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Allens Regenbogenfisch, Chilatherina alleni „Siriwo“

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Allens Regenbogenfisch, Chilatherina alleni „Siriwo“

Sonderimport auf Bestellung: Diese besondere Art bestellen wir einmal im Monat gezielt für Sie mit – deshalb beträgt die Lieferzeit 1–4 Wochen. Mindestabnahme: 10 Tiere.
Viele weitere Zierfische liefern wir wie gewohnt innerhalb weniger Tage – zu den schnell lieferbaren Aquarienfischen.

Auf einen Blick: Allens Regenbogenfisch, Chilatherina alleni „Siriwo“
Deutscher Name:Allens Regenbogenfisch Siriwo
Wissenschaftlich:Chilatherina alleni
Synonyme:keine gebräuchlichen Synonyme bekannt
Natürlicher Lebensraum:Allens Regenbogenfisch in der Form Siriwo. Der Formname bezieht sich auf die Gegend des Dorfes Siriwo in Neuguinea.
Gesellschafts-Aquarium:Als Gruppe mit friedlichen, passend großen Fischen pflegen. Für gezielte Vermehrung unterschiedliche Arten und Fundortformen getrennt halten.
Wasserwerte:Für die Art sind unterschiedliche Freilandwerte bekannt. Als vorsichtige Pflegeorientierung etwa pH 6,5–7,8 und mittlere Mineralisierung; die tatsächlichen Eingewöhnungswerte berücksichtigen.
Temperatur:Als vorsichtige Pflegeempfehlung etwa 24–27 °C. Die vollständige Freilandspanne ist keine Vorgabe für dauerhafte Aquarienhaltung.
Beckengröße:Für zehn Tiere empfehlen wir mindestens etwa 120 cm Länge mit freier Schwimmzone, guter Filterung und bepflanzten Rändern.
Bepflanzung:Randpflanzen und Wurzelzonen schaffen Deckung; eine lange freie Schwimmzone erhalten. Feine Pflanzen oder Laichmopps können später zur gezielten Vermehrung dienen.
Futter:Abwechslungsreiches, passend kleines Aquarienfischfutter mit ergänzendem Frost- und Lebendfutter anbieten. Mehrere Futterstellen erleichtern die gleichmäßige Versorgung der Gruppe.
Geschlechts-Unterschiede:Männchen wirken mit zunehmendem Alter häufig kräftiger gefärbt und höher gebaut. Eine sichere Zuordnung junger oder zurückhaltender Tiere allein nach der Farbe ist schwierig.
Zucht möglich:Für einen gezielten Versuch die Form separat halten und feine Laichsubstrate anbieten. Eier und sehr kleine Jungfische geschützt aufziehen; eine erfolgreiche Vermehrung ist nicht garantiert.
Maximale Größe:Die Art kann etwa 10 cm erreichen, viele Tiere bleiben kleiner. Größere und hochrückigere Männchen bei der Beckenplanung berücksichtigen. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
Liefergröße:ca. 6–7 cm
Mit Garnelen verträglich:Garnelennachwuchs und kleine Garnelen können gefressen werden. Eine verlässliche Garnelenvermehrung sollte in einem separaten Becken stattfinden.
Im Detail: Allens Regenbogenfisch, Chilatherina alleni „Siriwo“

Natürlicher Lebensraum von Allens Regenbogenfisch Siriwo (Chilatherina alleni)

Allens Regenbogenfisch in der Siriwo-Form zeigt, wie attraktiv eine klare Seitenzeichnung und natürliche Lichtreflexe zusammenwirken können. Ein dunkles Längsband wird von helleren Schuppenreihen begleitet; blaugrüne, gelbliche und rötliche Töne können je nach Alter und Stimmung hinzukommen. Der Formname bezieht sich auf die Gegend des Dorfes Siriwo in Neuguinea. Die Art wurde dort aus einem Gewässer des Derewo-Systems bekannt. Weitere Populationen wurden später in anderen Flusssystemen nachgewiesen, deren Bezeichnungen im Hobby getrennt erhalten werden. Bekannte Lebensräume umfassen kleinere, langsam bis mäßig fließende Gewässer mit Sand, Kies, Holz und Laub in den Randbereichen. Eine großzügige Schwimmzone mit bepflanzten Rückzugsräumen ist für die Aquariengestaltung eine gute Orientierung. Bei der Zehnergruppe lassen sich Begegnungen und Imponierverhalten beobachten, ohne die Tiere einzeln halten zu müssen. Die Flossenfärbung entwickelt sich mit dem Heranwachsen und erscheint nach einem Transport häufig zunächst zurückhaltend. Achten Sie deshalb besonders auf Futteraufnahme und ruhiges Einleben. Für die Vermehrung sollte die Siriwo-Form von anderen Alleni-Formen getrennt bleiben. Ein bestimmter lokaler Farbschlag oder eine genetisch dokumentierte Linie wird durch die Handelsbezeichnung allein nicht garantiert.

Vergesellschaftung

Als Gruppe mit friedlichen, passend großen Fischen pflegen. Für gezielte Vermehrung unterschiedliche Arten und Fundortformen getrennt halten.

Passende Wasserparameter

Für die Art sind unterschiedliche Freilandwerte bekannt. Als vorsichtige Pflegeorientierung etwa pH 6,5–7,8 und mittlere Mineralisierung; die tatsächlichen Eingewöhnungswerte berücksichtigen.

Haltungstemperatur

Als vorsichtige Pflegeempfehlung etwa 24–27 °C. Die vollständige Freilandspanne ist keine Vorgabe für dauerhafte Aquarienhaltung.

Beckengröße

Für zehn Tiere empfehlen wir mindestens etwa 120 cm Länge mit freier Schwimmzone, guter Filterung und bepflanzten Rändern.

Bepflanzung

Randpflanzen und Wurzelzonen schaffen Deckung; eine lange freie Schwimmzone erhalten. Feine Pflanzen oder Laichmopps können später zur gezielten Vermehrung dienen.

Futter

Abwechslungsreiches, passend kleines Aquarienfischfutter mit ergänzendem Frost- und Lebendfutter anbieten. Mehrere Futterstellen erleichtern die gleichmäßige Versorgung der Gruppe.

Geschlechtsunterschiede

Männchen wirken mit zunehmendem Alter häufig kräftiger gefärbt und höher gebaut. Eine sichere Zuordnung junger oder zurückhaltender Tiere allein nach der Farbe ist schwierig.

Zucht

Für einen gezielten Versuch die Form separat halten und feine Laichsubstrate anbieten. Eier und sehr kleine Jungfische geschützt aufziehen; eine erfolgreiche Vermehrung ist nicht garantiert.

Endgröße

Die Art kann etwa 10 cm erreichen, viele Tiere bleiben kleiner. Größere und hochrückigere Männchen bei der Beckenplanung berücksichtigen. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Garnelennachwuchs und kleine Garnelen können gefressen werden. Eine verlässliche Garnelenvermehrung sollte in einem separaten Becken stattfinden.

Temperaturbereiche: Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen
Wasserhärte: weich (4–8 °dGH), mittelhart (8–15 °dGH)
pH-Bereich: neutral (pH 6,5–7,5), alkalisch (über pH 7,5)
Endgröße: über 5 bis 10 cm
Haltungsform: Schwarmhaltung
Aufenthaltsbereich: Freiwasser

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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