Smiths Disco-Blenny Nachzucht, Meiacanthus smithi
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Smiths Disco-Blenny Nachzucht, Meiacanthus smithi
| Deutscher Name: | Smiths Disco-Blenny Nachzucht |
| Wissenschaftlich: | Meiacanthus smithi |
| Synonyme: | Smiths Schleimfisch, Disco Blenny, Weißer Fangzahnschleimfisch |
| Herkunft: | Indischer Ozean; hier als Nachzucht. |
| Riffaquarium-tauglich: | Gut geeignet; Korallen und größere Wirbellose werden gewöhnlich nicht behelligt. |
| Verträglichkeit: | Meist friedlich, gegenüber ähnlich geformten Blennys territorial. |
| Wasserwerte: | 34–35 PSU; pH 8,1–8,4; KH 7–10 °dKH. |
| Temperatur: | 24–26 °C |
| Beckengröße: | Ab etwa 150 Litern mit Schwimmraum, Höhlen und sicherer Abdeckung. |
| Futter: | Kleine marine Pellets und abwechslungsreiches feines Frostfutter. |
| Schwierigkeitsgrad: | Gut zu füttern; regelmäßig kleine Mahlzeiten erforderlich. |
| Geschlechts-Unterschiede: | Am kleinen Jungtier äußerlich nicht sicher bestimmbar. |
| Zucht möglich: | Nachzucht möglich; Larven benötigen feine geeignete Nahrung. |
| Maximale Größe: | Etwa 8–9 cm. |
| Liefergröße: | ca. 2,0-3,0 cm |
Herkunft von Smiths Disco-Blenny Nachzucht (Meiacanthus smithi)
Smiths Disco-Blenny wirkt mit seinem hellen Körper und der dunklen Rückenzeichnung zurückhaltender als viele bunte Riffbewohner. Gerade beim freien Schwimmen kommen seine feinen bläulichen Flossenkanten jedoch gut zur Geltung. Meiacanthus smithi stammt aus dem Indischen Ozean. Die Art ist unter anderem aus dem Raum Sri Lanka und den Malediven bis zur Andamanensee bekannt. Anders als viele bodengebundene Schleimfische hält sie sich häufig im freien Wasser nahe einem vertrauten Versteck auf. Dort nimmt sie kleine Nahrungstiere auf und zieht sich bei Bedarf rasch ins Gestein zurück. Ein Aquarium sollte deshalb sowohl offene Bereiche als auch schmale Höhlen bieten. Der schlanke Körper ist weißlich bis blass blaugrau; ein dunkler Streifen verläuft vom Kopf an der Rückenregion entlang. Angeboten werden kleine Nachzuchten, die unter menschlicher Obhut entstanden sind. Für diese Tiere entfällt der Wildfang, und geeignetes Ersatzfutter ist häufig bereits vertraut. Trotz dieses Vorteils muss nach dem Einsetzen kontrolliert werden, ob die kleinen Tiere regelmäßig und ausreichend fressen.
Eignung für das Riffaquarium
Die Art lässt Korallen und die meisten größeren Wirbellosen normalerweise in Ruhe. Winzige Planktonkrebse werden dagegen als Nahrung aufgenommen. Sie gehört zu den Fangzahnschleimfischen mit giftführenden Zähnen: Nicht mit bloßen Händen greifen oder beim Umsetzen bedrängen.
Vergesellschaftung und Verhalten
Mit friedlichem Riffbesatz ist die Haltung meist gut möglich. Andere Blennys ähnlicher Form können Revierkonflikte auslösen. Halten Sie in kleineren Becken vorzugsweise ein Tier und verzichten Sie auf große Räuber, die versuchen könnten, es zu verschlucken.
Wasserwerte und Temperatur
Geeignete Orientierungswerte sind 24–26 °C, 34–35 PSU Salzgehalt, pH 8,1–8,4 und KH 7–10 °dKH. Konstante Bedingungen und ausreichend Sauerstoff unterstützen die aktive Lebensweise. Veränderungen sollten behutsam erfolgen.
Aquarium und Einrichtung
Ab etwa 150 Liter lassen sich freie Schwimmzonen und Höhlen miteinander verbinden. Der Fisch braucht einen geschützten Schlafplatz und schmale Rückzugsorte im Riff. Eine dicht schließende Abdeckung ist wichtig, da Fangzahnschleimfische springen können.
Futter und Futterumstellung
Füttern Sie mehrmals täglich kleine Portionen aus geeigneten Meerwasserpellets, Artemia, Mysis oder anderem feinem Frostfutter. Die Art ist kein reiner Algenaufwuchsfresser. Gerade Nachzuchten von wenigen Zentimetern dürfen nicht auf zufällige Futterreste angewiesen sein.
