Trewavas-Utaka „Lupingu“, Copadichromis trewavasae
56,99 €*
17 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 1,70 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferzeit: 4-10 Tage
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Trewavas-Utaka „Lupingu“, Copadichromis trewavasae
| Deutscher Name: | Trewavas-Utaka „Lupingu“ |
| Wissenschaftlich: | Copadichromis trewavasae |
| Synonyme: | Ivoryhead Mloto |
| Herkunft: | Malawisee; Fundortform von Lupingu an der tansanischen Küste |
| Gesellschafts-Aquarium: | Ein Männchen mit mehreren Weibchen; ruhige Utaka und Aulonocara als mögliche Beifische |
| Wasserwerte: | pH 7,5–8,5; etwa 10–20 °dGH |
| Temperatur: | 23–27 °C |
| Beckengröße: | Ab 150 cm Länge und etwa 400 Litern |
| Bepflanzung: | Offene Sandflächen; robuste Pflanzen nur in Randbereichen |
| Futter: | Feines Cichliden-Granulat, Artemia, Cyclops und kleine Mysis |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen schwarz mit heller blauer Rückenzeichnung; Weibchen silbrig und dreifleckig |
| Zucht möglich: | Maternaler Maulbrüter; Ablaichen in einer Mulde unter einem Stein |
| Maximale Größe: | Männchen etwa 12–14 cm, Weibchen meist bis 10 cm |
| Liefergröße: | ca. 5,0-6,0 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | Zwerggarnelen und Nachwuchs werden gefressen; keine sichere Garnelengemeinschaft |
Herkunft von Trewavas-Utaka „Lupingu“ (Copadichromis trewavasae)
Die Fundortform Lupingu gehört zu Copadichromis trewavasae aus dem Malawisee. Lupingu liegt an dessen tansanischem Ufer; der Name kennzeichnet eine geografische Population und keine eigene Art. Der Lebensraum verbindet Sandflächen mit Felsblöcken und gehört damit zur Übergangszone zwischen offenem Boden und steinigen Uferabschnitten. Die Art wird häufig in mehreren Metern Tiefe beobachtet, oft ungefähr zwischen zehn und fünfundzwanzig Metern. Weibchen ziehen in kleinen Trupps bodennah umher und nehmen dort sowie im angrenzenden freien Wasser Nahrung auf. Männchen nutzen geschützte Stellen an größeren Steinen als Mittelpunkt ihres Fortpflanzungsreviers. Besonders auffällig ist ihr Farbkontrast: Über dem dunklen Körper zieht sich eine helle, bläuliche Zeichnung vom Kopf über den Rücken. Dieser Eindruck entsteht aus Farbe, Licht und Rangstellung und ist bei Jungtieren noch nicht vollständig entwickelt. Für die Einrichtung bedeutet das einen großzügigen Sandbereich, einzelne strukturgebende Steine und lange freie Schwimmstrecken. Flächendeckende Felsburgen würden die natürliche Raumnutzung unnötig einschränken. Mit ruhigen Beifischen und gutem Sichtschutz lässt sich das bodennahe Verhalten der Tiere besonders aufmerksam beobachten.
Vergesellschaftung
Bewährt ist eine Gruppe aus einem Männchen und zwei bis drei Weibchen. Ruhige Utaka oder passende Aulonocara können in einem ausreichend großen Becken hinzukommen, wenn Ernährung und Temperament zusammenpassen. Verzichten Sie auf sehr durchsetzungsstarke Mbuna und auf ähnlich aussehende Copadichromis-Formen. Das erleichtert die Revieraufteilung und verhindert eine Vermischung der Fundortlinien. Unterlegene Tiere müssen jederzeit aus dem Blickfeld des Männchens schwimmen können.
Passende Wasserparameter
Pflegen Sie die Tiere in alkalischem, ausreichend gepuffertem Wasser bei pH 7,5–8,5 und ungefähr 10–20 °dGH. Eine leistungsfähige Filterung und regelmäßige Teilwasserwechsel sind wichtiger als das Erreichen eines einzelnen Zahlenwerts. Halten Sie die organische Belastung niedrig und sorgen Sie für eine bewegte Wasseroberfläche. Änderungen von Härte oder pH sollten langsam und kontrolliert erfolgen.
