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Zwerg-Glasbarsch, Pseudambassis lala

Natürlich durchsichtig

Gläserner Körper mit echter Farbe, weder gefärbt noch behandelt

Klein und friedlich

Nur 3 bis 4 cm groß, ideal für ruhige Gesellschaftsbecken

Reines Süßwasser

Braucht keinen Salzzusatz und lebt in normalem Aquarienwasser

Schöne Balzfarben

Männchen zeigen blaue Flossensäume und goldgelbe Balzfärbung

Zwerg-Glasbarsch, Pseudambassis lala


Auf einen Blick: Zwerg-Glasbarsch, Pseudambassis lala
Deutscher Name:Zwerg-Glasbarsch
Wissenschaftlich:Pseudambassis lala
Synonyme:Hochflossen-Glasbarsch, Glasbarsch, Roter Glasbarsch
Herkunft:Südasien: Indien, Bangladesch, Nepal und Myanmar; stehende, pflanzenreiche Gewässer
Gesellschafts-Aquarium:Friedlicher Schwarmfisch; ab 8–10 Tieren mit ruhigen kleinen Beifischen
Wasserwerte:Reines Süßwasser, pH 6,5–7,5, weich bis mittelhart (5–15 °dGH), kein Salz
Temperatur:22–28 °C
Beckengröße:Ab 60 cm Kantenlänge für eine kleine Gruppe
Bepflanzung:Dicht bepflanzt mit Verstecken und ruhigen Zonen
Futter:Lebend- und Frostfutter wie Artemia, Cyclops und kleine Mückenlarven
Geschlechts-Unterschiede:Männchen mit blau gesäumter Rücken- und Afterflosse, zur Balz goldgelb
Zucht möglich:Freilaicher an Pflanzen; Aufzucht der winzigen Jungfische anspruchsvoll
Maximale Größe:3–4 cm
Liefergröße:ca. 2,0-3,0 cm
Mit Garnelen verträglich:Adulte Zwerggarnelen meist sicher, Garnelennachwuchs wird gefressen
Im Detail: Zwerg-Glasbarsch, Pseudambassis lala

Herkunft von Zwerg-Glasbarsch (Pseudambassis lala)

Der Zwerg-Glasbarsch ist ein kleiner Barschverwandter aus Südasien. Beschrieben wurde er bereits 1822 vom schottischen Naturforscher Francis Hamilton als Chanda lala, später wurde er lange in der Gattung Parambassis geführt. Neuere systematische Arbeiten stellen ihn in die eigene Gattung Pseudambassis, im Handel ist er aber nach wie vor meist als Parambassis lala bekannt. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich über das Tiefland des Ganges und des Brahmaputra in Indien und Bangladesch bis nach Nepal und Myanmar. Dort besiedelt er Teiche, Gräben, Tümpel, Überschwemmungsflächen und langsam fließende, pflanzenreiche Abschnitte von Flüssen und Seen. In seiner Heimat ist er unter Namen wie Lal Chanda bekannt, was auf die rötlich-orange Färbung der Flossen anspielt. Anders als oft angenommen ist er ein reiner Süßwasserfisch, der keinen Salzzusatz benötigt. Sein Körper ist hochrückig, seitlich abgeflacht und fast durchsichtig, sodass man Wirbelsäule und Schwimmblase erkennen kann. Die natürliche Färbung ist echt; es handelt sich nicht um gefärbte oder behandelte Glasfische. Die angebotenen Tiere stammen aus Nachzucht.

Vergesellschaftung

Zwerg-Glasbarsche sind friedliche, gesellige Fische, die man unbedingt in einer Gruppe von mindestens acht bis zehn Tieren pflegen sollte. Einzeln oder zu zweit bleiben sie scheu und zeigen kaum Farbe. In der Gruppe bilden die Männchen kleine Reviere zwischen den Pflanzen, die sie mit gespreizten Flossen verteidigen, ohne sich ernsthaft zu verletzen. Als Mitbewohner eignen sich ruhige, kleine Arten wie Zwergbärblinge, kleine Salmler, Panzerwelse oder Zwergschmerlen. Große, hektische oder futterneidische Fische sind ungeeignet, weil die zurückhaltenden Glasbarsche dann bei der Fütterung zu kurz kommen und sich ständig verstecken.

