Rio Negro-Tigerharnischwels, L169, LDA1, Panaqolus sp., 5-74 cm
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Rio Negro-Tigerharnischwels, L169, LDA1, Panaqolus sp., 5-74 cm
| Deutscher Name: | Rio-Negro-Tigerharnischwels |
| Wissenschaftlich: | Panaqolus sp. |
| Synonyme: | L169, LDA1, Golden Stripe, Gold-Tigerharnischwels |
| Herkunft: | Brasilien (Rio Negro, Schwarzwasser-Zuflüsse) |
| Gesellschafts-Aquarium: | gut geeignet |
| Wasserwerte: | weich bis mittelhart, pH 5,5–7,0 |
| Temperatur: | ca. 25–29 °C |
| Beckengröße: | ab 80–100 cm |
| Bepflanzung: | schattig, viele Wurzeln und strukturreiche Bereiche |
| Futter: | Aufwuchsfresser; Holzfresser, pflanzliche Kost, geeignetes Welsfutter |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen stärker beborstet, kräftigere Kopfform |
| Zucht möglich: | selten, in Höhlen; ruhige Umgebung fördert Erfolg |
| Maximale Größe: | bis ca. 12–14 cm |
| Liefergröße: | 5-7 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | größtenteils gut verträglich |
Herkunft des Rio-Negro-Tigerharnischwelses (Panaqolus sp.)
Der Rio-Negro-Tigerharnischwels gehört zu den attraktivsten und beliebtesten Vertretern der Gattung Panaqolus. Sein natürliches Verbreitungsgebiet liegt im oberen Rio Negro sowie in mehreren Schwarzwasser-Nebenflüssen des brasilianischen Amazonasbeckens. Diese Gewässer sind dunkel gefärbt, extrem weich und reich an versunkenem Holz – ein ideales Refugium für diese spezialisierten Aufwuchs- und Holzfresser. Unter den großen, verflochtenen Wurzelstöcken herrscht gedämpftes Licht, das die goldgelben Streifen des Tigers perfekt zur Geltung bringt. Das Habitat ist strömungsarm, sauerstoffreich und dicht von Laub, Ästen und Wurzeln bedeckt. In dieser Umgebung bewegen sich die Tiere ruhig und sicher, nutzen jede Spalte als Rückzugsort und raspeln beständig an Holzoberflächen, um ihre natürliche Nahrung aufzunehmen. Die Art bleibt relativ klein für einen L-Wels, wirkt aber durch ihre intensiven Muster extrem präsent im Aquarium.
Rio-Negro-Tigerharnischwelse vergesellschaften
Die Art gilt als ausgesprochen friedlich und eignet sich hervorragend für Gesellschaftsaquarien. Ideal sind ruhige Beifische aus Südamerika wie Salmler, Zwergbuntbarsche oder andere kleine Welse. Innerartlich kann es zu leichten Revierstreitigkeiten kommen, weshalb mehrere Höhlen, viel Holz und klare Strukturen wichtig sind. Da die Tiere überwiegend dämmerungsaktiv sind, harmonieren sie gut mit tagaktiven Arten ohne Konkurrenzdruck.
Passende Wasserparameter
Als typischer Schwarzwasserbewohner bevorzugt der L169 sehr weiches Wasser mit einem leicht sauren pH-Wert zwischen 5,5 und 7,0. Eine gute Sauerstoffversorgung, biologische Filterung und regelmäßig frisches Wasser sind essenziell. Huminstoffe, Erlenzäpfchen oder Laub unterstützen natürliche Bedingungen und fördern Farbe, Ruhe und Wohlbefinden.
Haltungstemperatur
Temperaturen zwischen 25 und 29 °C entsprechen den Bedingungen seines Herkunftsgebiets. Leicht höhere Werte regen Aktivität und Fressverhalten an, solange genügend Sauerstoff vorhanden ist. Die Art reagiert empfindlich auf starke Temperaturschwankungen und bevorzugt konstante, warme Verhältnisse.
Die Beckengröße für Panaqolus sp. (L169)
Ein Becken ab 80–100 cm Länge bietet ausreichend Platz für Revierbildung und viele Versteckstrukturen. Entscheidend ist eine massive Menge an Wurzeln, Röhren und Holzstücken, da die Tiere einen großen Teil ihrer Zeit auf oder unter Holzoberflächen verbringen. Eine abwechslungsreiche Strukturierung sorgt für Sicherheit und verringert innerartliche Spannungen.
Bepflanzung
Schattige Bereiche mit robusten Pflanzen wie Anubias oder Javafarn eignen sich ideal. Freie Holzflächen müssen stets ausreichend vorhanden sein, damit die Tiere ihrem natürlichen Raspelverhalten nachgehen können. Auch Laubschichten werden gerne durchstöbert und gehören unbedingt zur artgerechten Umgebung.
Das Futter für Rio-Negro-Tigerharnischwelse
Der L169 ist ein klassischer Holz- und Aufwuchsfresser. Hochwertige Welschips auf Pflanzenbasis, Gemüse (Zucchini, Spinat), Spirulina sowie braunes Herbstlaub sollten regelmäßig angeboten werden. Tierische Zusatzfütterung wird nur in kleinen Mengen benötigt. Holz (Mopani, Mangrove, Wurzeln) ist unverzichtbar für Verdauung und Wohlbefinden.
Geschlechtsunterschiede
Männchen tragen deutlichere Odontoden an Flanken und Brustflossen und wirken kräftiger im Kopfbereich. Weibchen sind rundlicher und zeigen weniger borstiges Erscheinungsbild. Sicher bestimmbar werden die Geschlechter jedoch meist erst ab einer Größe von etwa 7–8 cm.
Zucht von Panaqolus sp. (L169)
Die Zucht gelingt nur selten, da die Tiere stabile, sehr ruhige Bedingungen benötigen. Die Eiablage erfolgt in engen Röhrenhöhlen, die das Männchen anschließend bewacht. Weiches, warmes und sehr sauberes Wasser sowie natürliche Strukturierung erhöhen die Chancen erheblich. Geduld und Konstanz sind entscheidend.
Die Endgröße von Rio-Negro-Tigerharnischwelsen
Mit 12–14 cm bleibt die Art vergleichsweise klein. Bei guter Pflege können die Tiere deutlich über sechs Jahre, teilweise auch länger leben. Die kontrastreiche Zeichnung bleibt bis ins Alter attraktiv.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Der L169 ist kein Räuber und zeigt sich in den meisten Fällen garnelenverträglich. Jungtiere könnten gelegentlich aufgescheucht werden, ernsthafte Gefahr besteht jedoch kaum. Eine dichte Struktur hilft beiden Arten, sich sicher zu fühlen.
| Telefon: | Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130. |
|---|---|
| Temperaturbereiche: | Warm (24-26°C) - heizen |
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