Zweifleck-Fahnenbarsch, Weibchen, Pseudanthias bimaculatus
91,99 €*
28 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 2,80 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferzeit: 2-5 Tage
Zweifleck-Fahnenbarsch, Weibchen, Pseudanthias bimaculatus
| Deutscher Name: | Zweifleck-Fahnenbarsch, Weibchen |
| Wissenschaftlich: | Pseudanthias bimaculatus |
| Synonyme: | keine gebräuchlichen Synonyme bekannt |
| Herkunft: | Indischer Ozean: Ostafrika, Malediven und Indonesien |
| Riffaquarium-tauglich: | Für Korallen und die meisten Wirbellosen geeignet |
| Verträglichkeit: | Weibchen; Gruppen nur mit Platz und mehreren Futterstellen |
| Wasserwerte: | Dichte 1,023–1,026; pH 8,1–8,4; KH 7–12 °dKH |
| Temperatur: | 23–26 °C |
| Beckengröße: | Ab etwa 600 l mit Schwimmraum und Höhlen |
| Futter: | Zooplankton, Cyclops, Artemia, Mysis in kleinen Portionen |
| Schwierigkeitsgrad: | Anspruchsvoll wegen häufiger Fütterung und Eingewöhnung |
| Geschlechts-Unterschiede: | Weibchen; Geschlechtswechsel zum Männchen möglich |
| Zucht möglich: | Laicht im Freiwasser; Larvenaufzucht anspruchsvoll |
| Maximale Größe: | Bis 14 cm Gesamtlänge |
| Liefergröße: | ca. 6,0-8,0 cm |
Herkunft von Zweifleck-Fahnenbarsch, Weibchen (Pseudanthias bimaculatus)
Der Zweifleck-Fahnenbarsch lebt im Indischen Ozean und im angrenzenden westlichen Pazifik. Nachweise reichen von Ostafrika und den Malediven bis Indonesien. Er bewohnt vor allem tiefere Riffabbrüche und küstennahe Steilhänge, oft weit unter den besonders hellen Flachwasserbereichen. Dort schwimmt er über Fels und Korallen in der Strömung und nimmt vorbeidriftendes Zooplankton auf. Weibchen und Männchen können sich in Größe und Färbung deutlich unterscheiden. Diese Lieferposition ist ausdrücklich als Weibchen bezeichnet; aus dem Geschlecht der gelieferten Tiere lässt sich jedoch kein dauerhaft unveränderlicher Zustand ableiten. Fahnenbarsche können bei passender Sozialstruktur vom Weibchen zum Männchen wechseln. Ein neuer Fisch braucht zunächst gedämpftes Licht und geschützte Bereiche, weil die Art nach Transport scheu reagieren kann. Im Aquarium ist die tägliche Verfügbarkeit mehrerer kleiner Futterportionen besonders wichtig. Ein einzelner großer Fütterungszeitpunkt gleicht die natürliche wiederholte Aufnahme von Plankton nicht zuverlässig aus. Das Tier erreicht bis zu vierzehn Zentimeter Gesamtlänge und benötigt neben Riffspalten freie Schwimmzonen. Eine lückenlose Abdeckung schützt vor Herausspringen.
Eignung für das Riffaquarium
Korallen werden nicht gezielt gefressen. Garnelen und andere größere Wirbellose passen in der Regel gut, winzige planktonische Tiere werden als natürliche Nahrung aufgenommen. Damit ist die Art für ein Riffaquarium geeignet, sofern die häufige Fütterung und Wasserqualität beherrscht werden.
Vergesellschaftung und Verhalten
In großen Becken sind Gruppen mit einem Männchen und mehreren Weibchen möglich; Hierarchie und Konkurrenz um Futter müssen aber beobachtet werden. Schwächere Tiere können sonst zu kurz kommen. Ein einzelnes Weibchen bleibt nicht zwingend weiblich. Aggressive Mitbewohner erschweren die Eingewöhnung.
Wasserwerte und Temperatur
Dichte um 1,023–1,026, pH 8,1–8,4, KH etwa 7–12 °dKH und 23–26 °C konstant halten. Gute Sauerstoffversorgung, wechselnde Strömung und sorgfältige Nährstoffkontrolle sind bei mehrfach täglicher Fütterung wichtig.
Aquarium und Einrichtung
Für die aktive Art ein gut eingefahrenes Meerwasseraquarium ab etwa 600 Litern einplanen, bei Gruppen entsprechend größer. Freier Schwimmraum vor dem Riff und viele Höhlen verbinden. Alle Spalten der Abdeckung gegen Springen sichern.
Futter und Futterumstellung
Mehrmals täglich kleine Portionen Cyclops, Artemia, Mysis und anderes passendes Zooplankton anbieten. Neu eingesetzte Tiere nehmen feines Lebend- oder Frostfutter oft besser an; die spätere Gewöhnung an geeignetes Trockenfutter braucht Geduld. Jeden Fisch auf Futteraufnahme und Körperfülle beobachten.
Eingewöhnung
Temperatur und Salzgehalt des Transportwassers langsam angleichen, beispielsweise per Tropfmethode. Zunächst Licht dämpfen und den Fisch in einem ruhigen Bereich mit Versteckmöglichkeiten einsetzen. Früh kleine geeignete Futterpartikel anbieten, Stress durch aggressive Fische vermeiden und das Becken lückenlos abdecken.
Geschlechtsunterschiede
Die Lieferposition ist als Weibchen ausgewiesen. Weibchen sind meist anders gefärbt als dominante Männchen; Fahnenbarsche können bei Änderung der Sozialstruktur das Geschlecht zum Männchen wechseln. Eine dauerhafte Farb- oder Geschlechtszusage ist daher nicht möglich.
Zucht
Fahnenbarsche laichen in der Wassersäule. Die pelagischen Larven erfordern spezialisierte Aufzucht; dieses Angebot trägt keinen Nachzuchthinweis.
Endgröße und Lebenserwartung
Bis 14 cm Gesamtlänge sind dokumentiert. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor. Die tägliche Futterversorgung ist für langfristige Pflege besonders wichtig.
| Tiergruppe: | Fische |
|---|---|
| Riffverträglichkeit: | Geeignet |
| Wassertemperatur: | 23 °C, 24 °C, 25 °C, 26 °C |
| Endgröße: | über 10 bis 20 cm |
| Haltungsform: | Gruppenhaltung |
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie werden Meerwassertiere versendet?
Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.
Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.
Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?
Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.
Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.
Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?
Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.
Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.
Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?
Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.
Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.