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Aves-Creek-Regenbogenfisch, Melanotaenia boesemani „Aves Creek“

Blau trifft Orange

Der zweigeteilte Farbkontrast prägt besonders adulte Männchen.

Lebhafte Zehnergruppe

Viel Schwimmraum unterstützt das natürliche Gruppenbild.

Pflanzen und Freiraum

Bepflanzte Ränder lassen breite, offene Schwimmwege frei.

Vielseitig zu füttern

Kleines Trocken-, Frost- und Lebendfutter bieten Abwechslung.

Aves-Creek-Regenbogenfisch, Melanotaenia boesemani „Aves Creek“

Sonderimport auf Bestellung: Diese besondere Art bestellen wir einmal im Monat gezielt für Sie mit – deshalb beträgt die Lieferzeit 1–4 Wochen. Mindestabnahme: 10 Tiere.
Viele weitere Zierfische liefern wir wie gewohnt innerhalb weniger Tage – zu den schnell lieferbaren Aquarienfischen.

Auf einen Blick: Aves-Creek-Regenbogenfisch, Melanotaenia boesemani
Deutscher Name:Aves-Creek-Regenbogenfisch
Wissenschaftlich:Melanotaenia boesemani
Synonyme:keine gebräuchlichen Synonyme bekannt
Natürlicher Lebensraum:Aves-Creek-Handelsform aus dem Formenkreis der Ayamaru-Seen.
Gesellschafts-Aquarium:Friedlicher, lebhafter Gruppenfisch; Mindestabnahme zehn Tiere.
Wasserwerte:Als vorsichtige Pflegeorientierung pH 7,0–8,0 und etwa 10–20 °dGH; stabile, saubere Bedingungen.
Temperatur:Etwa 26–28 °C als vorsichtige Pflegeorientierung.
Beckengröße:Für zehn Tiere empfehlen wir mindestens 150 cm Beckenlänge und etwa 300 Liter.
Bepflanzung:Dichte Randbepflanzung mit einer breiten freien Schwimmzone.
Futter:Abwechslungsreiches kleines Trocken-, Frost- und Lebendfutter.
Geschlechts-Unterschiede:Männchen hochrückiger und intensiver blau-orange gefärbt; Weibchen schlanker.
Zucht möglich:Haftlaicher an feinen Pflanzen oder Laichmopps; getrennte Aufzucht sinnvoll.
Maximale Größe:Etwa 10–12 cm als Orientierung für die Art.
Liefergröße:ca. 7–8 cm
Mit Garnelen verträglich:Garnelennachwuchs gefährdet; adulte Garnelen ebenfalls ohne Verträglichkeitsgarantie.
Im Detail: Aves-Creek-Regenbogenfisch, Melanotaenia boesemani

Natürlicher Lebensraum von Aves-Creek-Regenbogenfisch (Melanotaenia boesemani)

Bei dieser Form von Boesemans Regenbogenfisch trifft ein kühler, blaugrauer Vorderkörper auf einen warm orange bis rötlich gefärbten hinteren Körperabschnitt. Unter dem Zusatz Aves Creek wird eine besondere Lokalform im Hobby geführt, die mit einem Zufluss des Ayamaru-Seengebiets verbunden wird. Der Zusatz bezeichnet die angebotene Handelsform; er ist kein eigener wissenschaftlicher Artname und keine Zusicherung einer genetisch überprüften Linie. Die Art Melanotaenia boesemani ist aus den Ayamaru-Seen und benachbarten Gewässern im westlichen Neuguinea bekannt. Klare Uferzonen, Wasserpflanzen und zusammenhängende freie Schwimmräume prägen dort wichtige Aufenthaltsbereiche. Im Aquarium lässt sich diese Mischung schön nachbilden: Pflanzen an den Rändern geben dem Becken Tiefe, während in der Mitte ausreichend Platz für die lebhafte Gruppe bleibt. Männchen gewinnen mit zunehmendem Alter an Körperhöhe und Farbwirkung. Jüngere Tiere und Weibchen erscheinen deutlich zurückhaltender. Auch Tageszeit, Rangordnung und Lichteinfall verändern den Eindruck. Ein einzelnes besonders farbiges Tier auf einem Foto zeigt deshalb keine feste Farbe, die jedes Exemplar jederzeit besitzen muss.

