Svens Hechtbuntbarsch, Saxatilia sveni
47,99 €*
14 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 1,40 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferzeit: 2-5 Tage
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Svens Hechtbuntbarsch, Saxatilia sveni
| Deutscher Name: | Svens Hechtbuntbarsch |
| Wissenschaftlich: | Saxatilia sveni |
| Synonyme: | Sveni-Hechtbuntbarsch, Crenicichla sveni |
| Herkunft: | Orinoco-Einzugsgebiet in Kolumbien und Venezuela; Wildfang ohne gesicherten Fangort. |
| Gesellschafts-Aquarium: | Räuberisch und territorial; nur mit ausreichend großen, passenden Mitbewohnern. |
| Wasserwerte: | Etwa pH 5,5–7,0; weiches Wasser als Pflegeorientierung. |
| Temperatur: | Etwa 26–28 °C. |
| Beckengröße: | Vorzugsweise ab etwa 600 Liter und rund 180 cm Länge; Trennmöglichkeit einplanen. |
| Bepflanzung: | Wurzeln, Steine, Sichtschutz und mehrere sichere Rückzüge. |
| Futter: | Geeignete tierische Kost, etwa passende Frostfuttertiere; Trockenfutter nach Gewöhnung. |
| Geschlechts-Unterschiede: | Männchen meist größer mit längeren Flossen; Weibchen können dunkle Rückenflossenflecken zeigen. |
| Zucht möglich: | Substratbrüter mit Revier- und Brutverteidigung. |
| Maximale Größe: | Etwa 25–30 cm Gesamtlänge. |
| Liefergröße: | ca. 6,0-8,0 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | Garnelen und andere schluckbare Tiere sind Beute; nicht garnelensicher. |
Herkunft von Svens Hechtbuntbarsch (Saxatilia sveni)
Saxatilia sveni ist ein südamerikanischer Hechtbuntbarsch aus dem Einzugsgebiet des Orinoco. Die Art ist unter anderem aus dem Meta-System und aus den Llanos Kolumbiens und Venezuelas bekannt. Im Handel begegnet sie noch häufig unter ihrem früheren wissenschaftlichen Namen Crenicichla sveni. Die heutige Zuordnung zu Saxatilia ändert nichts an ihrer Artidentität und wird durch das wissenschaftliche Synonym im Angebot nachvollziehbar gehalten. Die angebotenen Wildfänge besitzen keine zusätzlich gesicherte Fangortangabe. Der langgestreckte Körper, das kräftige Maul und die bodennah genutzten Deckungsbereiche passen zu einem aktiven Räuber. Typisch sind dunkle Flankenflecken, die je nach Stimmung stärker hervortreten oder in einer unregelmäßigen Längszeichnung aufgehen. Bereits kleinere Tiere können Artgenossen energisch bedrängen. Ein reich gegliedertes Aquarium bietet deshalb nicht nur dekorative Abwechslung, sondern ermöglicht Abstand und Rückzug. Große Wurzeln, standsichere Steine und mehrere getrennte Höhlenbereiche lassen sich mit offenen Schwimmbahnen kombinieren. Wer diese Art auswählt, plant den Platz für erwachsene Hechtbuntbarsche bereits vor dem Einsetzen der Jungtiere ein.
Vergesellschaftung
Kleine Fische und Wirbellose sind als Mitbewohner ungeeignet. Auch größere Partner müssen zur Revierstärke und zum verfügbaren Raum passen. Eine Paarhaltung setzt Verträglichkeit voraus; fremde Tiere sollten nicht einfach zusammengesetzt werden. Für bedrängte Fische muss eine schnelle Trennmöglichkeit bestehen.
Passende Wasserparameter
Weiches, schwach saures bis neutrales Wasser mit ungefähr pH 5,5–7,0 ist eine Pflegeorientierung. Entscheidend sind gute Wasserhygiene und gleichmäßige Bedingungen. Ein leistungsfähiger eingefahrener Filter und regelmäßige Teilwasserwechsel sind bei räuberischen größeren Cichliden besonders wichtig.
Haltungstemperatur
Etwa 26–28 °C bilden einen geeigneten mittleren Bereich. Das Aquarium sollte gut mit Sauerstoff versorgt werden. Größere Unterschiede zwischen Transport- und Beckenwasser werden bei der Eingewöhnung langsam ausgeglichen.
Beckengröße
Für erwachsene Tiere ist ein sehr geräumiges Aquarium vorzugsweise ab etwa 600 Liter und rund 180 cm Länge ein vorsichtiger Ausgangspunkt. Mehrere Revierbereiche müssen gleichzeitig nutzbar bleiben. Frage: Reicht für die gelieferten Jungtiere dauerhaft ein kleines Becken? Nein, sie können etwa 25–30 cm erreichen.
Bepflanzung
Robuste Pflanzen können als zusätzlicher Sichtschutz dienen, sofern sie ausreichend befestigt sind. Wichtig sind jedoch sichere Unterstände, Wurzeln und Steine. Engstellen ohne Fluchtweg und leicht umstürzende Aufbauten vermeiden.
Futter
Geeignete Frostfuttertiere wie größere Krebstiere können abwechslungsreich angeboten werden. Wildfänge akzeptieren Trockenfutter nicht zwangsläufig sofort; eine schrittweise Gewöhnung ist sinnvoll. Portionen werden so gewählt, dass keine größeren Futterreste im Becken verbleiben.
Geschlechtsunterschiede
Adulte Männchen werden gewöhnlich größer und können längere Flossenstrahlen besitzen. Weibchen zeigen teilweise eine markante dunkle Zeichnung in der Rückenflosse. Bei der angebotenen Jungtiergröße sollte die Unterscheidung allein anhand einer Momentaufnahme nicht als sicher gelten.
Zucht
Die Art gehört zu den Substratbrütern. Bei einer harmonierenden Verbindung werden ein geschützter Laichbereich und später die Jungen verteidigt. Während der Fortpflanzung kann die Aggression gegenüber Mitbewohnern erheblich zunehmen.
Endgröße
Mit ungefähr 25–30 cm Gesamtlänge gehört dieser Hechtbuntbarsch in große Anlagen. Die aktuelle Liefergröße von 6–8 cm beschreibt noch junge Tiere. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Garnelen, deren Nachwuchs und andere schluckbare Wirbellose sind mögliche Beute. Auch größere Zwerggarnelen lassen sich nicht zuverlässig schützen. Eine gemeinsame Haltung ist für ein Garnelenbecken ungeeignet.
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.