Springers Zwergbarsch – Nachzucht, Pseudochromis springeri
112,99 €*
34 Bonuspunkte für diesen Artikel (Wert 3,40 €)
Versand 25,99 € · Tierkurier mit Thermobox · ein Versand für alle Tiere
Lieferzeit: 2-5 Tage
Springers Zwergbarsch – Nachzucht, Pseudochromis springeri
| Deutscher Name: | Springers Zwergbarsch – Nachzucht |
| Wissenschaftlich: | Pseudochromis springeri |
| Synonyme: | Springer's Dottyback, Blue-striped Dottyback |
| Herkunft: | Rotes Meer; Lagunen und Außenriffe, hier als Nachzucht. |
| Riffaquarium-tauglich: | Für Korallen geeignet; sehr kleine Krebstiere nicht sicher. |
| Verträglichkeit: | Bevorzugt einzeln oder als wirklich harmonierendes Paar; Artgenossen kritisch. |
| Wasserwerte: | 34–35 PSU Salzgehalt; pH 8,1–8,4; KH 7–10 °dKH. |
| Temperatur: | 24–27 °C. |
| Beckengröße: | Konservativ ab etwa 300 Litern mit zahlreichen Höhlen. |
| Futter: | Feine Mysis, Artemia und marines Ersatzfutter nach Gewöhnung. |
| Schwierigkeitsgrad: | Bei gutem Aufbau meist gut haltbar; Revierverhalten berücksichtigen. |
| Geschlechts-Unterschiede: | Äußerlich nicht zuverlässig zu unterscheiden. |
| Zucht möglich: | Nachzucht etabliert; Höhlengelege mit Betreuung. |
| Maximale Größe: | Bis etwa 5,5 cm Gesamtlänge. |
| Liefergröße: | ca. 2,0-3,0 cm |
Herkunft von Springers Zwergbarsch – Nachzucht (Pseudochromis springeri)
Springers Zwergbarsch ist ein kleiner Bewohner des Roten Meeres. Dort kommt er sowohl in Lagunen als auch an dem offenen Meer zugewandten Riffen vor. Korallenreiche Bereiche bieten ihm zahlreiche Spalten, in die er bei einer Störung sofort ausweichen kann. Der bekannte Tiefenbereich reicht von flachen Riffzonen bis in deutlich tiefere Abschnitte. Trotz seiner geringen Größe ist der Fisch im vertrauten Bereich beweglich und aufmerksam. Er sucht zwischen den Steinen nach kleinen Nahrungstieren und verschwindet immer wieder in der Deckung. Sein dunkler Körper trägt leuchtend blaue Linien vor allem im Kopfbereich. Unter verschiedener Beleuchtung kann die Grundfarbe schwarz, dunkelblau oder leicht violett wirken. Für die Beobachtung im Aquarium hilft deshalb ein ruhiger Besatz mehr als ein besonders offener Aufbau. Die Tiere müssen selbst entscheiden können, wann sie ihre Höhle verlassen. Das Angebot ist ausdrücklich als Nachzucht gekennzeichnet. Die Beschreibung des Roten Meeres erläutert die ursprüngliche Heimat der Art und stellt keine Fangherkunft dieses Nachzuchttieres dar. Ein bestimmter Zuchtbetrieb wird mit der Lieferantenangabe nicht festgelegt.
Eignung für das Riffaquarium
Korallen werden gewöhnlich nicht gezielt angegriffen. Kleine Krebstiere gehören jedoch zur Nahrung; sehr kleine Garnelen und deren Nachwuchs müssen vorsichtig beurteilt werden. Die Art sollte nicht allein zur vermeintlichen Bekämpfung unerwünschter Kleintiere angeschafft werden.
Vergesellschaftung und Verhalten
Gegenüber Artgenossen kann der kleine Zwergbarsch deutlich territorial sein. Einzeln ist er am einfachsten zu planen. Eine Paarhaltung setzt tatsächliche Verträglichkeit und mehrere Rückzugsplätze voraus. Scheue Fische dürfen nicht dauerhaft von ihren Höhlen verdrängt werden.
Wasserwerte und Temperatur
Ein stabiler Salzgehalt bei 34–35 PSU und Temperaturen von 24–27 °C sind geeignete Pflegeziele. Ergänzend empfehlen sich pH 8,1–8,4 und KH 7–10 °dKH. Gute Wasserqualität und Sauerstoffversorgung bleiben auch bei kleiner Fischgröße erforderlich.
Aquarium und Einrichtung
Zur konservativen Planung empfehlen wir ab etwa 300 Litern im Gesellschaftsbecken. Höhlen und schmale Spalten schaffen nutzbaren Lebensraum. Vermeiden Sie Sackgassen, in denen unterlegene Fische eingeschlossen werden können, und sichern Sie Sprungstellen am Beckenrand.
Futter und Futterumstellung
Füttern Sie die kleinen Nachzuchten mit feinen Artemia, kleinen Mysis oder passend zerkleinerter mariner Frostkost. Granulat darf ergänzen, sobald es angenommen wird. Beobachten Sie die Futteraufnahme auch dann, wenn das Tier einen Teil des Tages verborgen bleibt.
Eingewöhnung
Passen Sie Salzgehalt und Temperatur langsam an die Zielwerte an. Kontrolliertes Zutropfen ist bei guter Beobachtung möglich. Lassen Sie den Fisch danach bei gedämpftem Licht einen geschützten Platz finden und kontrollieren Sie die ersten Mahlzeiten.
Geschlechtsunterschiede
Die schwarz-blaue Zeichnung ist kein verlässlicher äußerer Geschlechtsschlüssel. Weder eine bestimmte Farbe noch die Liefergröße garantiert Männchen oder Weibchen. Diese Position wird ohne Geschlechtszusage angeboten.
Zucht
Die Art wird erfolgreich vermehrt. Geschützte Gelege werden betreut; die kleinen Larven benötigen danach eine getrennte Aufzucht mit sehr feinem Lebendfutter. Nachzucht als Herkunft macht eine eigene Vermehrung nicht automatisch unkompliziert.
Endgröße und Lebenserwartung
Als dokumentierte maximale Gesamtlänge werden etwa 5,5 cm genannt. Die angebotenen Tiere sind entsprechend noch klein. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
| Tiergruppe: | Fische |
|---|---|
| Riffverträglichkeit: | Mit Einschränkungen |
| Wassertemperatur: | 24 °C, 25 °C, 26 °C, 27 °C |
| Endgröße: | über 5 bis 10 cm |
| Haltungsform: | Einzelhaltung |
Anmelden
Fragen zum Artikel
Noch keine Fragen vorhanden.
Eigene Frage stellen
Die Antwort erscheint in der Regel innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach Ihrer Frage.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie werden Meerwassertiere versendet?
Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.
Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.
Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?
Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.
Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.
Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?
Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.
Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.
Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?
Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.
Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.