Stiphodonähnliche Flussgrundel, Sicyopterus stiphodonoides
26,99 €*
8 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 0,80 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferzeit: 1-4 Wochen
Viele weitere Zierfische liefern wir wie gewohnt innerhalb weniger Tage – zu den schnell lieferbaren Aquarienfischen.
Versand in Thermobox, bei Kälte mit Wärmepack · Geld zurück, falls ein Tier nicht lebend ankommt
Stiphodonähnliche Flussgrundel, Sicyopterus stiphodonoides
Viele weitere Zierfische liefern wir wie gewohnt innerhalb weniger Tage – zu den schnell lieferbaren Aquarienfischen.
| Deutscher Name: | Stiphodonähnliche Flussgrundel |
| Wissenschaftlich: | Sicyopterus stiphodonoides |
| Synonyme: | keine gebräuchlichen Synonyme bekannt |
| Natürlicher Lebensraum: | Klarwasserbäche im nordöstlichen Neuguinea und auf den Salomonen. |
| Gesellschafts-Aquarium: | Für die zehn Tiere mehrere räumlich getrennte Weideflächen und Ruheplätze einrichten. |
| Wasserwerte: | Eine vollständige artspezifisch abgesicherte pH-, GH- und KH-Spanne für die Aquarienhaltung ist hier nicht belegt. |
| Temperatur: | Die dokumentierte Naturmessung von 25,6 °C beschreibt eine einzelne Fundsituation. |
| Beckengröße: | Für die zehn Tiere empfehlen wir mindestens 120 cm Beckenlänge und etwa 250 Liter als eigene vorsichtige Planungsreserve. |
| Bepflanzung: | Robuste Aufsitzerpflanzen können geschützte Randbereiche bilden. |
| Futter: | Aufwuchs ist eine wesentliche Grundlage; das Abschaben von Algen wurde bei der Art direkt beobachtet. |
| Geschlechts-Unterschiede: | Eine sichere Geschlechtsbestimmung lässt sich aus einem einzelnen Farbeindruck nicht ableiten. |
| Zucht möglich: | Für eine erfolgreiche vollständige Aquarienvermehrung dieser Art liegt hier kein belastbarer Pflegebericht vor. |
| Maximale Größe: | In der wissenschaftlich untersuchten Serie sind bis 5,74 cm Standardlänge dokumentiert; die Schwanzflosse ist darin nicht enthalten. |
| Liefergröße: | ca. 4,0-5,0 cm |
| Mit Garnelen verträglich: | Eine allgemeine Freigabe für Zwerggarnelen lässt sich aus der Aufwuchsernährung nicht ableiten. |
Natürlicher Lebensraum von Stiphodonähnliche Flussgrundel (Sicyopterus stiphodonoides)
Die Stiphodonähnliche Flussgrundel Sicyopterus stiphodonoides ist aus dem nordöstlichen Neuguinea und von den Salomonen bekannt. Bei der wissenschaftlichen Untersuchung wurden Tiere in einem klaren Wasserfallbecken mit mäßiger bis kräftiger Strömung beobachtet. Kies, Geröll und größere Steine prägten den Untergrund. Besonders aufschlussreich ist die Beobachtung, dass die Fische Algenbeläge von den Steinen abschabten. Im Aquarium sollten deshalb bereits vor dem Einsetzen reichlich bewachsene, gut erreichbare Steinflächen vorhanden sein. Ein frisch eingerichtetes, optisch sauberes Becken bietet diese Grundlage häufig noch nicht. Wir empfehlen einen lange eingefahrenen Aufbau mit mehreren beleuchteten Weideflächen und strömungsberuhigten Ruheplätzen. Standsichere Steine mit glatten Oberflächen lassen sich so verteilen, dass jedes Tier Zugang zum Futter findet. Die freie Vorderseite erleichtert die tägliche Kontrolle der Körperkondition. Die dezente braune bis silbrige Grundfarbe und farbige Akzente am Schwanz wirken im Wechsel von Licht und Strömung besonders interessant. Ein bestimmter Sammelplatz oder eine konkrete Farbausprägung des gelieferten Bestands wird mit dem Artnamen nicht zugesichert.
Vergesellschaftung
Für die zehn Tiere mehrere räumlich getrennte Weideflächen und Ruheplätze einrichten. Eine gleichmäßig nutzbare Bodenfläche hilft, Konkurrenz zu begrenzen. Kleine, futterstarke Mitbewohner können die Versorgung erschweren; die Aufnahme jedes einzelnen Tieres kontrollieren.
