ausgewachsen erreicht der Blutsalmler bis zu etwa 4 cm und bleibt damit angenehm handlich, ohne im Aquarium unterzugehen. Gerade seine intensive Färbung, die dunkle Zeichnung und die lebhafte Schwarmwirkung lassen ihn deutlich präsenter erscheinen, als die reine Körperlänge vermuten lässt. Bei guter Pflege, regelmäßigen Wasserwechseln und abwechslungsreicher Ernährung ist eine Lebenserwartung von etwa 5 bis 7 Jahren realistisch. Damit ist der Blutsalmler kein kurzfristiger Effektfisch, sondern ein dauerhaft spannender, farbstarker Schwarmbewohner mit echtem Charakter.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Für reine Garnelenbecken ist der Blutsalmler nicht die richtige Wahl. Ausgewachsene Zwerggarnelen können in dicht strukturierten Becken zwar mitunter mitlaufen, sicher ist diese Kombination aber nicht. Vor allem Junggarnelen werden meist als passendes Kleinfutter betrachtet, sobald sie erreichbar sind. Dazu kommt das lebhafte Temperament der Art, das empfindlichere Wirbellose zusätzlich unter Druck setzen kann. Wer Garnelen gezielt vermehren möchte, wählt besser deutlich ruhigere Fischarten. In einem auf Salmler abgestimmten Becken zeigt der Blutsalmler ohnehin seine deutlich schönere Seite.
| Telefon: | Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130. |
|---|---|
| Temperaturbereiche: | Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen |
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1 Bewertung
27. Oktober 2024 19:34
Tip Top
Auch hier alles bestens! Lieben Dank! Immer wieder gerne!
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