Kakaduzwergbuntbarsch doppelrot, Apistogramma cacatuoides, paarweise M
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EAN: 0633643669411
Kakaduzwergbuntbarsch doppelrot, Apistogramma cacatuoides, paarweise M
| Deutscher Name: | Kakaduzwergbuntbarsch doppelrot |
| Wissenschaftlich: | Apistogramma cacatuoides |
| Synonyme: | Kakadu-Zwergbuntbarsch, Cockatoo Dwarf Cichlid |
| Herkunft: | Südamerika (Peru, Bolivien – Amazonas-Einzugsgebiet) |
| Gesellschafts-Aquarium: | geeignet mit ruhigen Arten |
| Wasserwerte: | weich, pH ca. 5,5–7,0 |
| Temperatur: | ca. 24–28 °C |
| Beckengröße: | ab 80 cm Kantenlänge |
| Bepflanzung: | dicht, mit Höhlen und Laub |
| Futter: | feines Granulat, Frost- und Lebendfutter |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen größer mit verlängerten Flossen |
| Zucht möglich: | Ja, Höhlenbrüter mit Brutpflege |
| Maximale Größe: | bis ca. 8 cm |
| Liefergröße: | ca. 3–4 cm / 4-6 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | bedingt, Junggarnelen gefährdet |
Herkunft des Kakaduzwergbuntbarschs doppelrot (Apistogramma cacatuoides)
Der Kakaduzwergbuntbarsch doppelrot (Apistogramma cacatuoides) gehört zur Familie der Cichlidae und stammt aus dem westlichen Amazonasgebiet in Peru und Bolivien. Dort bewohnt die Art ruhige Nebenarme, flache Bachläufe und überflutete Uferzonen, die von feinem Sand, Laubschichten und Wurzelwerk geprägt sind. Das Wasser ist meist weich, schwach sauer und nur sanft in Bewegung, während dichtes Pflanzenwachstum und überhängende Vegetation für wechselnde Lichtverhältnisse sorgen. In diesem Umfeld halten sich die Tiere bodennah auf, nutzen kleine Strukturen als Reviergrenzen und suchen zwischen Laub und Sand nach Nahrung. Die Zuchtform „doppelrot“ greift diese natürliche Wirkung auf und verstärkt sie durch intensive Rotfärbung an Flossen und Körperpartien, die besonders bei Männchen deutlich hervortritt. Typisch ist ein ausgeprägtes Paar- und Revierverhalten: Adulte Tiere bilden feste Paare, die gemeinsam Bereiche nutzen und verteidigen. In der Aquarienhaltung wird diesem Verhalten Rechnung getragen, indem die Tiere paarweise abgegeben werden – bei einer Bestellung im Zweierschritt wird automatisch ein harmonisches Männchen-Weibchen-Paar zusammengestellt, der angegebene Preis bezieht sich dabei jeweils auf ein Tier.
Kakaduzwergbuntbarsch doppelrot vergesellschaften
In ruhigen Gesellschaftsaquarien lässt sich der Kakaduzwergbuntbarsch doppelrot gut pflegen, sofern die Mitbewohner sorgfältig gewählt werden. Kleine, friedliche Salmler oder feine Bodenfische, die den unteren Bereich nicht dauerhaft beanspruchen, passen gut. Wichtig sind klare Sichtbarrieren und Rückzugsorte, damit Reviere respektiert werden. Während der Fortpflanzungszeit verteidigen die Tiere ihr kleines Revier deutlich, bleiben dabei aber berechenbar.
Passende Wasserparameter
Die Art bevorzugt weiches Wasser mit leicht saurem bis neutralem pH-Wert zwischen 5,5 und 7,0. Stabile Bedingungen mit niedrigen Nitratwerten sind entscheidend für Gesundheit und Farbenpracht. Regelmäßige Teilwasserwechsel und eine ruhige Filterung unterstützen das natürliche Wohlbefinden.
Haltungstemperatur
Temperaturen zwischen 24 und 28 °C entsprechen den natürlichen Verhältnissen des Lebensraums. In diesem Bereich zeigen die Tiere ihr typisches Verhalten, intensive Farben und eine gute Futteraufnahme.
Die Beckengröße für Apistogramma cacatuoides
Ein Aquarium ab 80 cm Kantenlänge bietet einem Paar ausreichend Raum zur Revierbildung. Feiner Sandboden, Laub, Wurzeln und mehrere Höhlen für die Brut sind essenziell, um natürliche Strukturen nachzubilden. Freie Bereiche zwischen den Verstecken erleichtern die Orientierung und reduzieren Stress.
Bepflanzung
Dichte Randbepflanzung mit robusten Pflanzen, ergänzt durch Moose und Schwimmpflanzen, schafft gedämpftes Licht und sichere Rückzugszonen. Offene Sandflächen sollten bewusst erhalten bleiben.
Das Futter für Kakaduzwergbuntbarsche doppelrot
Feines Granulat bildet eine gute Basis, sollte jedoch regelmäßig durch Frost- und Lebendfutter wie Artemia, Cyclops oder Mückenlarven ergänzt werden. Mehrere kleine Fütterungen kommen dem natürlichen Fressverhalten entgegen.
Geschlechtsunterschiede
Männchen werden größer und zeigen deutlich verlängerte Rücken- und Schwanzflossen mit intensiver Rotfärbung. Weibchen bleiben kompakter und wirken zurückhaltender gefärbt. Bei Jungtieren sind die Unterschiede noch nicht sicher zu erkennen und entwickeln sich erst mit zunehmender Reife.
Die Zucht von Apistogramma cacatuoides
Die Zucht im Aquarium ist gut möglich. Als Höhlenbrüter legen die Weibchen ihre Eier in geschützten Verstecken ab und übernehmen die Brutpflege, während das Männchen das Revier sichert. Stabile Wasserwerte und ausreichend Verstecke fördern den Erfolg.
Die Endgröße von Kakaduzwergbuntbarschen doppelrot
Mit einer Endgröße von bis zu 8 cm bleiben die Tiere handlich. Bei guter Pflege erreichen sie eine Lebenserwartung von etwa fünf bis sechs Jahren und zeigen über lange Zeit ihr charakteristisches Paarverhalten.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Adulte Zwerggarnelen können in dicht strukturierten Becken toleriert werden. Junggarnelen werden jedoch als Beute betrachtet, weshalb eine vollständige Sicherheit nicht gegeben ist.
| Telefon: | Aquaristik: Anforderung aktueller Fischfotos und Videos per WhatsApp: 016099209130. |
|---|---|
| Temperaturbereiche: | Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen |
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2 Bewertungen
8. Oktober 2026 09:54
Schöne Tiere
Fische lebend angekommen. Gute Qualität. Gut verpackt. Wie immer bei interaquaristik
20. September 2026 15:00
Gesundes und optisch sehr schönes Paar
Beide Tiere kamen in einem ausgezeichneten Zustand an und sehen wirklich sehr schön und genau wie auf den Bildern aus. Das Männchen hat ein schön knalliges Orange, das Weibchen ist logischerweise nicht so farbenfroh. Man bekommt hier zwar zwei Fische unterschiedlichen Geschlecht, es scheint allerdings so, als ob man kein Pärchen bekommt! Beide Fische kamen in getrennten Beutel an und agieren auch im Aquarium nicht zusammen. Das Männchen verscheucht das Weibchen aktuell noch aus seiner Nähe.
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.