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Kleine Wasserlinse, Lemna minor, 50 ml ENZ
| Deutscher Name: | Kleine Wasserlinse |
| Wissenschaftlich: | Lemna minor |
| Synonyme: | Lemna minor var. minor |
| Herkunft: | Kosmopolitisch, weltweit verbreitet |
| Standort: | Wasseroberfläche |
| Lichtbedarf: | gering bis hoch |
| pH-Bereich: | 6,0-8,0 |
| Wasserhärte: | weich bis hart |
| Wasser-Temperatur: | 10-28° C |
| Düngung: | bei Bedarf |
| CO2-Zugabe: | Nicht notwendig |
| Vermehrung: | Teilung, Sprossbildung |
| Wachstum: | sehr schnell |
| Erreichbare Größe: | ca. 2-5 mm pro Einzelpflanze |
| Lieferung als: | 50 ml Becher |
Herkunft der Kleinen Wasserlinse (Lemna minor)
Die Kleine Wasserlinse (Lemna minor) gehört zur Familie der Wasserlinsengewächse (Lemnaceae) und zählt zu den am weitesten verbreiteten Wasserpflanzen weltweit. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet umfasst nahezu alle gemäßigten und warmen Regionen der Erde, darunter Europa, Asien, Afrika sowie Nord- und Südamerika. In der Natur besiedelt diese Wasserpflanze bevorzugt nährstoffreiche, stehende oder sehr langsam fließende Gewässer wie Teiche, Tümpel, Altarme, Gräben und ruhige Seeuferzonen. Dort bildet sie oft geschlossene, grüne Teppiche auf der Wasseroberfläche. Die Aquarienpflanze zeichnet sich durch ihre extrem einfache Bauweise aus: winzige, rundlich-ovale Schwimmblätter mit feinen, meist einzelnen Wurzelfäden, die frei ins Wasser herabhängen. Trotz ihrer schlichten Erscheinung ist Lemna minor ökologisch äußerst bedeutend und spielt eine wichtige Rolle im natürlichen Nährstoffkreislauf.
Wasserlinsen im Aquarium – unterschätzter Nutzen statt lästiges Beikraut
Wasserlinsen genießen im Aquarium häufig einen zweifelhaften Ruf, da sie sich schnell vermehren und nach Arbeiten im Becken gerne an Händen und Armen haften bleiben. Betrachtet man ihre Eigenschaften jedoch genauer, zeigt sich, dass sie in vielerlei Hinsicht einen enormen Mehrwert bieten. Als schwimmende Aquarienpflanze sorgt Lemna minor für eine natürliche Abdeckung der Wasseroberfläche und vermittelt Fischen ein deutlich höheres Sicherheitsgefühl. Gerade scheue Arten, Oberflächenbewohner oder frisch eingesetzte Tiere profitieren von dieser Deckung spürbar durch reduzierten Stress. Zudem erhöht die dichte Schwimmpflanzendecke nachweislich die Überlebensrate von Jungfischen, insbesondere bei lebendgebärenden Arten, da sie Schutz vor Fressfeinden bietet. Gleichzeitig nimmt die Wasserpflanze große Mengen an Nitrat und Phosphat direkt aus dem Wasser auf und wirkt so als effektiver Nährstoffpuffer. Durch diese Nährstoffkonkurrenz sowie die leichte Lichtabschattung wird das Algenwachstum deutlich gebremst. Ein weiterer praktischer Nebeneffekt: Verfärben sich die Wasserlinsen gelblich, kann dies ein früher Hinweis auf Eisenmangel im Aquarium sein. Wichtig ist lediglich, den Bestand regelmäßig zu kontrollieren und auszudünnen, damit ausreichend Licht für bodenständige Aquarienpflanzen erhalten bleibt.
Optimale Standorte im Aquarium
Die Kleine Wasserlinse ist eine reine Schwimmpflanze und wird ausschließlich an der Wasseroberfläche gepflegt. Sie eignet sich hervorragend, um offene Beckenbereiche zu begrünen, Licht zu dämpfen und eine natürliche Beschattung zu erzeugen. Besonders in Aquarien mit lichtscheuen oder oberflächenorientierten Fischen sorgt diese Wasserpflanze für ein deutlich ruhigeres Erscheinungsbild. Auch als natürliche Revierbegrenzung oder Sichtschutz von oben ist Lemna minor sehr beliebt. In offenen Aquarien, Zuchtbecken, Aufzuchtanlagen oder auch in Teichen entfaltet sie ihre volle Wirkung und trägt zur Stabilisierung des biologischen Gleichgewichts bei.
