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Quadratfleck-Fahnenbarsch, Männchen, Pseudanthias pleurotaenia

Markanter Seitenfleck

Das Männchen zeigt einen großen Fleck auf der Körperflanke.

Aktiver Planktonjäger

Mehrere kleine Fütterungen täglich entsprechen seinem Bedarf.

Viel freier Schwimmraum

Ein großes, längliches Riffbecken lässt aktive Bahnen zu.

Gruppe mit Bedacht

Ein Männchen und mehrere Weibchen brauchen ausreichend Platz.

Quadratfleck-Fahnenbarsch, Männchen, Pseudanthias pleurotaenia


Auf einen Blick: Quadratfleck-Fahnenbarsch, Männchen, Pseudanthias pleurotaenia
Deutscher Name:Quadratfleck-Fahnenbarsch, Männchen
Wissenschaftlich:Pseudanthias pleurotaenia
Synonyme:Square-spot fairy basslet
Herkunft:Indopazifik; Riffhänge und strömungsreiche Freiwasserzonen.
Riffaquarium-tauglich:Riffgeeignet; Korallen werden üblicherweise nicht beknabbert.
Verträglichkeit:In passender Gruppe mit einem Männchen und mehreren Weibchen.
Wasserwerte:Salzgehalt 34–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025), pH 8,1–8,4, KH 7–10 °dKH.
Temperatur:24–26 °C
Beckengröße:Großes, langes Aquarium ab etwa 500 l.
Futter:Feines Zooplankton und kleines marines Frostfutter, mehrfach täglich.
Schwierigkeitsgrad:Anspruchsvoll durch Futterbedarf und Schwimmraum.
Geschlechts-Unterschiede:Männchen mit großem quadratischem Seitenfleck und kräftiger Farbe.
Zucht möglich:Geschlechtswechsel innerhalb sozialer Gruppen möglich.
Maximale Größe:Bis etwa 20 cm.
Liefergröße:ca. 8,0-10,0 cm
Im Detail: Quadratfleck-Fahnenbarsch, Männchen, Pseudanthias pleurotaenia

Herkunft von Quadratfleck-Fahnenbarsch, Männchen (Pseudanthias pleurotaenia)

Dieser Fahnenbarsch lebt im Indopazifik an Riffhängen und sammelt im freien Wasser planktonische Nahrung. Er hält sich gern über Korallen und Felsstrukturen auf, wo Wasserbewegung kleine Futtertiere heranträgt. Männchen sind farbintensiver und zeigen häufig einen markanten, annähernd quadratischen Fleck auf der Flanke; die Zeichnung kann mit Stimmung und Balz variieren. Weibchen sehen anders aus, weshalb die angebotene männliche Form klar bezeichnet wird. Die Art schwimmt aktiv und braucht neben Rückzugsplätzen viel offenen Raum. In sozialen Gruppen kann sich bei fehlendem Männchen ein dominantes Weibchen umwandeln. Die angebotenen 8–10 cm sind eine Liefergröße, keine Endgröße. Im Aquarium ist vor allem die regelmäßige Aufnahme kleiner Futterportionen entscheidend. Strömung, Sauerstoffversorgung und ein gut eingefahrenes System unterstützen das natürliche Verhalten. Eine Abdeckung verhindert Sprungverluste, wenn sich die Tiere erschrecken. Für die Gruppenhaltung sind ausreichender Platz und eine durchdachte Besatzfolge nötig. Das Erscheinungsbild im Händlerbecken kann von der späteren Färbung im ruhigen Riffaquarium abweichen.

Eignung für das Riffaquarium

Die planktonfressende Art gilt gegenüber Korallen als gut geeignet. Kleine Futtertiere werden erbeutet; empfindliche Wirbellose und Mitbewohner sind bei der Besatzplanung dennoch zu berücksichtigen.

Vergesellschaftung und Verhalten

Ein Männchen mit mehreren Weibchen kann in einem großen Aquarium gehalten werden. Mehrere Männchen können rivalisieren. Schutz vor aggressiven Fischen und freie Schwimmstrecken sind wichtig.

Wasserwerte und Temperatur

Salzgehalt 34–35 ‰ beziehungsweise Dichte etwa 1,023–1,025, pH 8,1–8,4, KH 7–10 °dKH und 24–26 °C stabil halten. Gute Sauerstoffversorgung und Wasserbewegung einplanen.

Aquarium und Einrichtung

Ein großes, längliches Becken ab etwa 500 Litern mit Schwimmraum, Strömung und Riffaufbau ist sinnvoll; für größere Gruppen entsprechend mehr. Sprungschutz vorsehen.

Futter und Futterumstellung

Mehrfach täglich kleine Portionen Mysis, Artemia, Copepoden und anderes feines marines Frostfutter anbieten. Die Umstellung auf geeignetes Granulat kann gelingen, darf aber nicht vorausgesetzt werden.

Eingewöhnung

Temperatur und Salzgehalt langsam angleichen, etwa per Tropfmethode. Bei gedämpftem Licht einsetzen und zunächst kleine Futtermengen anbieten; Abdeckung sichern.

Geschlechtsunterschiede

Männchen sind größer und intensiver gefärbt, mit dem namensgebenden Seitenfleck. Weibchen zeigen eine andere, meist weniger kontrastreiche Zeichnung. Die Farbe variiert auch mit dem Verhalten.

Zucht

Fahnenbarsche leben mit sozialem Geschlechtswechsel. Eine erfolgreiche Vermehrung und Aufzucht im Heimaquarium ist anspruchsvoll.

Endgröße und Lebenserwartung

Bis ungefähr 20 cm Gesamtlänge; die Liefergröße von 8–10 cm ist ein Zwischenstadium. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.

Tiergruppe: Fische
Riffverträglichkeit: Geeignet
Wassertemperatur: 24 °C, 25 °C, 26 °C
Endgröße: über 10 bis 20 cm

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie werden Meerwassertiere versendet?

Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.

Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.

Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?

Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.

Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.

Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?

Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.

Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.

Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?

Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.

Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.

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