Bartagamen

Bartagamen (Pogona vitticeps

Allgemeine Informationen zu Bartagamen:

Die interessanten Reptilien halten Einzug in immer mehr Wohnzimmer. Die Gründe dafür sind einleuchtend. Die Tiere sind hübsch, exotisch, interessant zu beobachten und dabei verhältnismäßig einfach in Haltung und Pflege. Die ursprüngliche Heimat der Bartagamen ist Australien. Insbesondere im sogenannten „Outback“ sind sie vermehrt anzutreffen. Sie bevorzugen warme und trockene Lebensräume. Die Echsen ziehen in erster Linie aufgrund ihres interessanten optischen Erscheinungsbildes alle Blicke auf sich. Die Exoten erinnern optisch an märchenhafte Drachen oder Dinosaurier aus grauer Vorzeit. Ihr Beliebtheitswert ist unter anderem auf diesen Aspekt zurückzuführen. Weitere markante Erkennungszeichen wären beispielsweise die deutlich sichtbaren Stacheln an der Kehle der Tiere. Diese brachten den Reptilien den Namen BARTagamen ein. DIE Bartagame gibt es nicht. Im Gegenteil. Es existieren aktuell 8 unterschiedliche Arten. Verwiesen sei hierbei explizit auf die Streifenköpfige Bartagame (Pogona vitticeps) die Zwergbartagame (Pogona henrylawsoni) sowie die Kleine Bartagame (Pogona minima). In ihrem natürlichen Habitat können die Exoten auf eine Maximalgröße von ungefähr 60 cm heranwachsen und bis zu 15 Jahre alt werden.

Die artgerechte Haltung und Pflege von Bartagamen:

In immer mehr Wohnzimmern halten Schlangen, Geckos oder anderweitige Echsen Einzug. Sehr gefragt sind dabei die Bartagamen. Die Tiere sind für Sie als Halter mit diversen Vorzügen verbunden. So sind die Drachen beispielsweise sehr einfach in Haltung und Pflege und können, bei entsprechender Behandlung und Handhabung, sogar handzahm werden. Allerdings sollte die Anschaffung von Bartagamen wohl überlegt sein. Wie bei jedem Haustier ist die Entscheidung für oder gegen Bartagamen an gewisse Kriterien geknüpft. Die Tiere sollen sich in ihrem neuen Zuhause auch wohl fühlen. Aus eben diesem Grund sollten sich potentielle Halter vor dem finalen Kauf die ein oder andere Frage stellen. „Habe ich ausreichend Platz für die Bartagame?“; „Was fressen die Tiere?“ „Wie ist das Terrarium einzurichten?“. Im folgenden wollen wir Antworten auf diese und weitere Fragen bezüglich der artgerechten Haltung von Bartagamen geben.

Terrarium:

Der Erfolg der Haltung einer Bartagame steht und fällt mit dem Terrarium. Dieses bildet den Dreh- und Angelpunkt. Wichtig ist, dass besagtes Terrarium in Größe und Einrichtung der Lebensweise ihrer neuen Mitbewohner entspricht. Im Hinblick auf die Maße haben Sie mit einer Größe von mindestens 150 x 80 x 80 cm zu rechnen. Mehr ist allerdings immer besser. Die finale Größe des Terrariums richtet sich nach der Größe sowie dem Bewegungsdrang des jeweiligen Tieres.

Inneneinrichtung:

Nicht nur die Größe, auch die Ausstattung des Terrariums spielt eine nicht zu negierende Rolle. Sie sollte im Idealfall den natürlichen Lebensraum der Bartagamen widerspiegeln. Bartagamen bevorzugen, wie bereits erwähnt, ein trockenes Klima. Ein Wüstenterrarium mit einem sandigen Bodengrund, diversen Verstecken in Form von Höhlen, Wurzeln und/ oder Stein- oder Felsaufbauten sowie einem gesonderten Platz zum Sonnen ist von daher die optimale Lösung. Ihre Bartagame(n) werden es lieben.

Vergesellschaftung:

Bartagamen sind Einzelgänger und möchten das im Idealfall auch bleiben. Die Echsen fühlen sich alleine in einem schönen Artenterrarium am wohlsten. Eine Paar- oder Gruppenhaltung ist unter gewissen Umständen allerdings möglich. Wichtig dabei ist, dass sich stets nur 1 Männchen im Terrarium befindet.

Temperatur und Luftfeuchtigkeit:

Bartagamen sind Wüstenbewohner. Die Temperatur im Terrarium ist von daher sehr wichtig. Sie als Halter sollten das Terrarium unbedingt in 3 Temperaturzonen aufteilen. Die Temperaturwerte sollten dabei zwischen 25 und 40 Grad Celsius liegen. Der wärmste Punkt ist der Sonnenplatz. Dieser sollte von einer UVB-Lampe sowie T5-Röhren beschienen werden. Langschläfer. Bartagamen halten 3 Monate im Jahr Winterruhe. Während dieser Zeitspanne sollten die Temperaturwerte im Terrarium auf 15 Grad gesenkt werden. Von einer Fütterung während der Winterruhe ist abzusehen.

Fütterung:

Die artgerechte Fütterung und Ernährung von Bartagamen ist denkbar simpel. Die Tiere können ganz einfach und bequem mit Frost- und Lebendfutter gefüttert werden. Insbesondere Heimchen, Grillen oder Schaben werden dankend angenommen. Alternativ können Sie Ihren Echsen auch pflanzliche Kost in Form von Karotten oder Klee zu fressen geben.

Zucht:

Eine Nachzucht von Bartagamen ist leiht möglich. Die Tiere legen Eier.