Tabak Sägebarsch, Serranus tabacarius
124,99 €*
37 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 3,70 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferzeit: 2-5 Tage
Tabak Sägebarsch, Serranus tabacarius
| Deutscher Name: | Tabak Sägebarsch |
| Wissenschaftlich: | Serranus tabacarius |
| Synonyme: | Tobacco Bass, Tobaccofish |
| Herkunft: | Westlicher Atlantik und Karibik, von Bermuda und Florida bis Nordbrasilien. |
| Riffaquarium-tauglich: | Korallen meist geeignet; kleine Fische und Garnelen sind gefährdet. |
| Verträglichkeit: | Wehrhafter Räuber; ruhige sehr kleine Arten ungeeignet. |
| Wasserwerte: | Salzgehalt 34–35 PSU; pH 8,1–8,4; KH 7–10 °dKH. |
| Temperatur: | 24–27 °C. |
| Beckengröße: | Vorsichtige Langfristplanung ab etwa 1.000 Litern. |
| Futter: | Mysis, Krillstücke und andere marine Fleischkost; Ersatzfutter nach Gewöhnung. |
| Schwierigkeitsgrad: | Für erfahrene Halter; Endgröße und Besatz sorgfältig berücksichtigen. |
| Geschlechts-Unterschiede: | Simultane zwittrige Fortpflanzung; keine einfache äußere Geschlechtsauswahl. |
| Zucht möglich: | Freilaicher mit pelagischen Eiern; spezialisierte Larvenaufzucht. |
| Maximale Größe: | Häufig um 16 cm, maximal etwa 22 cm Gesamtlänge. |
| Liefergröße: | ca. 4,0-5,0 cm |
Herkunft von Tabak Sägebarsch (Serranus tabacarius)
Der Tabak Sägebarsch lebt im westlichen Atlantik und in der Karibik. Sein Verbreitungsgebiet reicht von Bermuda und dem südlichen Florida über die Bahamas und Antillen bis in den Norden Brasiliens. Er besiedelt klare Gewässer über felsigem oder korallenreichem Boden und hält sich häufig nur wenig über dem Untergrund auf. In tieferen Riffbereichen können mehrere Tiere gemeinsam beobachtet werden. Zwischen Geröll, Felsblöcken und offenen Sandstellen findet der Fisch Nahrung und Deckung. Gelegentlich nutzt er auch aufgescheuchte Beutetiere, wenn andere Fische den Boden absuchen. Die Zeichnung unterscheidet ihn von vielen ähnlich gebauten Sägebarschen: Ein breites orangebraunes Band zieht über die helle Körperseite, darüber liegen dunklere Sattelflecken und helle Bereiche. Auch die Schwanzzeichnung trägt zum markanten Erscheinungsbild bei. Im Aquarium sollte deshalb ein abwechslungsreicher bodennaher Lebensraum mit mehreren Beobachtungs- und Rückzugsplätzen entstehen. Die kleine Liefergröße darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass diese Art deutlich heranwachsen kann. Eine Nachzuchtherkunft oder eine genaue Fangregion ist für die angebotene Bestellposition nicht ausgewiesen.
Eignung für das Riffaquarium
Korallen werden gewöhnlich nicht gezielt gefressen. Kleine Fische, Garnelen und andere bewegliche Beutetiere sind dagegen gefährdet. Selbst größere Garnelen können bedrängt werden. Eine Bezeichnung als korallenverträglich bedeutet hier keine allgemeine Riffsicherheit.
Vergesellschaftung und Verhalten
Kombinieren Sie den Fisch mit ausreichend großen, geeigneten Mitbewohnern. Besonders scheue Fahnenbarsche, kleine Grundeln und ähnlich wehrlose Tiere können unter Druck geraten. Artgenossen oder Paarhaltung nur mit genügend Raum und nachgewiesener Verträglichkeit planen.
Wasserwerte und Temperatur
Als Zielwerte gelten etwa 34–35 PSU Salzgehalt, pH 8,1–8,4 und KH 7–10 °dKH bei 24–27 °C. Die Ernährung mit tierischer Kost verlangt eine gute Wasserpflege. Sauerstoffreiche Strömung sollte mit geschützten Ruheplätzen kombiniert werden.
Aquarium und Einrichtung
Für die langfristige Planung empfehlen wir vorsichtig etwa 1.000 Liter oder mehr. Die belegte Endgröße und das räuberische Verhalten sprechen gegen eine Bewertung allein nach der Liefergröße. Bieten Sie breite Schwimmwege, Verstecke und eine sichere Abdeckung.
Futter und Futterumstellung
Geeignet sind mundgerechte Mysis, Krillstücke und andere marine Frostfuttersorten. Kleine Portionen ein- bis zweimal täglich lassen sich gut kontrollieren. Passendes Granulat kann nach Gewöhnung ergänzen; Futteraufnahme und Reste sollten regelmäßig geprüft werden.
Eingewöhnung
Temperatur und Salzgehalt werden langsam angeglichen, beispielsweise durch überwachte Tropfeingewöhnung. Vermeiden Sie hektisches Einsetzen unter voller Beleuchtung. Prüfen Sie anschließend, ob das Tier einen geschützten Standplatz und einen ungestörten Futterzugang findet.
Geschlechtsunterschiede
Die Art besitzt gleichzeitig männliche und weibliche Fortpflanzungsfunktionen. Daraus folgt keine garantierte Verträglichkeit zwischen beliebigen Tieren. Eine äußere Geschlechtsauswahl wird für diese Position nicht angeboten.
Zucht
Eier und Larven befinden sich im freien Wasser. Eine erfolgreiche Aufzucht verlangt ein separates System und passendes sehr feines Futter. Im normalen Riffaquarium ist ein zufälliges Aufwachsen nicht zu erwarten.
Endgröße und Lebenserwartung
Die häufige Länge wird mit ungefähr 16 cm, das dokumentierte Maximum mit etwa 22 cm Gesamtlänge angegeben. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
| Tiergruppe: | Fische |
|---|---|
| Riffverträglichkeit: | Mit Einschränkungen |
| Wassertemperatur: | 24 °C, 25 °C, 26 °C, 27 °C |
| Endgröße: | über 20 bis 30 cm |
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie werden Meerwassertiere versendet?
Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.
Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.
Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?
Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.
Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.
Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?
Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.
Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.
Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?
Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.
Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.