Passende Wasserparameter

Der Zwerg-Glasbarsch lebt in reinem Süßwasser und braucht keinen Salzzusatz. Bewährt haben sich ein pH-Wert von etwa 6,5 bis 7,5 und weiches bis mittelhartes Wasser mit etwa 5 bis 15 °dGH. Nachzuchttiere sind an normales Leitungswasser in diesem Bereich meist gut gewöhnt. Wichtig sind sauberes, sauerstoffreiches Wasser, regelmäßige Teilwasserwechsel und niedrige Nitratwerte. Eine sanfte Strömung entspricht seinen ruhigen Heimatgewässern.

Haltungstemperatur

Als tropischer Fisch fühlt sich der Zwerg-Glasbarsch bei etwa 22 bis 28 °C wohl. Ein mittlerer Bereich um 24 bis 26 °C ist für die dauerhafte Pflege ideal. Größere Temperaturschwankungen sollten vermieden werden, ein zuverlässiger Regelheizer sorgt für gleichmäßige Bedingungen.

Beckengröße

Für eine kleine Gruppe genügt ein Aquarium ab etwa 60 cm Kantenlänge. Wer eine größere Gruppe zusammen mit Beifischen pflegen möchte, wählt besser ein Becken ab 80 cm. Wichtig sind viele Sichtbarrieren, damit die Männchen ihre kleinen Reviere abgrenzen können und rangniedere Tiere ausweichen können.

Bepflanzung

Ein dicht bepflanztes Aquarium ist für diese Art entscheidend. Feinfiedrige Stängelpflanzen, Wasserkelche, Javafarn und einige Schwimmpflanzen bieten Deckung und dämpfen das Licht. Dazwischen sollten freie Schwimmräume bleiben. Ein dunkler Bodengrund und Wurzeln lassen die zarte Färbung und die blauen Flossensäume besonders gut zur Geltung kommen.

Futter

Der Zwerg-Glasbarsch ist ein kleiner Räuber, der Trockenfutter meist verweigert. Er braucht lebendes oder gefrorenes Futter wie Artemia, Cyclops, Daphnien und kleine Mückenlarven. Mehrmals täglich kleine Portionen sind ideal. Achten Sie darauf, dass das Futter klein genug ist und alle Tiere in der Gruppe ausreichend abbekommen.

Geschlechtsunterschiede

Die Männchen erkennt man an einem leuchtend blauen Saum an Rücken- und Afterflosse. In Balzstimmung zeigen sie oft drei deutliche dunkle Querbinden, färben sich goldgelb mit orangefarbener Schwanzflosse, und die vordere Rückenflosse wird tiefschwarz. Weibchen sind blasser, ohne blaue Säume, und wirken zur Laichzeit etwas fülliger.

Zucht

Die Nachzucht gelingt in gut eingerichteten, dicht bepflanzten Becken. Die Tiere laichen zwischen feinen Pflanzen ab, an denen die kleinen Eier haften bleiben; eine Brutpflege findet nicht statt. Die Eltern sollten danach entfernt werden. Die winzigen Jungfische benötigen anfangs feinstes Lebendfutter wie Infusorien oder Rädertierchen und sind schwierig aufzuziehen.

Endgröße

Der Zwerg-Glasbarsch wird nur etwa 3 bis 4 cm lang und gehört damit zu den kleinsten Glasbarschen. Angaben über deutlich größere Tiere beruhen auf Verwechslungen mit anderen Arten. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.

Verträglichkeit mit Zwerggarnelen

Ausgewachsene Zwerggarnelen werden in der Regel nicht behelligt, da sie für den kleinen Glasbarsch zu groß sind. Garnelennachwuchs passt dagegen gut in sein Beuteschema und wird gefressen. In einem Garnelenbecken mit gewünschter Nachzucht ist er daher nur bedingt geeignet.

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Häufige Fragen (FAQ)


 

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?

Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:

  1. Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
  2. Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
  3. Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
  4. Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
  5. Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.

Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.

Wie werden Zierfische versendet?

Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.

Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?

Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.

1. Optimale Wasserqualität sicherstellen

  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
  • Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
    • Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
    • pH-Wert (artgerechter Bereich)
    • Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
    • Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
  • Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.

2. Gesunde Ernährung bieten

  • Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
  • Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
  • Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.

3. Neue Fische richtig eingewöhnen

  • Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
  • Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
  • Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.

4. Stress vermeiden

  • Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
  • Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
  • Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
  • Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.

5. Krankheiten frühzeitig erkennen

  • Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen  können auf Krankheiten hinweisen.
  • Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
  • Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.

6. Aquariumpflege & Hygiene beachten

  • Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
  • Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
  • Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.

Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!

Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen

Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen. 
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.

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