Passende Wasserparameter
Eine vollständige artspezifisch abgesicherte pH-, GH- und KH-Spanne für die Aquarienhaltung ist hier nicht belegt. Klares, sauerstoffreiches Wasser und verlässliche Pflege sind für die Einrichtung sinnvoll. Ungeprüfte Werte anderer Flussgrundeln werden nicht übertragen.
Haltungstemperatur
Die dokumentierte Naturmessung von 25,6 °C beschreibt eine einzelne Fundsituation. Sie ist keine vollständige Dauerempfehlung und kein belegter Temperaturbereich. Bei der Übernahme die bisherigen Bedingungen berücksichtigen und den Verlauf zuverlässig messen.
Beckengröße
Für die zehn Tiere empfehlen wir mindestens 120 cm Beckenlänge und etwa 250 Liter als eigene vorsichtige Planungsreserve. Viel nutzbare Steinoberfläche, kräftige Sauerstoffversorgung und ruhigere Rückzüge gehören zusammen. Ein großes freies Wasservolumen allein ersetzt keine Weideflächen.
Bepflanzung
Robuste Aufsitzerpflanzen können geschützte Randbereiche bilden. Die wichtigen bewachsenen Steinflächen sollten ausreichend Licht und Wasserbewegung erhalten. Steine standsicher einsetzen, scharfe Kanten vermeiden und strömungsarme Plätze zum Ruhen freihalten.
Futter
Aufwuchs ist eine wesentliche Grundlage; das Abschaben von Algen wurde bei der Art direkt beobachtet. Ergänzend geeignete feine Aufwuchsfutter anbieten und die tatsächliche Aufnahme prüfen. Die Tiere nicht allein als Algenbeseitiger einsetzen oder in einem zu sauberen Becken sich selbst überlassen.
Geschlechtsunterschiede
Eine sichere Geschlechtsbestimmung lässt sich aus einem einzelnen Farbeindruck nicht ableiten. Die gezeigte Farbausprägung wird keinem garantierten Geschlecht zugeordnet. Junge und gestresste Tiere können deutlich unauffälliger erscheinen als eingewöhnte Exemplare.
Zucht
Für eine erfolgreiche vollständige Aquarienvermehrung dieser Art liegt hier kein belastbarer Pflegebericht vor. Deshalb werden keine festen Laich-, Larven- oder Salzgehaltswerte angegeben. Ein gezieltes Vorhaben benötigt weitergehende artspezifische Vorbereitung und separate Aufzuchtmöglichkeiten.
Endgröße
In der wissenschaftlich untersuchten Serie sind bis 5,74 cm Standardlänge dokumentiert; die Schwanzflosse ist darin nicht enthalten. Dies ist kein gesichertes maximales Gesamtmaß. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
Verträglichkeit mit Zwerggarnelen
Eine allgemeine Freigabe für Zwerggarnelen lässt sich aus der Aufwuchsernährung nicht ableiten. Besonders sehr kleine Junggarnelen sind nicht sicher geschützt. Für eine gezielte Garnelenvermehrung ist eine getrennte Anlage die verlässlichere Planung.
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Wie gewöhne ich Zierfische nach der Ankunft ein?
Um Stress und Temperaturschocks zu vermeiden, sollten neue Zierfische langsam eingewöhnt werden:
- Beutel schwimmen lassen – Legen Sie den verschlossenen Transportbeutel für ca. 20–30 Minuten auf die Wasseroberfläche des Aquariums, damit sich die Temperatur angleicht.
- Wasser schrittweise mischen – Öffnen Sie den Beutel vorsichtig und geben Sie alle 5–10 Minuten kleine Mengen Aquariumwasser hinzu, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat (Dauer: ca. 45–90 Minuten).
- Fische umsetzen – Setzen Sie die Fische mit einem Kescher ins Aquarium, ohne das Transportwasser einzubringen, um Verunreinigungen zu vermeiden.
- Licht reduzieren – Dimmen Sie die Beleuchtung oder schalten Sie sie für einige Stunden aus, um den Stress zu minimieren.
- Erste Fütterung – Füttern Sie erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag, damit sich die Fische in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können.
Durch diese langsame Eingewöhnung passen sich die Fische optimal an die neuen Wasserwerte an.
Wie werden Zierfische versendet?
Fische sind Wirbeltiere und werden von uns, den gesetzlichen Bestimmungen folgend, mit einem dafür zugelassenen Tierkurier (GO!) per Übernachtexpress versendet. Der Versand aller Zierfische erfolgt ganzjährig immer in einer hochwertigen, dickwandigen Styroporbox. Bei hohen Außentemperaturen werden die Fische mit zusätzlichem Wasservolumen vor Hitze geschützt. Im Winter legen wir zum Schutz vor Kälte Heatpacks bei und sorgen ggf. für eine zusätzliche Isolierung durch die Verwendung einer wärmereflektierende Spezialfolie als zusätzliche Isolierungschicht.