Haltungstemperatur
Ein Pflegebereich von 23–27 °C ist passend. Um 24–26 °C lassen sich Aktivität, Futteraufnahme und Sauerstoffversorgung gut miteinander verbinden. Vermeiden Sie starke tägliche Schwankungen. Kontrollieren Sie bei sommerlicher Erwärmung besonders die Belüftung, da warmes Wasser weniger Sauerstoff aufnehmen kann.
Beckengröße
Für eine kleine Gruppe empfehlen wir mindestens 150 cm Aquarienlänge und etwa 400 Liter. Die Länge schafft Platz zwischen dem Revier des Männchens und den Aufenthaltsbereichen der Weibchen. Feiner Sand bildet den größten Teil des Bodens. Einige standsichere Steine bieten geschützte Mulden und unterbrechen die Sicht, ohne die Schwimmbahnen zu blockieren. Bei zusätzlichem Besatz oder mehreren Männchen ist deutlich mehr Grundfläche nötig.
Bepflanzung
Ein Pflanzenbecken ist für diesen Utaka nicht erforderlich. Wer grüne Akzente setzen möchte, kann Anubias auf seitlichen Steinen befestigen oder kräftige Vallisnerien am Rand versuchen. Lassen Sie den Vordergrund frei. Im Bereich der Laichmulde kann das Männchen Sand bewegen; dort sollten keine empfindlichen Wurzeln liegen.
Futter
Die natürliche Nahrung besteht aus Plankton und kleinen wirbellosen Tieren. Bieten Sie feines, hochwertiges Cichliden-Granulat sowie Artemia, Cyclops oder kleine Mysis an. Mehrere kleine Portionen passen besser zur Nahrungsaufnahme als einzelne sehr große Brocken. Achten Sie darauf, dass zurückhaltende Weibchen ausreichend Futter bekommen. Ein kräftiger Körperbau soll nicht durch übermäßige Fütterung erzwungen werden.
Geschlechtsunterschiede
Ausgefärbte Männchen zeigen eine beinahe schwarze Unterseite und eine leuchtend blaue bis hellblaue Zone über Kopf und Rücken. Weibchen bleiben beige bis silbrig und tragen typischerweise drei dunkle Flankenflecken. Jungtiere ähneln eher den Weibchen. Bei der angebotenen Größe von 5–6 cm ist eine sichere Geschlechtswahl nicht in jedem Fall möglich; eine bestimmte Farbintensität wird nicht zugesichert.
Zucht
Das Männchen arbeitet unter oder neben einem größeren Stein eine geschützte Laichmulde aus. Nach der Eiablage übernimmt das Weibchen die Brut im Maul. Die Entwicklung dauert ungefähr drei Wochen, abhängig von Temperatur und Zustand des Weibchens. Tragende Tiere brauchen Ruhe und Ausweichplätze. Für eine gezielte Aufzucht empfiehlt sich ein eingefahrenes separates Becken mit feinem Futter für die freischwimmenden Jungfische.
Endgröße
Männchen erreichen je nach Population und Pflege ungefähr 12–14 cm, Weibchen bleiben meist um 10 cm. Angaben zur Standardlänge ohne Schwanzflosse fallen kleiner aus als die sichtbare Gesamtlänge. Planen Sie die Haltung nach ausgewachsenen Tieren und nicht nach der Liefergröße. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Kleine Krebstiere gehören zum Nahrungsspektrum. Zwerggarnelen und besonders ihr Nachwuchs sind deshalb keine geeigneten Mitbewohner. Auch größere Garnelen können beim Häuten verletzt oder gefressen werden. Für eine Garnelenzucht oder einen dauerhaft erhaltenen Garnelenbestand ist ein eigenes Aquarium die passende Lösung.
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.