Yellow Dragon Plakat-Kampffisch, Weibchen, Betta splendens
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Yellow Dragon Plakat-Kampffisch, Weibchen, Betta splendens
| Deutscher Name: | Yellow Dragon Plakat-Kampffisch, Weibchen |
| Wissenschaftlich: | Betta splendens |
| Synonyme: | Yellow Dragon Plakat Betta Weibchen |
| Herkunft: | Aquaristische Zuchtform; Ausgangsart aus Südostasien |
| Gesellschafts-Aquarium: | Weibchen mit eigenem Revierverhalten; Einzelhaltung ist gut möglich |
| Wasserwerte: | pH etwa 6,0–7,5; weiches bis mittelhartes Wasser, etwa 4–12 °dGH |
| Temperatur: | Etwa 24–28 °C |
| Beckengröße: | Für ein einzelnes Weibchen ab etwa 40 cm Kantenlänge und 30 Litern |
| Bepflanzung: | Dichte Pflanzen, schattige Rückzugsorte und freier Zugang zur Oberfläche |
| Futter: | Kleines Betta-Granulat sowie geeignetes Frost- und Lebendfutter |
| Geschlechts-Unterschiede: | Weibchen meist mit kürzeren Flossen; bei reifen Tieren oft Laichpapille sichtbar |
| Zucht möglich: | Schaumnestbauer; gezielte Zucht nur mit getrennten Unterbringungsmöglichkeiten |
| Maximale Größe: | Meist etwa 5–6 cm; abhängig von Alter und Zuchtlinie |
| Liefergröße: | ca. 3,0-4,0 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | Zwerggarnelen und ihr Nachwuchs können gefressen werden |
Herkunft von Yellow Dragon Plakat-Kampffisch, Weibchen (Betta splendens)
Das Yellow Dragon Plakat-Weibchen ist eine aquaristische Zuchtform des Siamesischen Kampffischs Betta splendens. Ein heller, perlmuttartig schimmernder Körper und gelblich bis orangegelb gesäumte Flossen prägen diese Form. Die Ausdehnung der hellen Beschuppung und die Intensität der Flossenfarbe unterscheiden sich von Tier zu Tier. Die Bezeichnung beschreibt eine Handelsform und keinen natürlichen Fundort. Ihre Ausgangsart ist in Südostasien heimisch; die farbigen Hochzuchtformen werden seit vielen Generationen im Aquarium vermehrt. Bei dieser Auswahl wird ausdrücklich ein Weibchen angeboten. Weibliche Kampffische zeigen häufig kürzere Flossen und einen kompakteren Körper als die langflossigen Männchen. Das macht sie zu aufmerksamen, beweglichen Bewohnern eines ruhig eingerichteten Aquariums. Wichtig ist, auch ihren eigenen Charakter zu berücksichtigen: Ein Weibchen kann territorial sein und braucht passende Rückzugsmöglichkeiten. Zwischen Blattpflanzen, unter Schwimmpflanzen und an geschützten Stellen nahe der Oberfläche findet es Ruhe. Ein dunkler Bodengrund und gedämpftes Licht lassen die Zeichnung gut zur Geltung kommen. Die Einrichtung sollte zugleich einen freien Zugang zur Wasseroberfläche lassen, denn Kampffische nehmen dort Luft auf. Sauberes, warmes Wasser und eine sanfte Filterströmung bilden die Grundlage für eine dauerhafte, gute Haltung.
Vergesellschaftung
Ein einzelnes Weibchen kann ein gut eingerichtetes Aquarium dauerhaft bewohnen. Die Haltung mehrerer Weibchen erfordert viel Platz, zahlreiche Sichtbarrieren und eine sorgfältige Beobachtung; friedliches Zusammenleben ist nicht garantiert. Bei anhaltenden Verfolgungen müssen Tiere getrennt werden. Auch die dauerhafte Haltung mit einem Männchen ist keine allgemeine Empfehlung. Ruhige Beifische kommen nur bei ausreichendem Platz und passenden Wasserwerten infrage.