Vergesellschaftung

Die Zehnergruppe passt in ein großzügiges Gesellschaftsaquarium mit friedlichen, ähnlich aktiven Fischen. Sehr scheue, winzige oder langsam fressende Arten können durch die Bewegung bedrängt werden. Für dauerhafte Ruhe helfen freie Schwimmwege und ein ausgewogen aufgebauter Besatz.

Passende Wasserparameter

Als vorsichtige Orientierung empfehlen wir pH 7,0–8,0 und eine Gesamthärte um 10–20 °dGH. Das sind Pflegewerte für die Art und keine eigenständige Toleranzstudie der Aves-Creek-Form. Regelmäßige Wasserwechsel, gute Filterung und langsames Eingewöhnen sind wichtig.

Haltungstemperatur

Etwa 26–28 °C bieten eine vorsichtige Orientierung für die normale Pflege. Die Angaben verschiedener Fachquellen unterscheiden sich; einzelne Messwerte aus Seen oder Bächen sind keine vollständige Haltungsspanne. Im Sommer besonders auf Sauerstoff und stabile Wasserqualität achten.

Beckengröße

Für zehn Tiere empfehlen wir ein Aquarium ab 150 cm Länge und ungefähr 300 Litern. Diese großzügige Planung berücksichtigt ihre Schwimmfreude. Dekoration entlang der Ränder anordnen und das Becken sicher abdecken, damit erschreckte Fische nicht herausspringen.

Bepflanzung

Vallisnerien oder andere robuste Randpflanzen schaffen Deckung, ohne den freien Schwimmraum zu zerschneiden. Einige feine Pflanzenpolster bieten Laichsubstrat. Stark verkrautete Engstellen sind für eine Gruppe ausgewachsener Regenbogenfische weniger praktisch.

Futter

Kleine Flocken, passend dimensioniertes Granulat sowie Frost- und Lebendfutter abwechseln. Große harte Futterbrocken vermeiden. Mehrere gut verteilte Portionen erleichtern es, auch zurückhaltende Weibchen und rangniedrige Tiere ausreichend zu versorgen.

Geschlechtsunterschiede

Ausgewachsene Männchen entwickeln meist den höheren Körper und die kräftigere Zweiteilung der Farben. Weibchen wirken schlanker und oft gestreifter. Eine sichere Geschlechterverteilung wird mit dieser Gruppenabgabe nicht zugesichert.

Zucht

Die Eier haften an feinen Pflanzen oder einem Laichmopp. Für eine gezielte Nachzucht Eier beziehungsweise Laichsubstrat separat aufziehen und sehr feines Erstfutter vorbereiten. Diese Handelsform bei der Zucht getrennt von anderen Formen und Arten halten.

Endgröße

Für die Art ist eine Länge um 10–12 cm eine brauchbare Orientierung; individuelle Entwicklung und Messweise beeinflussen die Angabe. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Zwerggarnelen sind keine sichere Kombination. Jungtiere können erbeutet werden; auch adulte Garnelen haben ohne dichte Rückzugsbereiche keine verlässliche Ruhe. Für eine gezielte Garnelenvermehrung empfehlen wir ein eigenes Becken.

Temperaturbereiche: Sehr warm (27-30°C) - viel heizen, Warm (24-26°C) - heizen
Wasserhärte: mittelhart (8–15 °dGH), hart (über 15 °dGH)
pH-Bereich: neutral (pH 6,5–7,5), alkalisch (über pH 7,5)
Endgröße: über 5 bis 10 cm
Haltungsform: Schwarmhaltung
Aufenthaltsbereich: Freiwasser

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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