Je nach Art reisen die Fische entweder in kleineren Gruppen oder einzeln verpackt.
Wie kann ich Krankheiten bei Aquarienfischen vermeiden?
Damit deine Fische gesund und munter bleiben, sind einige grundlegende Maßnahmen erforderlich. Viele Fischkrankheiten entstehen durch schlechte Wasserqualität, Stress oder falsche Ernährung. Mit den folgenden Tipps kannst du das Risiko minimieren und für ein gesundes Aquarium sorgen.
1. Optimale Wasserqualität sicherstellen
- Regelmäßige Wasserwechsel durchführen (ca. 20-30 % alle 1-2 Wochen).
- Wichtige Wasserwerte kontrollieren:
- Temperatur (je nach Fischart passend einstellen)
- pH-Wert (artgerechter Bereich)
- Ammoniak & Nitrit: IMMER 0 mg/l (giftig für Fische)
- Nitrat: unter 25 mg/l (bei hohen Werten Wasser wechseln)
- Kein Chlor oder Schwermetalle im Wasser! Falls nötig, Wasseraufbereiter nutzen.
2. Gesunde Ernährung bieten
- Abwechslungsreiche Kost: Trockenfutter, Frostfutter (z. B. Artemia, Mysis), Lebendfutter (z. B. Wasserflöhe) und pflanzliche Nahrung (je nach Fischart).
- Überfütterung vermeiden: Fische sollten das Futter in 1-2 Minuten komplett fressen. Reste entfernen, um das Wasser nicht zu belasten.
- Spezialfutter je nach Art: Bodenfresser brauchen sinkendes Futter, Oberflächenfresser Flocken oder Granulat.
3. Neue Fische richtig eingewöhnen
- Langsame Anpassung: Neue Fische mit der Tropf-Methode oder schrittweiser Wasserzugabe an das Aquarium gewöhnen.
- Quarantäne für neue Fische: Falls möglich, 2-4 Wochen in einem separaten Becken halten, um Krankheiten nicht ins Hauptaquarium einzuschleppen.
- Transportwasser entsorgen: Neue Zierfische immer mit dem Kescher ins Becken geben, das Transportwasser entsorgen.
4. Stress vermeiden
- Artgerechte Vergesellschaftung: Keine aggressiven Fische mit friedlichen Arten mischen.
- Ausreichend Verstecke bieten (Pflanzen, Wurzeln, Höhlen).
- Keine plötzlichen Temperatur- oder Wasserwechsel – Fische reagieren empfindlich auf starke Schwankungen.
- Nicht zu viele Fische im Becken halten – Überbesatz führt zu Stress und Krankheiten.
5. Krankheiten frühzeitig erkennen
- Symptome wie weiße Punkte (Ichthyophthirius/“Pünktchenkrankheit“), Pilzbeläge, oder abstehende Schuppen können auf Krankheiten hinweisen.
- Verändertes Verhalten (z. B. schnelle Atmung, apathisches Verhalten, Schaukeln, Reiben an Gegenständen) kann ein frühes Warnzeichen sein.
- Infizierte Fische sofort isolieren und bei Bedarf mit geeigneten Medikamenten behandeln.
6. Aquariumpflege & Hygiene beachten
- Filter regelmäßig warten, aber nie komplett reinigen (sonst gehen wichtige Bakterien verloren).
- Bodengrund absaugen, um Futterreste und Kot zu entfernen.
- Keine Chemikalien oder Seifen beim Reinigen des Aquariums verwenden – nur Wasser oder spezielle Aquarienreiniger nutzen.
Wenn du diese Tipps beachtest, bleiben deine Fische gesund und das Aquarium stabil!
Geschlechtsauswahl bei unseren Fischen
Wenn wir eine gezielte Auswahl des Geschlechts bei Tieren vornehmen können ist dies immer direkt am Artikel angegeben. Bei vielen Tieren geht das leider aus verschiedenen Gründen nicht. Zum Beispiel weil bei Jungtieren die Färbung beider Geschlechter identisch ist, weil es keine äußeren Geschlechtsmerkmale gibt, weil wir beispielsweise immer nur ein Geschlecht geliefert bekommen oder aus diversen anderen Gründen.
Wir versuchen immer den Wünschen unserer Kunden nachzukommen wenn das irgendwie möglich ist.