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Susi-Regenbogenfisch, Melanotaenia susii

Größere Art bewusst planen

Die belegte Körperlänge verlangt ausreichend freie Schwimmwege.

Rötliche Flossenakzente

Warme Flankenfarben ergänzen die dunklen vorderen Zeichnungen.

Becken großzügig gliedern

Randdeckung und viel offene Länge ermöglichen das Ausweichen.

Alle Tiere beobachten

Gut erreichbare Futterstellen erleichtern die Gruppenkontrolle.

Susi-Regenbogenfisch, Melanotaenia susii

Sonderimport auf Bestellung: Diese besondere Art bestellen wir einmal im Monat gezielt für Sie mit – deshalb beträgt die Lieferzeit 1–4 Wochen. Mindestabnahme: 10 Tiere.

Viele weitere Zierfische liefern wir wie gewohnt innerhalb weniger Tage – zu den schnell lieferbaren Aquarienfischen.


Auf einen Blick: Susi-Regenbogenfisch, Melanotaenia susii
Deutscher Name:Susi-Regenbogenfisch
Wissenschaftlich:Melanotaenia susii
Synonyme:keine gebräuchlichen Synonyme bekannt
Natürlicher Lebensraum:Klarer kleiner Karstbach Susi Creek im westlichen Neuguinea.
Gesellschafts-Aquarium:Die ausgewachsenen Tiere benötigen mehr Raum, als der kleine natürliche Bach vermuten lässt.
Wasserwerte:Kalkstein im Lebensraum ersetzt keine abgesicherte Pflegewasseranalyse.
Temperatur:Für Melanotaenia susii ist hier keine vollständig bestätigte allgemeine Temperaturspanne angesetzt.
Beckengröße:Für zehn Tiere empfehlen wir vorsichtig ab etwa 150 cm Länge und 300 Litern.
Bepflanzung:Pflanzen und Holz können zwei oder mehrere Randbereiche gliedern.
Futter:Wählen Sie gut aufnehmbares hochwertiges Futter in passenden Partikelgrößen.
Geschlechts-Unterschiede:Männchen können deutlich wärmere orange-rötliche Flanken und stärker betonte Flossenränder zeigen.
Zucht möglich:Ein verlässlich ausgearbeitetes eigenes Zuchtprotokoll wird hier nicht vorgegeben.
Maximale Größe:Das wissenschaftlich beschriebene Männchen maß 11,41 cm Standardlänge; auch das Weibchen lag über elf Zentimetern.
Liefergröße:ca. 6–7 cm
Mit Garnelen verträglich:Garnelennachwuchs ist bei diesen größeren Regenbogenfischen vorsorglich als potenzielle Beute zu betrachten.
Im Detail: Susi-Regenbogenfisch, Melanotaenia susii

Natürlicher Lebensraum von Susi-Regenbogenfisch (Melanotaenia susii)

Der Susi Creek im westlichen Neuguinea ist ein kleiner, ungewöhnlicher Lebensraum: Das klare Wasser tritt in einer Karstlandschaft zutage und verschwindet nach wenigen Kilometern wieder im Untergrund. Der beschriebene Bach ist schmal, flach und langsam fließend. Kalksteinblöcke, ein schlammiger Untergrund und zahlreiche abgestorbene Äste prägen die von Wald umgebene Fundstelle. Hier wurde Melanotaenia susii als eigenständige Art erkannt. Die Männchen können dunkel olivfarbene bis fast schwarze Rückenpartien, mauvefarbenen Glanz und rötlichere untere Flanken zeigen. Kurze senkrechte Bänder im vorderen Körperbereich und rötliche Ränder der Rückenflossen tragen zum charakteristischen Muster bei. Anders als die kleine Ausdehnung des Baches vermuten lassen könnte, sind erwachsene Tiere keineswegs winzig; das wissenschaftlich beschriebene Männchen maß bereits über elf Zentimeter ohne Schwanzflosse. Für eine Gruppe sollte daher ein großzügiges Aquarium mit langer Schwimmstrecke vorbereitet werden. Holz und Pflanzen gliedern die Ränder, während die Mitte gut nutzbar bleibt. Besonders bei einer selten gepflegten Art sind geduldiges Eingewöhnen, beständige Wasserpflege und gut beobachtbare Futterplätze sinnvoller als das Übertragen ungesicherter Zahlenwerte aus anderen Regenbogenfischprofilen.

Vergesellschaftung

Die ausgewachsenen Tiere benötigen mehr Raum, als der kleine natürliche Bach vermuten lässt. Planen Sie eine Gruppe mit genügend Ausweichwegen und vermeiden Sie einen Besatz, der dauerhaft Unruhe auslöst.

Passende Wasserparameter

Kalkstein im Lebensraum ersetzt keine abgesicherte Pflegewasseranalyse. Eine vollständige normale pH-, GH- und KH-Spanne wird deshalb nicht behauptet; gleichmäßige Wasserpflege ist der verlässlichere Ausgangspunkt.

Haltungstemperatur

Für Melanotaenia susii ist hier keine vollständig bestätigte allgemeine Temperaturspanne angesetzt. Ein behutsamer Abgleich mit dem bisherigen Wasser und die Vermeidung schneller Schwankungen stehen an erster Stelle.

Beckengröße

Für zehn Tiere empfehlen wir vorsichtig ab etwa 150 cm Länge und 300 Litern. Diese eigene Raumplanung berücksichtigt die wissenschaftlich dokumentierte Körpergröße von über elf Zentimetern ohne Schwanzflosse.

Bepflanzung

Pflanzen und Holz können zwei oder mehrere Randbereiche gliedern. Die Mitte bleibt offen genug, damit größere Tiere wenden und aneinander vorbeischwimmen können, ohne kleinere Gruppenmitglieder einzuengen.

Futter

Wählen Sie gut aufnehmbares hochwertiges Futter in passenden Partikelgrößen. Wechselnde kleine Frost- oder Lebendfuttergaben ermöglichen eine abwechslungsreiche Versorgung; prüfen Sie regelmäßig, ob alle Tiere satt werden.

Geschlechtsunterschiede

Männchen können deutlich wärmere orange-rötliche Flanken und stärker betonte Flossenränder zeigen. Dunkle Querzeichnungen im vorderen Körperbereich gehören zum Artenbild und sind allein keine Geschlechtsgarantie.

Zucht

Ein verlässlich ausgearbeitetes eigenes Zuchtprotokoll wird hier nicht vorgegeben. Für einen Versuch sollten die Artgruppe getrennt bleiben und geeignete Aufzuchtgefäße samt feinem Anfangsfutter bereits bereitstehen.

Endgröße

Das wissenschaftlich beschriebene Männchen maß 11,41 cm Standardlänge; auch das Weibchen lag über elf Zentimetern. Eine maximale Gesamtlänge ist damit noch nicht sicher festgelegt. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Garnelennachwuchs ist bei diesen größeren Regenbogenfischen vorsorglich als potenzielle Beute zu betrachten. Größere Garnelen benötigen Rückzüge und Beobachtung; eine Vergesellschaftung ist keine sichere Zuchtgemeinschaft.

Temperaturbereiche: Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen
Wasserhärte: mittelhart (8–15 °dGH), hart (über 15 °dGH)
pH-Bereich: neutral (pH 6,5–7,5), alkalisch (über pH 7,5)
Endgröße: über 10 bis 20 cm
Haltungsform: Schwarmhaltung
Aufenthaltsbereich: Freiwasser

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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