Lichtbedarf der Lemna minor
Lemna minor zeigt sich äußerst anpassungsfähig in Bezug auf die Lichtverhältnisse. Die Wasserpflanze wächst sowohl bei schwacher als auch bei intensiver Beleuchtung zuverlässig. Unter stärkerem Licht vermehrt sie sich besonders schnell und bildet dichte, geschlossene Schwimmdecken. Bei geringerer Beleuchtung bleibt das Wachstum moderater, was sie auch für Aquarien mit schwächerer Ausleuchtung interessant macht. Durch ihre Lage an der Oberfläche erhält sie stets ausreichend Licht und kann so selbst in tiefen Becken problemlos gedeihen.
Haltung und Pflege der Lemna minor im Aquarium
Die Haltung der Kleinen Wasserlinse ist denkbar einfach und daher ideal für Anfänger wie auch für erfahrene Aquarianer. Sie bevorzugt einen pH-Wert zwischen 6,0 und 8,0 und kommt sowohl mit weichem als auch mit hartem Wasser gut zurecht. Der optimale Temperaturbereich liegt zwischen 10 und 28 °C, wodurch sie ausdrücklich auch für Kaltwasseraquarien geeignet ist. Ein klassischer Rückschnitt ist nicht erforderlich, allerdings sollte der Bestand regelmäßig reduziert werden, um ein vollständiges Abschatten des Beckens zu vermeiden und ausreichend Licht für andere Aquarienpflanzen zu gewährleisten.
Düngung der Lemna minor im Aquarium
Die Kleine Wasserlinse nimmt Nährstoffe direkt aus dem Wasser auf und profitiert von einem gewissen Nährstoffangebot, insbesondere von Nitrat und Phosphat. In gut besetzten Aquarien ist eine zusätzliche Düngung meist nicht notwendig. In sehr nährstoffarmen Becken kann eine gezielte Flüssigdüngung sinnvoll sein. Ihre schnelle Nährstoffaufnahme macht diese Wasserpflanze zu einem wirksamen Helfer bei der Stabilisierung der Wasserwerte.
Zusätzliche CO2-Versorgung
Eine zusätzliche CO2-Zugabe ist für Lemna minor nicht erforderlich. Die Aquarienpflanze wächst auch ohne technische CO2-Unterstützung zuverlässig und konstant.
Vermehrung der Kleinen Wasserlinse
Die Vermehrung erfolgt rein vegetativ durch Teilung. Aus einzelnen Pflanzen entstehen durch Sprossbildung innerhalb kürzester Zeit neue Wasserlinsen, wodurch sich der Bestand schnell ausdehnt. Diese Eigenschaft macht Lemna minor auch als natürliche Futterquelle für pflanzenfressende Aquarienbewohner interessant.
Wachstumsgeschwindigkeit von Lemna minor
Lemna minor zählt zu den am schnellsten wachsenden Wasserpflanzen. Unter günstigen Bedingungen kann sie die Wasseroberfläche innerhalb weniger Tage großflächig bedecken, weshalb eine regelmäßige Kontrolle empfehlenswert ist.
Endgröße der Kleinen Wasserlinse
Einzelpflanzen bleiben mit etwa 2 bis 5 Millimetern sehr klein. Ihre Wirkung entfaltet die Wasserpflanze durch die dichte Ansammlung zahlreicher Schwimmblätter, die geschlossene Pflanzenteppiche bilden.
Lieferung im 50 ml Becher
Die Kleine Wasserlinse wird in einem 50 ml Becher geliefert und stammt aus unserer eigenen Zucht! Sie ist nicht In Vitro kultiviert aber frei von Düngemitteln und dadurch auch für Garnelen sofort nutzbar. Vor dem Einsetzen empfiehlt es sich, die Wasserpflanze aus dem Becher zu entnehmen, gründlich mit Aquarienwasser zu spülen und anschließend locker auf der Wasseroberfläche zu verteilen, um ein schnelles Anwachsen zu unterstützen.
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|---|---|
| Temperaturbereiche: | Kaltwasser (4-18°C) - kein Heizer, Mäßig warm (22-23°C) - wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen, Zimmertemperatur (19-21°C) - kein Heizer in beheizten Räumen |
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