Etna-Bay-Regenbogenfisch, Melanotaenia etnaensis
32,99 €*
10 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 1,00 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferzeit: 1-4 Wochen
Viele weitere Zierfische liefern wir wie gewohnt innerhalb weniger Tage – zu den schnell lieferbaren Aquarienfischen.
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Etna-Bay-Regenbogenfisch, Melanotaenia etnaensis
Sonderimport auf Bestellung: Diese besondere Art bestellen wir einmal im Monat gezielt für Sie mit – deshalb beträgt die Lieferzeit 1–4 Wochen. Mindestabnahme: 10 Tiere.
Viele weitere Zierfische liefern wir wie gewohnt innerhalb weniger Tage – zu den schnell lieferbaren Aquarienfischen.
| Deutscher Name: | Etna-Bay-Regenbogenfisch |
| Wissenschaftlich: | Melanotaenia etnaensis |
| Synonyme: | keine gebräuchlichen Synonyme bekannt |
| Natürlicher Lebensraum: | Bäche an der Etna-Bucht im westlichen Neuguinea. |
| Gesellschafts-Aquarium: | Planen Sie eine Gruppe in einem ruhigen, ausreichend großen Gesellschaftsbecken mit ähnlich großen Mitbewohnern. |
| Wasserwerte: | Für diese Art ist keine vollständig unabhängig abgesicherte allgemeine pH-, GH- und KH-Pflegespanne verfügbar. |
| Temperatur: | Naturbeobachtungen aus dem Gebiet liefern warme Einzelwerte, aber keine vollständige normale Pflegespanne. |
| Beckengröße: | Für die zehn bestellten Tiere empfehlen wir vorsichtig ein Aquarium ab etwa 150 cm Länge und 300 Litern. |
| Bepflanzung: | Pflanzen an Rückwand und Seiten geben Deckung, während die Beckenmitte offen bleibt. |
| Futter: | Bieten Sie ein abwechslungsreiches, größenpassendes Futterangebot aus hochwertigem Fein- oder Granulatfutter und kleinen Frost- beziehungsweise Lebendfuttersorten. |
| Geschlechts-Unterschiede: | Erwachsene Männchen zeigen die auffälligen blauen und gelblichen Flankenpartien sowie kräftigere Flossenfarben. |
| Zucht möglich: | Ein artspezifisch belastbar ausgearbeitetes Zuchtprotokoll liegt hier nicht vor. |
| Maximale Größe: | Beschriebene Männchen erreichen etwa 10 cm Standardlänge ohne Schwanzflosse; daraus wird keine exakte maximale Gesamtlänge abgeleitet. |
| Liefergröße: | ca. 7–8 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | Garnelennachwuchs passt als kleine bewegliche Beute grundsätzlich ins Vorsichtsprofil. |
Natürlicher Lebensraum von Etna-Bay-Regenbogenfisch (Melanotaenia etnaensis)
An der Etna-Bucht im westlichen Neuguinea münden zahlreiche kleine Regenwaldgewässer ins Meer. Genau diese Bäche und Flüsse bilden den eng begrenzten natürlichen Verbreitungsraum des Etna-Bay-Regenbogenfisches. Besonders bekannt ist der Ambalanga River, daneben wurden Tiere auch aus kleineren Zuflüssen im Inneren der langgestreckten Bucht dokumentiert. Die Art gehört zur Goldiei-Gruppe, deren Mitglieder sich äußerlich oft erstaunlich ähnlich sehen. Eine blaue Partie auf der unteren Körperseite, gelbliche Schuppenränder und das dunkle Längsband verleihen erwachsenen Männchen dennoch einen markanten Eindruck. Eine sichere Abgrenzung verwandter Arten stützt sich zusätzlich auf ihre getrennten Gewässersysteme und genetische Merkmale. Für ein Aquarium lässt sich aus dem Lebensraumbild eine abwechslungsreiche, zugleich übersichtliche Einrichtung ableiten: Wurzeln und geschützte Randbereiche stehen einer freien Schwimmstrecke gegenüber. Größere, offene Wasserzonen sollten nicht mit Dekoration zugestellt werden. Gleichmäßige Pflege und ein eingefahrenes Filtersystem schaffen einen sinnvolleren Rahmen als das Nachstellen einzelner Naturmessungen. Die konkrete Gruppe sollte aufmerksam beim Fressen und Schwimmen beobachtet werden; das Angebot enthält keine gesonderte Zusicherung einer lokalen Zuchtlinie.
Vergesellschaftung
Planen Sie eine Gruppe in einem ruhigen, ausreichend großen Gesellschaftsbecken mit ähnlich großen Mitbewohnern. Sehr drängelnde Fische und dauernde Futterkonkurrenz passen schlecht zu einer aufmerksam zu pflegenden Rarität.
Passende Wasserparameter
Für diese Art ist keine vollständig unabhängig abgesicherte allgemeine pH-, GH- und KH-Pflegespanne verfügbar. Wechselwasser sollte behutsam angeglichen werden; sauberes Wasser und gleichmäßige Verhältnisse stehen im Vordergrund.
Haltungstemperatur
Naturbeobachtungen aus dem Gebiet liefern warme Einzelwerte, aber keine vollständige normale Pflegespanne. Stimmen Sie das Aquarium auf das Übernahmewasser ab und vermeiden Sie abrupte Temperaturwechsel.
Beckengröße
Für die zehn bestellten Tiere empfehlen wir vorsichtig ein Aquarium ab etwa 150 cm Länge und 300 Litern. Diese eigene Planung berücksichtigt die bekannte Körpergröße und eine lange freie Schwimmstrecke.
Bepflanzung
Pflanzen an Rückwand und Seiten geben Deckung, während die Beckenmitte offen bleibt. Einige stabile Wurzeln greifen das Waldgewässermotiv auf; scharfkantige Engstellen sollten dabei nicht entstehen.
Futter
Bieten Sie ein abwechslungsreiches, größenpassendes Futterangebot aus hochwertigem Fein- oder Granulatfutter und kleinen Frost- beziehungsweise Lebendfuttersorten. Kontrollieren Sie, welche Bestandteile die konkrete Gruppe zuverlässig aufnimmt.
Geschlechtsunterschiede
Erwachsene Männchen zeigen die auffälligen blauen und gelblichen Flankenpartien sowie kräftigere Flossenfarben. Weibchen können ähnlich gezeichnet sein; Körperform und Farbe müssen gemeinsam beurteilt werden.
Zucht
Ein artspezifisch belastbar ausgearbeitetes Zuchtprotokoll liegt hier nicht vor. Wer eine Vermehrung versucht, sollte die Art getrennt halten und die feinen Entwicklungsstadien sorgfältig dokumentieren.
Endgröße
Beschriebene Männchen erreichen etwa 10 cm Standardlänge ohne Schwanzflosse; daraus wird keine exakte maximale Gesamtlänge abgeleitet. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Garnelennachwuchs passt als kleine bewegliche Beute grundsätzlich ins Vorsichtsprofil. Auch größere Garnelen sind nur unter Beobachtung einzuplanen; die Kombination ist keine zugesicherte Verträglichkeit.
| Temperaturbereiche: | Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen |
|---|---|
| Wasserhärte: | weich (4–8 °dGH), mittelhart (8–15 °dGH) |
| pH-Bereich: | neutral (pH 6,5–7,5), alkalisch (über pH 7,5) |
| Endgröße: | über 5 bis 10 cm |
| Haltungsform: | Schwarmhaltung |
| Aufenthaltsbereich: | Freiwasser |
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.