Tiger-Flügelschnecke, Strombus marginatus
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Tiger-Flügelschnecke, Strombus marginatus
| Deutscher Name: | Tiger-Flügelschnecke |
| Wissenschaftlich: | Strombus marginatus |
| Synonyme: | Strombus marginatus, Marginate conch |
| Herkunft: | Indopazifik, von Indien und Sri Lanka bis zum Westpazifik |
| Lebensweise: | Bodenbewohnende Flügelschnecke mit ruckartiger Fortbewegung |
| Nutzen im Aquarium: | Sucht feinen Aufwuchs und Partikel auf Bodengrund und Gestein |
| Riffaquarium-tauglich: | Mit friedlichem Besatz möglich; Räuber und zu wenig Futter meiden |
| Wasserwerte: | Dichte etwa 1,023–1,026, pH 8,0–8,4, KH 7–10 °dKH |
| Temperatur: | Tropisches Meerwasser, etwa 24–27 °C |
| Beckengröße: | Eingefahrenes Becken mit freier Sandfläche |
| Futter: | Aufwuchs, feine Algen und organische Partikel; Futteraufnahme prüfen |
| Maximale Größe: | Gehäuse bis ungefähr 7–8 cm |
| Liefergröße: | ca. 3,0-5,0 cm |
Herkunft und Lebensraum von Tiger-Flügelschnecke (Strombus marginatus)
Die Tiger-Flügelschnecke wird unter dem älteren Namen Strombus marginatus gehandelt. Nach aktueller Einordnung heißt diese Art Dolomena marginata. Sie stammt aus warmen Bereichen des Indopazifiks, unter anderem von Küsten Indiens und Sri Lankas bis in den westlichen Pazifik. Ihr Gehäuse trägt einen spitzen Gewindeteil und eine später verbreiterte äußere Lippe. Ein lebendes Tier zeigt darunter einen kräftigen Fuß und bewegliche Augenstiele. Flügelschnecken kriechen nicht gleichmäßig wie viele andere Schnecken, sondern können sich mit dem Fuß ruckartig über den Bodengrund bewegen. Auf sandigen Flächen und am Übergang zu Gestein suchen sie feinen Aufwuchs und organische Partikel. Im Meerwasseraquarium braucht das Tier freie, erreichbare Bodenfläche, ein eingefahrenes Nahrungsangebot und stabile Salzwerte. Die angebotene Größe von drei bis fünf Zentimetern ist nicht zwangsläufig die Endgröße; adulte Gehäuse erreichen ungefähr sieben bis acht Zentimeter. Wer die Schnecke nur wegen ihrer Reinigungswirkung einsetzt, muss trotzdem ihre tatsächliche Futteraufnahme prüfen. Räuberische Fische und Krebse können Fuß und Augenstiele verletzen. Ein sicherer Bodengrund ohne scharfkantige Engstellen erleichtert die Bewegung.
Lebensweise und Verhalten
Der Fuß ermöglicht kurze ruckartige Bewegungen über den Boden. Augenstiele und Gewebe treten unter der Gehäuseöffnung hervor. Erwachsene Tiere entwickeln eine verbreiterte Außenlippe.
Nutzen im Riffaquarium
Sie nimmt feine Beläge und Partikel vom Boden auf, ist aber keine Garantie gegen Cyanobakterien oder alle Algenarten. Ein sichtbares Nahrungsvorkommen und Fressverhalten prüfen.
Verträglichkeit mit Korallen und Mitbewohnern
Mit friedlichen Fischen und gutem Futterangebot möglich. Räuberische Fische und Krebse können den Körper verletzen; sessile empfindliche Tiere im Bewegungsweg beobachten.
Wasserwerte und Temperatur
Dichte etwa 1,023–1,026, pH 8,0–8,4, KH 7–10 °dKH und tropische Temperaturen gleichmäßig halten. Abrupte Salzgehaltsänderungen und kupferhaltige Mittel vermeiden.
Ernährung
Feiner Algenaufwuchs und organische Partikel auf erreichbarem Substrat werden gesucht. In sehr sauberen Becken geeignete Ergänzung anbieten und sicherstellen, dass das Tier tatsächlich frisst.
Eingewöhnung
Temperatur und Salzgehalt langsam, zum Beispiel per Tropfmethode, angleichen. Die lebende Schnecke anschließend auf freien, nicht scharfkantigen Bodengrund setzen.
Endgröße und Lebenserwartung
Das Gehäuse kann ungefähr 7–8 cm Länge erreichen. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
| Tiergruppe: | Schnecken |
|---|---|
| Wassertemperatur: | 24 °C, 25 °C, 26 °C, 27 °C |
| Endgröße: | über 5 bis 10 cm |
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie werden Meerwassertiere versendet?
Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.
Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.
Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?
Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.
Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.
Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?
Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.
Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.
Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?
Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.
Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.