Zebra Schleimfisch Nachzucht, Meiacanthus grammistes
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Zebra Schleimfisch Nachzucht, Meiacanthus grammistes
| Deutscher Name: | Zebra Schleimfisch Nachzucht |
| Wissenschaftlich: | Meiacanthus grammistes |
| Synonyme: | Gestreifter Fangschleimfisch |
| Herkunft: | Natürliche Heimat: westlicher Pazifik; Angebot Nachzucht |
| Riffaquarium-tauglich: | Für Korallen und übliche größere Zierwirbellose geeignet |
| Verträglichkeit: | Meist friedlich; ähnliche Schleimfische können Rivalen sein |
| Wasserwerte: | 33–35 PSU, pH 8,1–8,4, KH 7–10 °dKH empfohlen |
| Temperatur: | 24–27 °C |
| Beckengröße: | Konservativ ab 200 Litern mit freiem Schwimmraum |
| Futter: | Kleine Krebstiere, Frostfutter und geeignete Mischkost, 2–3-mal täglich |
| Schwierigkeitsgrad: | Mittel; regelmäßige Fütterung und sicherer Umgang nötig |
| Geschlechts-Unterschiede: | Nicht leicht zuverlässig äußerlich bestimmbar |
| Zucht möglich: | Nachzucht angeboten; Höhlenlaicher mit Larvenaufzucht |
| Maximale Größe: | Bis etwa 11 cm |
| Liefergröße: | ca. 4,0-5,0 cm |
Herkunft von Zebra Schleimfisch Nachzucht (Meiacanthus grammistes)
Der Zebra Schleimfisch stammt aus dem westlichen Pazifik. Sein natürliches Verbreitungsgebiet reicht von Indochina bis Papua-Neuguinea, nordwärts bis zu den Ryukyu-Inseln und südwärts bis Australien. Er gehört zu den Fangschleimfischen, deren Lebensweise sich von überwiegend auf Steinen sitzenden Algenfressern unterscheidet. Die Tiere können gut im freien Wasser unterwegs sein und suchen zwischen Riffstrukturen nach Nahrung. Ein gelblicher Kopf und mehrere dunkle Längsstreifen auf hellem Körpergrund ergeben das auffällige Muster. Zum Schwanz hin können die Streifen in einzelne Punkte übergehen. Die besonderen Fangzähne im Unterkiefer sind mit Giftdrüsen verbunden und dienen der Abwehr von Fressfeinden. Dieser Schutz macht den Fisch jedoch weder unverwundbar noch zu einem passenden Partner für jeden Räuber. Im Aquarium sollte man freien Schwimmraum mit reichlich Rückzug im Riffgestein verbinden. Die hier angebotenen Tiere sind als Nachzucht ausgewiesen. Auch Nachzuchten brauchen regelmäßig kleine Mahlzeiten und eine sichere Umgebung, in der sie sich ohne ständige Revierkämpfe bewegen können.
Eignung für das Riffaquarium
Mit Korallen und üblichen größeren Zierwirbellosen gut vereinbar. Kleine Krebstiere in passender Futtergröße werden gefressen. Kein spezialisierter Algenaufwuchsfresser und kein Ersatz für eine gezielte Riffpflege.
Vergesellschaftung und Verhalten
Einzeln meist unkomplizierter als mit ähnlichen Fangschleimfischen. Friedliche Mitbewohner wählen; trotz Abwehrgift nicht mit starken Räubern kombinieren. Abdeckung gegen Herausspringen sichern.
Wasserwerte und Temperatur
24–27 °C, 33–35 PSU, pH 8,1–8,4 und KH 7–10 °dKH als stabilen Pflegebereich empfehlen. Gute Sauerstoffversorgung mit ruhigen Rückzugsplätzen verbinden.
Aquarium und Einrichtung
Konservativ ab 200 Litern mit offener Schwimmzone und mehreren passenden Höhlen. Ein vollständig zugestellter Riffaufbau bietet zu wenig Bewegungsraum.
Futter und Futterumstellung
Mindestens zwei- bis dreimal täglich kleine Portionen Mysis, angereicherte Artemia und passende marine Mischkost geben. Geeignete Pellets oder Flocken können nach Annahme ergänzen; alleiniger Algenaufwuchs genügt nicht.
Eingewöhnung
Temperatur und Salzgehalt langsam angleichen, beispielsweise mit kontrollierter Tropfmethode. Wegen giftiger Fangzähne niemals mit bloßen Händen greifen oder festhalten; ruhig und ohne Bedrängen umsetzen.
Geschlechtsunterschiede
Eine sichere Geschlechtsbestimmung ist anhand einfacher äußerlicher Merkmale schwierig. Für Paarhaltung auf nachweisliche Verträglichkeit achten.
Zucht
Die Position ist als Nachzucht ausgewiesen. Für eigene Fortpflanzung sind geeignete Höhlen und eine getrennte Versorgung der kleinen Larven erforderlich; eine einfache Aufzucht im Gesellschaftsbecken ist nicht zugesagt.
Endgröße und Lebenserwartung
Bis etwa 11 cm Gesamtlänge sind möglich. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
| Tiergruppe: | Fische |
|---|---|
| Riffverträglichkeit: | Geeignet |
| Wassertemperatur: | 24 °C, 25 °C, 26 °C, 27 °C |
| Endgröße: | über 10 bis 20 cm |
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie werden Meerwassertiere versendet?
Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.
Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.
Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?
Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.
Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.
Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?
Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.
Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.
Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?
Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.
Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.