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Winterharte Teichfische & die sichere Überwinterung
Ihr Experten-Guide für robuste Teichbewohner und frostfeste Gartenteiche.
Wer einen Gartenteich plant, stellt sich meist zuerst die Frage: Welche Tiere können das ganze Jahr über draußen bleiben? Winterharte Teichfische sind die Basis für ein dauerhaft funktionierendes Ökosystem im Garten. Bei interaquaristik.de finden Sie eine riesige Auswahl an Arten, die perfekt an unsere klimatischen Bedingungen angepasst sind. In diesem Portal erfahren Sie alles über die besten Arten und wie Sie diese sicher durch die Frostperiode bringen.
Welche Fische gelten als winterhart?
In unserem Sortiment an Teichfischen führen wir fast ausschließlich Arten, die absolut frostfest sind. Zu den beliebtesten winterharten Teichfischen zählen:
- Koi-Karpfen: Die majestätischen Juwelen des Teichs sind erstaunlich robust gegen Kälte.
- Goldfische & Shubunkin: Klassiker, die selbst in strengen Wintern am Teichgrund ausharren.
- Moderlieschen & Elritzen: Diese kleinen Biotopfische sind extrem widerstandsfähig und beleben die oberen Wasserzonen.
- Störe & Sterlets: Diese urzeitlichen Fische sind sogar im Winter aktiv und benötigen eine besondere Aufmerksamkeit.
Winterharte Wirbellose: Schnecken, Krebse & Muscheln
Nicht nur Fische, auch viele winterharte Wirbellose leisten im Winter wertvolle Arbeit oder überdauern im Schlamm:
Einheimische Teichmuscheln und Sumpfdeckelschnecken graben sich tief in den Bodengrund ein, während Edelkrebse in ihren Höhlen Schutz suchen. Diese Tiere sind für das biologische Gleichgewicht im Frühjahr unverzichtbar, da sie organische Reste verwerten, sobald die Temperaturen steigen.
Voraussetzungen für die richtige Überwinterung
1. Die physikalische Basis: Tiefe & Volumen
Der Begriff "winterhart" greift nur, wenn die Umgebung mitspielt. Ein Teich muss mindestens 80 bis 100 cm tief sein. Nur so kann sich am Boden die lebensnotwendige 4°C-Zone bilden (Anomalie des Wassers), in die sich die Tiere zurückziehen.
2. Gasaustausch statt Erstickungsgefahr
Unter einer geschlossenen Eisdecke sammeln sich gefährliche Faulgase an. Ein Eisfreihalter (z. B. aus Styropor) ist essenziell, um einen Gasaustausch zu ermöglichen. Hacken Sie das Eis niemals mit Gewalt auf – die Schallwellen können die Schwimmblasen Ihrer Fische schädigen.
Achtung: Wann die Winterhärte endet
In sehr kleinen Teichen oder Flachwasserbecken (siehe Bild) friert das Wasser oft komplett durch. Hier können keine Fische überwintern. Bringen Sie Tiere aus solchen Becken im Herbst in ein frostfreies Winterquartier im Haus.
3. Die richtige Fütterung vor und während des Winters
Bereiten Sie Ihre winterharten Teichfische im Herbst mit energiereichem Teichfischfutter vor. Sobald die Wassertemperatur unter 8-10°C sinkt, stellen Kois und Goldfische die Verdauung ein. Besonderheit Störe: Da Störe auch im Winter aktiv bleiben, benötigen sie auch bei Kälte geringe Mengen spezielles Sinkfutter.
Zusammenfassung: Sicher durch den Winter
- ✔ Artenwahl: Setzen Sie auf bewährte winterharte Teichfische und Wirbellose aus unserem Sortiment.
- ✔ Teichpflege: Laub im Herbst entfernen, um Faulschlamm-Bildung zu minimieren.
- ✔ Sauerstoff: Eisfreihalter oder Teichbelüfter installieren.
- ✔ Ruhe: Den Teich im Winter weitgehend in Ruhe lassen – keine Erschütterungen!