Passende Wasserparameter
Sauberes Wasser mit einem pH-Wert zwischen etwa 6,0 und 7,5 sowie einer Gesamthärte von ungefähr 4 bis 12 °dGH ist gut geeignet. Stabile Werte sind wichtiger als häufige Korrekturen. Das Aquarium muss eingefahren sein und darf kein nachweisbares Nitrit enthalten. Regelmäßige, schonende Teilwasserwechsel und eine biologische Filterung erhalten die Wasserqualität.
Haltungstemperatur
Halten Sie die Temperatur ungefähr zwischen 24 und 28 °C stabil. Ein regelbarer Heizer unterstützt die Haltung im Wohnraum. Über der Wasseroberfläche bleibt ein warmer, feuchter Luftraum unter der Abdeckung erhalten. Zugluft und abrupte Temperaturwechsel sollten vermieden werden.
Beckengröße
Für ein einzelnes Weibchen eignet sich ein gut strukturiertes Aquarium ab etwa 40 cm Kantenlänge und 30 Litern. Für zusätzliche Fische oder eine anspruchsvolle Weibchengruppe muss das Becken deutlich größer sein. Eine Abdeckung schützt vor Herausspringen. Die Strömung bleibt sanft; ruhige Zonen und leicht erreichbare Ruheplätze nahe der Oberfläche sind wichtig.
Bepflanzung
Breitblättrige Pflanzen, feine Stängelpflanzen und etwas Schwimmpflanzenbewuchs schaffen Deckung und Schatten. Lassen Sie Lücken zum Luftholen frei. Glatte Wurzeln und abgerundete Einrichtung bieten weitere Ruheplätze. Scharfkantige Gegenstände und eine sehr offene Einrichtung ohne Sichtschutz sind ungünstig.
Futter
Kleine Portionen eines passenden Betta-Granulats lassen sich mit Artemia, Daphnien und anderem geeignetem Frost- oder Lebendfutter abwechseln. Wählen Sie eine passende Futtergröße und beobachten Sie, ob alles aufgenommen wird. Überfütterung belastet das Wasser; Futterreste werden entfernt. Die Fütterung sollte sich am tatsächlichen Bedarf des einzelnen Tieres orientieren.
Geschlechtsunterschiede
Angeboten wird ein Weibchen. Im Vergleich zu langflossigen Männchen sind die Flossen meist kürzer und der Körper kann fülliger wirken. Die kleine Laichpapille kann bei geschlechtsreifen Weibchen sichtbar sein. Flossenlänge und Körperfarbe allein sind keine sicheren Geschlechtsmerkmale, insbesondere bei Plakat-Zuchtformen.
Zucht
Das Männchen baut für die Fortpflanzung ein Schaumnest. Eine Verpaarung gehört in ein vorbereitetes Zuchtbecken und erfordert Erfahrung sowie eine Möglichkeit zur sofortigen Trennung. Das Weibchen wird nach dem Ablaichen wieder separat untergebracht. Für die winzigen Jungfische werden geeignetes Aufzuchtfutter und ruhige Wasserbedingungen benötigt.
Endgröße
Ausgewachsene Weibchen dieser Handelsformen erreichen meist ungefähr 5 bis 6 cm. Die hier angebotene Liefergröße beträgt ca. 3–4 cm. Die Lebenserwartung umfasst bei guter Pflege mehrere Jahre; zur genauen Lebenserwartung der jeweiligen Zuchtlinie liegen keine verlässlichen Angaben vor.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Kleine Zwerggarnelen und besonders ihr Nachwuchs können als Beute angesehen werden. Auch bei dichter Bepflanzung gibt es keine Garantie für eine friedliche Vergesellschaftung. Für eine verlässliche Garnelenvermehrung ist ein separates Becken sinnvoll. Größere, wehrhafte Garnelen müssen hinsichtlich Platzbedarf und Verhalten ebenfalls passend ausgewählt werden.
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.