Zebra Zwergkaiserfisch NZ, Paracentropyge multifasciata
374,99 €*
112 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 11,20 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferzeit: 2-5 Tage
Zebra Zwergkaiserfisch NZ, Paracentropyge multifasciata
| Deutscher Name: | Zebra Zwergkaiserfisch NZ |
| Wissenschaftlich: | Paracentropyge multifasciata |
| Synonyme: | Zebra-Zwergkaiserfisch, Multibar Angelfish |
| Herkunft: | Indopazifik; schattige Überhänge und Spalten an Außenriffen. |
| Riffaquarium-tauglich: | Bedingt geeignet; Korallen und sessile Wirbellose können bepickt werden. |
| Verträglichkeit: | Scheu; ruhiger Besatz und viele Verstecke. |
| Wasserwerte: | 34–35 ‰; pH 8,1–8,4; KH 8–12 °dKH. |
| Temperatur: | 24–26 °C |
| Beckengröße: | Reifes Aquarium ab etwa 500 l, mit schattigen Höhlen. |
| Futter: | Feines Frostfutter, schwammhaltiges Kaiserfischfutter und passendes Granulat. |
| Schwierigkeitsgrad: | Anspruchsvoll, auch als Nachzucht sorgfältig eingewöhnen. |
| Geschlechts-Unterschiede: | Äußerlich bei kleinen Jungtieren nicht zuverlässig erkennbar. |
| Zucht möglich: | Nachzucht; Larvenaufzucht nur mit speziellen Verfahren. |
| Maximale Größe: | Bis etwa 12 cm. |
| Liefergröße: | ca. 2,0-3,0 cm |
Herkunft von Zebra Zwergkaiserfisch NZ (Paracentropyge multifasciata)
Der Zebra Zwergkaiserfisch ist im Indopazifik verbreitet. Das natürliche Gebiet reicht von den Cocos-Keeling-Inseln im östlichen Indischen Ozean bis zu den Gesellschaftsinseln, im Norden bis Südjapan und im Süden bis zum Great Barrier Reef. Die Art nutzt vor allem strukturreiche Außenriffe mit Spalten, Höhlen und Überhängen. Solche geschützten Bereiche bieten Schatten und Nahrung am bewachsenen Gestein. Gelegentlich werden die Fische auch an klaren Lagunenriffen beobachtet. Die auffälligen dunklen Querbänder auf hellem Grund geben dem kleinen Kaiserfisch seinen Handelsnamen. Gelbliche Bereiche an Kopf, Bauch und Flossen ergänzen das kontrastreiche Muster; Jungtiere können einen dunklen Fleck an der hinteren Rückenflosse tragen. Für die Haltung folgt aus der natürlichen Lebensweise vor allem der Wunsch nach Deckung. Ein offenes, grell beleuchtetes Becken ohne schattige Nischen erschwert die Eingewöhnung. Reifer Aufwuchs und viele kurze Wege zwischen den Verstecken sind besonders hilfreich. Das Angebot ist als Nachzucht gekennzeichnet; die Beschreibung des natürlichen Areals benennt daher keine Fangregion dieses Jungtieres.
Eignung für das Riffaquarium
Auch Nachzuchten sind nur bedingt riffsicher. Korallenpolypen und andere sessile Wirbellose können bepickt werden; bei Muscheln ist Vorsicht nötig. Garnelen sind nicht das typische Hauptfutter, eine allgemeine Garantie für Wirbellose gibt es dennoch nicht.
Vergesellschaftung und Verhalten
Ruhige Mitbewohner wählen und aggressive Futterkonkurrenten vermeiden. Der Zwergkaiser muss Verstecke erreichen können, ohne ständig verfolgt zu werden. Ähnliche Zwergkaiser können territoriale Konflikte auslösen; kleine Nachzuchten zunächst besonders gut beobachten.
Wasserwerte und Temperatur
24–26 °C, 34–35 ‰ Salzgehalt, pH 8,1–8,4 und KH 8–12 °dKH als Orientierung. Reife, gleichmäßige Bedingungen sind entscheidend; Nachzucht schützt nicht vor Problemen durch Schwankungen oder mangelhafte Wasserqualität.
Aquarium und Einrichtung
Vorsichtig ab etwa 500 Litern planen. Neben Schwimmraum sind verschachtelte Höhlen und beschattete Spalten wichtig. Die kleine Liefergröße verlangt geschützte Bereiche und passende Strömung, kein dauerhaft enges oder kahles Becken.
Futter und Futterumstellung
Kleine Portionen feiner Mysis, Artemia, schwammhaltiger Kaiserfischkost und geeigneten Granulats anbieten. Nachzuchten können vorbereitetes Futter besser annehmen, trotzdem jeden Neuzugang beim Fressen kontrollieren. Natürlicher Aufwuchs ergänzt die gezielte Ernährung.
Eingewöhnung
Licht anfangs dämpfen und Temperatur sowie Salzgehalt langsam angleichen, etwa mit überwachten Tropfzugaben. Auskühlung vermeiden. Ein geschützter Eingewöhnungsplatz erleichtert Ruhe und Futterkontrolle; Transportwasser nicht übernehmen.
Geschlechtsunterschiede
Bei 2–3 cm großen Jungtieren lässt sich das Geschlecht äußerlich nicht zuverlässig bestimmen. Weder Bandzeichnung noch Größe sind eine sichere Grundlage für eine Paarzusage.
Zucht
Die angebotenen Tiere sind ausdrücklich Nachzuchten. Die Aufzucht von Zwergkaiserlarven benötigt spezielle Bedingungen und fein abgestimmtes Lebendfutter. Eine routinemäßige Vermehrung im normalen Riffbecken wird nicht erwartet.
Endgröße und Lebenserwartung
Die Art bleibt mit ungefähr 12 cm vergleichsweise klein, benötigt aber einen passenden, reifen Lebensraum. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
| Tiergruppe: | Fische |
|---|---|
| Riffverträglichkeit: | Mit Einschränkungen |
| Wassertemperatur: | 24 °C, 25 °C, 26 °C |
| Endgröße: | über 10 bis 20 cm |
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie werden Meerwassertiere versendet?
Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.
Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.
Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?
Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.
Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.
Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?
Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.
Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.
Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?
Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.
Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.