Eingewöhnung
Temperatur und Salzgehalt werden langsam angeglichen, zum Beispiel mit kontrolliertem Zutropfen. Verwenden Sie zum schonenden Umsetzen ein geeignetes Gefäß, statt den Fisch mit der Hand zu greifen. Bei gedämpftem Licht sollte er schnell einen Rückzugsplatz finden.
Geschlechtsunterschiede
An kleinen Jungtieren ist eine sichere Geschlechtsbestimmung nicht zuverlässig möglich. Unterschiede in Größe oder Flossenausprägung sind allein keine belastbare Grundlage für eine Paarzusage.
Zucht
Die Art wird erfolgreich nachgezogen. Passende Elterntiere können unter kontrollierten Bedingungen laichen; für die Larven sind getrennte Aufzucht und geeignete Kleinstnahrung nötig. Die normale Pflege im Riffbecken ist davon zu unterscheiden.
Endgröße und Lebenserwartung
Für die dauerhafte Planung sind etwa 8–9 cm Endgröße zu berücksichtigen. Zur Lebenserwartung liegen keine verlässlichen Angaben vor.
| Tiergruppe: | Fische |
|---|---|
| Riffverträglichkeit: | Geeignet |
| Wassertemperatur: | 24 °C, 25 °C, 26 °C |
| Endgröße: | über 5 bis 10 cm |
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Häufige Fragen (FAQ)
Wie werden Meerwassertiere versendet?
Meerwasserfische, Garnelen, Seesterne, Korallen und Anemonen versenden wir ausschließlich mit dem zugelassenen Tierkurier GO! im Übernachtexpress. Jedes Tier beziehungsweise jede Koralle reist einzeln in einem Beutel mit Meerwasser und Sauerstoff, verpackt in einer isolierten Styroporbox – bei kühler Witterung zusätzlich mit Wärmepack.
Meerwassertiere führen wir als Bestellware mit einer Lieferzeit von 2–5 Tagen. Bitte sorge dafür, dass die Sendung am Liefertag angenommen werden kann, damit die Tiere schnell ins Aquarium kommen.
Wie gewöhne ich Meerwassertiere nach der Ankunft ein?
Dimme zunächst das Licht im Aquarium. Lege die geschlossenen Beutel 15–20 Minuten auf die Wasseroberfläche, damit sich die Temperatur angleicht. Gib dann mit der Tropfmethode langsam Aquarienwasser in ein Gefäß mit den Tieren, bis sich Salzgehalt und pH-Wert angeglichen haben – bei Fischen etwa 30–45 Minuten, bei Garnelen, Seesternen und Seeigeln deutlich langsamer über 60–90 Minuten, denn sie reagieren empfindlich auf Salzgehaltsschwankungen.
Setze die Tiere anschließend um, ohne das Transportwasser ins Aquarium zu geben. Seesterne, Muscheln und Schwämme sollten dabei möglichst nicht an die Luft kommen. Lass das Licht am ersten Tag gedimmt und füttere erst am nächsten Tag.
Was muss ich bei Korallen und Anemonen beachten?
Gewöhne Korallen langsam an das Licht: Platziere sie anfangs etwas tiefer oder schattiger und setze sie erst nach einigen Tagen an ihren endgültigen Platz. Halte Abstand zu Nachbarkorallen, denn viele Arten bilden Nesselfäden. Achte auf eine zur Art passende Strömung.
Anemonen können wandern – sichere Pumpen und Überläufe deshalb mit einem Schutzkorb. Bei Krustenanemonen (Zoanthus, Palythoa) beim Umgang immer Handschuhe und Augenschutz tragen, da sie Palytoxin enthalten können; die Kolonien niemals abkochen, abbürsten oder unter Druck abspülen.
Welche Wasserwerte brauchen Meerwassertiere?
Die meisten Riffbewohner fühlen sich in diesem Rahmen wohl: Salzgehalt 33–35 ‰ (Dichte etwa 1,023–1,025 bei 25 °C), Temperatur 24–26 °C, pH-Wert 8,0–8,4, KH 7–9 °dH, Calcium 400–450 mg/l und Magnesium 1.250–1.350 mg/l bei niedrigen Nitrat- und Phosphatwerten. Wichtiger als einzelne Spitzenwerte ist, dass die Werte stabil bleiben.
Artspezifische Angaben findest du jeweils in der Artikelbeschreibung.